Chinesische Medizin mit Dreifach-Wirkung gegen Krebs

Gefärbte mikroskopische Aufnahme eines Influenza-Virus CDC/ Erskine. L. Palmer, Ph.D.; M. L. Martin

Chinesische Medizin mit Dreifach-Wirkung gegen Krebs

Gerolzhofen, Mai 2012. Wer die Schreckensdiagnose Krebs erhält, stellt meist schnell fest, dass nach der Operation die Therapie noch lange nicht endet. Betroffene unterziehen sich meist über viele Jahre den Behandlungen. Zwar gestalten sich Chemotherapien, Bestrahlungen oder andere medikamentöse Behandlungen heute sehr viel schonender als vor einigen Jahren, die Lebensqualität vieler Patienten leidet aufgrund von Nebenwirkungen dennoch – manchmal auch noch Jahrzehnte nach Therapieende. Ergänzend zur Therapie stellt die chinesische Medizin eine Alternative mit drei positiven Effekten dar. Neben einer Minderung der Nebenwirkungen führt sie zum Wiederaufbau der Funktionen des Immunsystems und Stoffwechsels sowie zur Beeinflussung des Tumorwachstums.

Sinnvolle Verzahnung von westlicher und fernöstlicher Medizin

Dr. Christian Schmincke, Leiter der Klinik am Steigerwald, Allgemeinmediziner und TCM-Experte erklärt: „Begleitbehandlung heißt, dass wir den Patienten raten, die fachärztlich empfohlenen Operationen, Chemotherapien und Bestrahlungen durchzuführen und sich dann zusätzlich einer chinesischen Begleittherapie zu unterziehen.“ Behandlung nach chinesischen Leitkriterien bedeutet in erster Line chinesische Arzneitherapie. Unter ganzheitlichen Gesichtspunkten stellen Mediziner dann chinesische Arzneien in einer individuellen Rezeptur zusammen. Bestehend aus Rohsubstanzen wie Knollen, Rinden oder Wurzeln von Pflanzen trinken Patienten die chinesische Arznei als Abkochung. Ärzte passen Arzneien dem Genesungsverlauf an und führen den Körper zu einem intakten Immunverhalten zurück. Flankierend setzen sie Akupunktur, Druckpunktmassagen, Körpertherapien wie Qi Gong und chinesische Ernährungslehre ein.

Bei der Begleitbehandlung profitieren Krebspatienten im Wesentlichen von einem dreifachen therapeutischen Effekt. Erstens: Besserung der mit den üblichen Maßnahmen verbundenen Probleme. „So lindern chinesische Kräuter Funktions- und Befindlichkeitsstörungen nach Operationen, Übelkeit und Erschöpfung nach Chemotherapie sowie Schwäche oder Blutungen nach Bestrahlungen“, weiß Dr. Schmincke. Als zweites Therapieziel gilt die Stärkung des Immunsystems und Stoffwechsels. Stabilisieren sie sich, führt dies neben einer Besserung des Befindens häufig auch dazu, dass eine von Onkologen aufgegebene Therapie sogar mit guter Aussicht auf Erfolg wieder aufgenommen wird. Drittes Therapieziel ist eine Beeinflussung des Tumorwachstums selbst.

Entscheidend für den Erfolg der Chinesischen Medizin: Vor der Arzneimittelgabe sollte eine ausführliche chinesische Diagnostik erfolgen. „Wir passen die Arzneien und ihre Dosierung regelmäßig an, da sich die Funktionslage des Organismus unter Einnahme der Rezepturen verändert“, erklärt Dr. Schmincke.

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