Längere Überlebenszeit und höhere Lebensqualität für Patienten mit Knochenmarkkrebs

Legende: Rasterelektronenmikroskopische Aufnahme einer Lungenmetastase: Tumorzellen (grün) formen solide Tumorknoten, die in engem Kontakt mit umgebenden Kapillaren (rot) stehen. Die wechselseitige Kommunikation zwischen Tumorzellen und Endothelzellen ermöglicht das Wachstum von Metastasen. Endothelzellen können das Tumorwachstum dabei aktiv fördern. - Quelle: Oliver Meckes (Eye of Science) / H. Augustin (DKFZ)Legende: Rasterelektronenmikroskopische Aufnahme einer Lungenmetastase: Tumorzellen (grün) formen solide Tumorknoten, die in engem Kontakt mit umgebenden Kapillaren (rot) stehen. Die wechselseitige Kommunikation zwischen Tumorzellen und Endothelzellen ermöglicht das Wachstum von Metastasen. Endothelzellen können das Tumorwachstum dabei aktiv fördern. - Quelle: Oliver Meckes (Eye of Science) / H. Augustin (DKFZ)

Über den neuesten Stand in Diagnostik und Therapie des Multiplen Myeloms, einer bösartigen Erkrankung des Knochenmarks, informiert der „2nd Heidelberg Myeloma Workshop“, der am Freitag und Samstag, den 15. und 16. Mai 2009, im Hörsaal der Medizinischen Klinik (Neue Krehl- Klinik) des Universitätsklinikums Heidelberg stattfindet.

Workshop zu neuen Entwicklungen in Diagnostik und Therapie am 15. und 16. Mai 2009 an der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg

Myelompatienten profitieren von grundlegenden Neuerungen in Diagnostik und Therapie der letzten Jahre: Sie leben im Durchschnitt länger als früher, zudem ist ihre Lebensqualität besser geworden. Hochrangige und international angesehene Experten aus Europa und Übersee werden diese Weiterentwicklungen im Rahmen des Workshops erörtern. Dabei werden auch neueste Erkenntnisse vom „XII International Myeloma Workshop“ in Washington berücksichtigt.

Heidelberger Sektion Multiples Myelom: eines der größten Zentren weltweit in Forschung und Therapie

Der Workshop setzt die Reihe von jährlichen Veranstaltungen zu neuen Entwicklungen und Therapiestrategien beim Multiplen Myelom fort, die 2008 in Würzburg begonnen wurde.

Veranstalter ist dieses Jahr die Sektion Multiples Myelom (Leitung: Professor Dr. Hartmut Goldschmidt) der Abteilung Hämatologie, Onkologie und Rheumatologie der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg und des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen Heidelberg (NCT). Die Sektion wurde im Jahre 2005 neu gegründet und ist eines der größten Zentren weltweit bei der Erforschung und Therapie des Multiplen Myeloms. Sowohl im ambulanten als auch stationären Bereich erhalten die Patienten eine qualitativ hochwertige medizinische Versorgung, der weit überwiegende Teil im Rahmen von klinischen Studien.

Gegenwärtige und zukünftige Diagnose- und Therapieverfahren beim Multiplen Myelom bilden den Auftakt des Workshops am Freitagmittag.
Verschiedene Möglichkeiten der Behandlung des Multiplen Myeloms werden einander kritisch gegenübergestellt (Vorträge in englischer Sprache).

Die Fortbildung am Samstag richtet sich vor allem an niedergelassene Ärzte. Zur Sprache kommen dabei aktuelle Aspekte der Myelom-Therapie, insbesondere die sogenannten „neuen Substanzen“ und in der Forschungs- Phase I/II befindliche Wirkstoffe. Außerdem werden Therapieempfehlungen und neue Gesichtspunkte bei Nierenbeteiligung und erforderlicher Bisphosphonat-Therapie diskutiert. Die beiden deutschen Myelom-Studiengruppen stellen ihre Aktivitäten vor. (Die Konferenzsprache am Samstag ist deutsch.)

2nd Heidelberg Myeloma Workshop

Freitag und Samstag, 15. und 16. Mai 2009

Großer Hörsaal der Medizinischen Universitätsklinik
Im Neuenheimer Feld 410

69120 Heidelberg

Programm unter:
www.myelomaworkshop.de

Ansprechpartner:

Dr. Annemarie Angerer
Sektion Multiples Myelom

Tel.: 06221 56 54 29

E-Mail: annemarie.angerer@med.uni-heidelberg.de

Universitätsklinikum und Medizinische Fakultät Heidelberg Krankenversorgung, Forschung und Lehre von internationalem Rang Das Universitätsklinikum Heidelberg ist eines der größten und renommiertesten medizinischen Zentren in Deutschland; die Medizinische Fakultät der Universität Heidelberg zählt zu den international bedeutsamen biomedizinischen Forschungseinrichtungen in Europa.

Gemeinsames Ziel ist die Entwicklung neuer Therapien und ihre rasche Umsetzung für den Patienten. Klinikum und Fakultät beschäftigen rund 7.000 Mitarbeiter und sind aktiv in Ausbildung und Qualifizierung. In mehr als 40 Kliniken und Fachabteilungen mit 1.600 Betten werden jährlich rund 500.000 Patienten ambulant und stationär behandelt.

Derzeit studieren ca. 3.100 angehende Ärzte in Heidelberg; das Heidelberger Curriculum Medicinale (HeiCuMed) steht an der Spitze der medizinischen Ausbildungsgänge in Deutschland. (Stand 12/2008)

www.klinikum.uni-heidelberg.de

Pressemitteilung Universitätsklinikum Heidelberg, Dr. Annette Tuffs


Krebszeitung

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