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Blasenkrebs-Mobil auch 2010 auf Tour

Blasenkrebs-Mobil

Seit 2006 führt die Selbsthilfe Harnblasenkrebs e.V. jedes Jahr ein bis zwei Deutschlandtouren mit ihrem "Blasenkrebs-Mobil" durch. Während der diesjährigen Deutschlandtour mit dem Blasenkrebs-Mobil wollte der gemeinnützige Verein wieder möglichst viele Menschen während der Fahrt über Blasenkrebs aufklären. Deshalb wollte Detlef Höwing fast ausschließlich über Landstraßen und kleinere Straßen fahren. Die Tour währe dieses Jahr etwa 3.388 km lang gewesen. Aber bereits nach wenigen Kilometern war Schluss; die Kardanwelle des Fahrzeugs, Mitsubishi L300 aus dem Jahr 1983 brach und es steht nun in der Werkstatt. Ein Ersatz der Kardanwelle ist nicht in Sicht.



Erhöhtes Krebsrisiko für Typ-2-Diabetiker

Bildquelle: Nicole Schuster, Deutsches Krebsforschungszentrum

Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum veröffentlichen die weltweit größte Studie zum kombinierten Risiko für Diabetes und Krebs. Typ-2-Diabetiker haben ein erhöhtes Erkrankungsrisiko für 24 der untersuchten Krebsarten. Am deutlichsten ist der Effekt bei Leber- und Bauchspeicheldrüsenkrebs. Dagegen erkranken Diabetiker signifikant seltener an Prostatakrebs.



Rezidivkontrolle bei Blasenkrebspatienten

Sensivität des NMP 22 als Tumormarker beim Detektieren von Krebs in der Harnblase - Quelle: Matritech

Freiburg, 19. Mai 2010. Nach einem Blasenkarzinom müssen die Patienten aufgrund der hohen Rezidivraten lebenslang regelmäßig nachuntersucht werden. Das macht diesen Tumor zu einer der teuersten Krebserkrankungen. Kris E. Gaston und H. Barton Grossman (Anderson Cancer Center, Houston, USA) veröffentlichten jetzt eine Übersicht über nicht-invasive Methoden für das Monitoring und kamen darin zu dem Schluss, dass NMP22 der momentan überzeugendste Proteomictest ist.1 Entscheidend für eine gute Spezifität des Markers ist die Beachtung von Ausschlusskriterien wie Harnwegsinfekte und Steinleiden.



Krebs-Experten tagen auf dem Petersberg bei Bonn

Cancer Conference der Deutschen Krebshilfe - Quelle: Deutsche Krebshilfe

Königswinter/Bonn (ek) – Neue Therapiestrategien, Ursachen der Resistenz von Tumorzellen gegen die Chemotherapie und die Rolle von Tumorstammzellen bei Krebs – das sind einige der Themen der diesjährigen Mildred Scheel Cancer Conference (MSCC) der Deutschen Krebshilfe. Vom 19. bis 21. Mai 2010 veranstaltet die gemeinnützige Organisation diese internationale Tagung bereits zum vierten Mal auf dem Petersberg bei Bonn. Renommierte Wissenschaftler aus aller Welt berichten über den aktuellen Stand der Onkologie. Etwa 220 Teilnehmer haben sich angemeldet.



Der Weg zum individuellen Tumorimpfstoff

Rasterelektronische Aufnahme von Immunzellen Bildquelle: Deutsches Krebsforschungszentrum

Gegen welche typischen Merkmale der Krebszellen richtet sich die körpereigene Immunabwehr? Mit einem neuen biochemischen Verfahren können Wissenschaftler der Neurochirurgischen Universitätsklinik Heidelberg und des Deutschen Krebsforschungszentrums diese Frage nun für den einzelnen Tumorpatienten klären. Die Methode soll dabei helfen, neue Zielstrukturen für individuelle Tumorimpfungen zu identifizieren.



Fünf Jahre Mammographie-Screening

Etwa 9,2 Mio. Frauen sind bis Dezember 2009 bundesweit zum Mammographie-Screening eingeladen worden. Am Programm teilgenommen haben bereits circa 4,9 Mio. Frauen. Mehr als jede zweite Frau ist damit dem Angebot zur Früherkennung von Brustkrebs gefolgt. „Bei der Bekämpfung von Brustkrebs haben wir in den letzten Jahren große Fortschritte erzielt. Millionen von Frauen haben am Mammographie- Screening teilgenommen. Das ist ein guter Anfang, aber wir müssen noch mehr Frauen überzeugen. Überzeugen durch Information und Aufklärung. Je besser die Patientinnen informiert sind, desto eigenverantwortlicher und verantwortungsbewusster können sie in Ruhe entscheiden. Wir können den Frauen die Krebsfrüherkennungsuntersuchung nicht verordnen, wir können aber notwendige Informationen für eine solide Entscheidung zur Verfügung stellen. Dazu können insbesondere die Partner der Selbstverwaltung beitragen", sagt Bundesgesundheitsminister Dr. Philipp Rösler heute anlässlich einer Festveranstaltung zum fünfjährigen Bestehen des Programms in Berlin.



