Kostenloser Ratgeber zum genetischen Brust- und Eierstockkrebs

Erste Spezialausgabe des Brustkrebsmagazins Mamma Mia! - Quelle: Mamma MiaErste Spezialausgabe des Brustkrebsmagazins Mamma Mia! - Quelle: Mamma Mia

Kronberg, Mai 2009. Wenn die Mutter und Großmutter oder mindestens zwei andere Verwandte an Brust- oder Eierstockkrebs erkranken, könnte das ein Hinweis auf eine familiäre Belastung sein. Von so genannten „Krebsfamilien“ ist die Rede. In Deutschland erkranken jährlich rund 55.000 Frauen an Brustkrebs. Bei fünf bis zehn Prozent der Betroffenen ist die Erkrankung auf eine gene­tische Veranlagung zurückzuführen. Dabei handelt es sich um eine Mutation in einem Hochrisiko­gen. Meist handelt es sich um Veränderungen in den Genen BRCA1 oder BRCA2. Diese Gen­mutation hat zur Folge, dass die betroffenen Frauen, sofern sie sich nicht prophylaktischer Behandlungen unterziehen, mit großer Wahrscheinlichkeit an Brust- und/oder Eierstockkrebs erkranken.

Erste Spezialausgabe des Brustkrebsmagazins Mamma Mia! jetzt erhältlich

Die Redaktion des Brustkrebsmagazins Mamma Mia! hat dieses Thema aufgegriffen und einen umfassenden Ratgeber erstellt. „Wir hatten so viele Anfragen von besorgten Frauen, dass wir uns entschieden, in Zusammenarbeit mit den universitären Zentren für Brust- und Eierstockkrebs ein „Mamma Mia! Spezial“ zum Thema herauszugeben“, erläutert Chefredakteurin Eva Schumacher-Wulf die Entstehung des Ratgebers. „In diesem umfassenden Werk werden alle Aspekte einer genetischen Belastung behandelt – von der Frage, ob eine familiäre Veranlagung vorliegt über den Punkt der genetischen Untersuchung, deren psychische und rechtliche Folgen bis hin zu prophy­laktischen Maßnahmen und Besonderheiten in der Behandlung der genetisch bedingten Tumoren“, so Schumacher-Wulf weiter. Es handelt sich, so der Verlag, um den umfassendsten Ratgeber in deutscher Sprache zu diesem Thema.

„Es gibt heutzutage viele Möglichkeiten, das Krebsrisiko trotz Vorhandensein einer familiären Be­lastung zu reduzieren. Wichtig ist, dass sich möglicherweise betroffene Frauen und Männer recht­zeitig mit dem Thema befassen und beraten lassen“, sagt Professorin Rita Schmutzler von der Uni-Frauenklinik in Köln, Sprecherin des Konsortiums für erblichen Brust- und Eierstockkrebs, das aus zwölf universitären Zentren besteht. „Da Information so wichtig ist, haben wir die Initiative von Mamma Mia! begrüßt und die Entstehung dieses Ratgebers redaktionell und finanziell unterstützt“, ergänzt Schmutzler.

Bestelladresse:

Mamma Mia! Das Brustkrebsmagazin,
Birkenweg 4,
69190 Walldorf

(mit 1,45 Euro frankierten DIN-A4 Rückumschlag beilegen).
Der Ratgeber ist außerdem in den universitären Zentren für „Familiären Brust- und Eierstockkrebs“ erhältlich.

Adressen und weitere Informationen: www.mammamia-online.de

Das Konsortium für erblichen Brust- und Eierstockkrebs besteht aus zwölf universitären Zentren, die eng zusammen­arbeiten und deren Arbeit seit über einem Jahrzehnt von der Deutschen Krebshilfe gefördert wird. Das Konsortium der Deutschen Krebshilfe ist eines der größten in einem weltweiten Forschungsnetz, welches Familien mit einem erhöhten Krebsaufkommen betreut und nach neuen Risikogenen für Brust- und Eierstockkrebs sucht.

Das reguläre Brustkrebsmagazin Mamma Mia! ist sowohl in ausgewählten Pressefachgeschäften als auch direkt beim Verlag zum Preis von 4,50 Euro erhältlich. Es erscheint seit September 2006 vierteljährlich mit einer Auflage von 20.000 Exemplaren.

Bestelladresse:

Mamma Mia! Aboservice,

Tel.: 06227-385841 oder

E-Mail: aboservice@mammamia-online.de

Internet: www.mammamia-online.de

Pressemitteilung von Mamma Mia


Krebszeitung

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