2. Offene Krebskonferenz in Düsseldorf eröffnet

Offene Krebskonferenz in Hamburg
Offene Krebskonferenz in Hamburg

Am heutigen Tag hat der Tagungspräsident, Herr Prof. Dr. Hans Georg Bender, Vorsitzender der Krebsgesellschaft Nordrhein-Westfalen, offiziell die 2. offene Krebskonferenz in Düsseldorf eröffnet. Diese steht als Tagungsort nach Berlin unter dem Motto: „Krebs vermeiden – helfen – heilen“.

Während seiner Eröffnungsrede sagte er unter anderem:

„Wir alle wissen aus der täglichen Erfahrung, dass mit der Diagnose Krebs oftmals emotionale und soziale Probleme verbunden sind. Diese können in ihrer Dynamik häufig viel wichtiger für die Betroffenen und Angehörigen als die eigendliche körperliche Beeinträchtigung. Hier geht es darum, auf die vielen Fragen der Problematiken der Lebensorientierung mit ihren zahlreichen emotionalen Facetten zu antworten. Und es geht darum möglichst vielen Mitbürgerinnen und Mitbürgern zu helfen nach dem Empfinden der existentiellen Bedrohung der Erkrankung, Ansätze für ein neues Lebenskonzept zu finden. Diesen Anspruch hat das Programm der nächsten beiden Tage, das wir in gemeinschaftlicher Arbeit mit unseren Partnern, wie den Selbsthilfegruppen und ihren Verbänden, erstellt haben. “

Der stellvertretende Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, Prof. Dr. Pinkwart, dankte der Deutschen Krebsgesellschaft dafür, dass die 2. Offene Krebskonferenz diese Mal in NRW stattfindet und betonte, dass der Dialog zwischen den Experten und den Betroffenen wichtig ist und dass die Landesregierung zusammen mit der Nordrheinwestfälischen Krebsgesellschaft in vielen Bereichen der Forschung und Innovation im Gesundheitssektor eine Vorreiterrolle im Bundesgebiet einnimmt. So hat Nordrhein-Westfalen als einzigstes Bundesland z.B. eine flächendeckende Versorgung von Brustkrebspatientinnen in zertifizierten Brustzentren. Und es verfügt das erste Deutsche zertifizierte Darmkrebszentrum.

Der Oberbürgermeister von Düsseldorf, Herr Joachim Erwin, 2003 selber an Krebs erkrankt, sprach in seiner Eröffnungsrede von den Gefühlen, die einem aufkommen, wenn man gerade die Diagnose Krebs mitgeteilt bekommen hat. Und er sprach davon, wie wichtig es ist für einen selber, Hilfen von überall herzubekommen, wie zum Beispiel von Selbsthilfegruppen, um aus deren Erfahrungsschatz zu lernen. Bereits 1999 hat er erkannt, wie wichtig es ist, auch für Selbsthilfegruppen, sich untereinander zu vernetzen.

Prof. Dr. Michael Bamberg, Präsident der Deutschen Krebsgesellschaft, betonte, dass der Dialog zwischen Patienten, Patientenvertretern wie der Selbsthilfe, und den Ärzten mit ein entscheidender Aspekt und Thematik dieser 2. offenen Krebskonferenz ist. Die Deutsche Krebsgesellschaft als Ärzteverband unterstützt nicht nur Forschung in der Krebsmedizin, sondern auch Patienteninitiativen, um gemeinschaftlich das beste für Krebspatienten zu erreichen und ihnen zu einer besseren Lebensqualität zu verhelfen.


Krebszeitung

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  • Der Vortrag zeigt, wie die anatomisch hochauflösenden Darstellungen eines modernen Computertomographen mit der molekularen Bildgebung der Positronen-Emissionstomographie kombiniert werden können. Foto: Jörg Marienhagen, Universitätsklinikum Regensburg
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    Der Vortrag zeigt, wie die anatomisch hochauflösenden Darstellungen eines modernen Computertomographen mit der molekularen Bildgebung der Positronen-Emissionstomographie kombiniert werden können. Foto: Jörg Marienhagen, Universitätsklinikum RegensburgDr. Jörg Marienhagen vom Universitätsklinikum Regensburg hält am Montag, 13. August 2012, ab 19.00 Uhr einen Online-Vortrag zum Thema „Hybride Bildgebung mit PET/CT in der Klinik“. Er stellt neuartige diagnostische Ansätze der klinischen Bildgebung vor, bei denen die anatomisch hochauflösenden Darstellungen eines modernen Computertomographen (CT) mit der molekularen Bildgebung der Positronen-Emissionstomographie (PET) kombiniert werden. Bei der PET werden Stoffwechselvorgänge im Körper dreidimensional abgebildet. Die Hybridbildgebung mit PET/CT nimmt in der bildgebenden Diagnostik von Tumoren, aber auch von neurodegenerativen Erkrankungen einen immer breiteren Raum ein und ist dabei, sich als neuer Standard in der Radiologie und Nuklearmedizin zu etablieren.

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