Regionale Hyperthermie verbessert Therapieergebnis für Patienten mit Weichteiltumoren

Neuherberg, 07.05.2010. Die Kombination Regionaler Tiefenhyperthermie (RHT) und systemischer Chemotherapie ist bei der Behandlung bösartiger Weichteiltumore der alleinigen Chemotherapie klar überlegen. Dies konnten Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums München und des Klinikums der Ludwig-Maximilians-Universität München jetzt zeigen. Die Münchner Mediziner unter Leitung von Prof. Dr. Rolf Issels hatten dazu gemeinsam mit internationalen Forscherteams von acht weiteren Behandlungszentren die weltweit erste Phase III-Studie durchgeführt. Die Ergebnisse der Studie sind in der aktuellen online-Ausgabe der renommierten Fachzeitschrift The Lancet Oncology veröffentlicht.



Wie man Tumore aushungert

Solide Tumore sind auf ein Blutgefäßsystem angewiesen, das sie mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt. Insbesondere bösartige Tumore zeichnen sich durch ein starkes Blutgefäßwachstum aus. Ein wichtiger Ansatz in der modernen Krebstherapie besteht daher darin, den Tumor auszuhungern, indem man das Wachstum der Blutgefäße (die sogenannte Angiogenese) hemmt. Damit soll nicht nur das Tumorwachstum, sondern auch die Metastasierung gestoppt werden. Erfolgreich in der Klinik eingesetzte Medikamente blockieren den Gefäßwachstumsfaktor VEGF (vascular endothelial growth factor). Allerdings zeigen verschiedene Studien, dass Tumore Resistenzen gegen diese Therapie entwickeln können - wie, das ist allerdings noch unbekannt.



Urologen erwarten mehr Tumorerkrankungen und sinkende Mortalitätsraten

Düsseldorf. In diesem Jahr werden Urologen bei mehr als 116.000 Menschen in Deutschland die Diagnose Krebs stellen. Diese Prognose geht aus Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) in Berlin hervor. In seiner neuen Broschüre "Krebs in Deutschland" hat das Institut Krebsregisterdaten von 1980 bis 2006 ausgewertet und hochgerechnet. Danach wird in diesem Jahr zwar bei gut sechs Prozent mehr Menschen als noch 2006 ein bösartiger urologischer Tumor entdeckt werden. Gleichzeitig sinken die Mortalitätsraten von Prostata-, Hoden-, Nieren-, Harnleiter- und Blasenkrebs weiterhin leicht.



Fettsäure verbessert Krebsmedikament

Am Computer errechnete Darstellung des Enzyms Methyltransferase Bildquelle: Frank Lyko, Deutsches Krebsforschungszentrum

Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum entdeckten, dass sich die Bioverfügbarkeit und das Wirkspektrum des Blutkrebs-Medikaments Azacytidin verbessern, wenn der Wirkstoff an eine Fettsäure gekoppelt wird.



Therapie der weiblichen Belastungsinkontinenz

Dr. Heinrich Karstedt, niedergelassener Urologe, Gelsenkirchen - Quelle: Lilly Deutschland GmbH

Das Ausschöpfen des konservativen Therapiespektrums vor weiterführenden invasiven Maßnahmen wie einer Operation wird von internationalen Leitlinien empfohlen. Für den Therapieerfolg entscheidend kann hierbei sowohl ein standardisiertes Behandlungsprogramm als auch eine engmaschige Betreuung durch den Arzt sein. Eine Möglichkeit, dies im Praxisalltag umzusetzen, bietet eine spezielle Sprechstunde für Patientinnen mit weiblicher Belastungsinkontinenz. Davon kann nicht nur die Patientin, sondern auch das Praxisteam profitieren.



Endlich Sonne!

Endlich Sonne! Hautschutz-Tipps für Klein und Groß - Quelle: Deutsche Krebshilfe

Bonn (sts) – Frühling, Sonne, Freizeit! Für viele Menschen hat jetzt die schönste Zeit des Jahres begonnen. Der Deutschen Krebshilfe ist es ein Anliegen, die Menschen über den richtigen Umgang mit der Sonne zu informieren – denn mit einigen einfachen Regeln kann man die sonnige Zeit entspannt genießen, ohne sein Hautkrebs-Risiko zu erhöhen: „In der Sonne nicht aus-, sondern anziehen, die pralle Sonne meiden, sich bevorzugt im Schatten aufhalten und vor allem keinen Sonnenbrand bekommen“, das empfiehlt Gerd Nettekoven, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krebshilfe. „Wer diese Tipps beachtet, beugt Hautkrebs aktiv vor.“ Wichtig ist dies insbesondere, weil die Zahl der Neuerkrankungen an Hautkrebs stetig ansteigt.



Die Reise ins Ich wird Realität

Kapselendoskop - Quelle: Olympus Medical Systems Corporation

Hamburg, Mai 05, 2010. Olympus Medical Systems Corporation und Siemens Healthcare entwickeln gemeinsam ein neues System für Magenspiegelungen, das in der Bedienung einfach und für den Patienten schonend sein wird. Der Patient schluckt lediglich ein Endoskop in Kapselform, das der Arzt von außen per Magnetismus an die gewünschten Stellen im Magen steuern kann. Die Endoskopie- Kapsel liefert hochauflösende Bilder des Mageninneren, die sofort auf einem Bildschirm für eine Diagnose zur Verfügung stehen.