Strahlentherapie - Quelle: Deutsche Krebshilfe
Deutsche Krebshilfe

Krebsmedizin in Deutschland weiter verbessern

30. Juni 2006 Detlef Hoewing 0

Berlin (ct) – Die Deutsche Krebshilfe hat für ihre Arbeit im Jahr 2005 insgesamt 83,3 Millionen Euro aus der Bevölkerung erhalten. Mit den ihr anvertrauten Spenden förderte sie 216 neue, richtungweisende Projekte. „Wir haben die Krebsforschung weiter voran gebracht, sind Defizite in der Patientenversorgung angegangen und haben somit maßgeblich dazu beigetragen, die Versorgung krebskranker Menschen in Deutschland weiter zu verbessern“, sagte Professor Dr. Dagmar Schipanski, Präsidentin der Deutschen Krebshilfe, heute, am 29. Juni 2006, bei der Jahres-Pressekonferenz in Berlin. Sie dankte den Bürgern für das Vertrauen, das sie in die Arbeit der Deutschen Krebshilfe setzen: „Unsere Aktivitäten und Erfolge sind nur möglich durch die anhaltende Unterstützung aus der Bevölkerung“, so Schipanski.

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Evaluationsergebnisse der Entscheidungshilfe Prostatakrebs
Prostatakrebs

Prominente O-Töne gegen Prostatakrebs

28. Juni 2006 Detlef Hoewing 0

Düsseldorf. Ran an den Mann – und zwar mit prominenter Unterstützung! Nach dieser Devise wollen Deutschlands Urologen einmal mehr etwas in Sachen Männergesundheit und Aufklärung zum Thema Prostatakrebs bewegen. Ihre Patientenbroschüre, in der sich insgesamt neun Prominente zu Wort melden, wird in diesen Tagen veröffentlicht.

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Fluoreszenz-Mikroskopie des MAGE-Antigens auf einer Brustkrebszelllinie - Quelle: Dr. H. Schwarzenbach
Brustkrebs

Fortschritt in Krebsdiagnose durch Farbauswertung

28. Juni 2006 Detlef Hoewing 0

Das Universitätsklinikum Essen verwendet als eine von wenigen deutschen Kliniken ein neues Verfahren zur Früherkennung von Brustkrebs. Bei dem aus den USA stammenden Verfahren wird bei der Mammographie, das heißt bei der Röntgenuntersuchung der Brust, die Aufnahme der Brust durch Kontrastmittel farbig dargestellt.Dabei weisen rote Veränderungen auf bösartige, blaue Veränderungen auf gutartige Befunde hin. „Besonders hilfreich ist diese Farbmethode bei schwierigen Grenzfällen, zum Beispiel bei der Mastophathie“, einer gutartigen Veränderung des Brustdrüsengewebes, so Prof. Dr. Michael Forsting, Direktor des Instituts für Diagnostische und Interventionelle Radiologie und Neuroradiologie der Essener Uniklinik.

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Querschnitt durch eine Gewebeprobe eines Gebärmutterhalstumors. Die Krebszellen enthalten hohe Mengen an LEDGF-Protein (braune Färbung). Quelle: Miriam Reuschenbach, Universitätsklinikum Heidelberg
Gebärmutterhalskrebs

Krebs-Vorsorge für Frauen künftig im fünf Jahres-Rhythmus?

26. Juni 2006 Detlef Hoewing 0

(Jena) Dr. Cornelia Scheungraber aus der Frauenklinik am Universitätsklinikum Jena (UKJ) hat für eine Studie den 1. Vortragspreis der Mitteldeutschen Gesellschaften für Frauenheilkunde und Geburtshilfe erhalten. Die preiswürdige Studie zeigt in einer Untersuchung von über 4000 Frauen, dass Vorsorgeuntersuchungen bei Gebärmutterhalskrebs bei Einsatz einer kombinierten Methode für einen Zeitraum von fünf Jahren sichere Voraussagen ergeben. Bei der Methode handelt es sich um die Kombination des herkömmlichen Zell-Abstrichs (Pap-Test) mit einem molekularbiologischen Test auf das Vorliegen von Hochrisiko-humanen Papillomviren (HR-HPV). Eine Infektion mit diesen Warzenviren gilt als Auslöser des Gebärmutterhalskrebses.

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Atlas der Gesellschaft der epidemiologischen Krebsregister - Quelle: GEKID
Krebsthemen

Die Krebsnachsorge nicht nur anderen überlassen

26. Juni 2006 Detlef Hoewing 0

Wilfried G. Schmitt, Gesundheitstrainer und selbst Betroffener, bietet im Hofgut Himmelreich in Buchenbach im Schwarzwald, vom 18.08.2006 bis 26.08.2006, und vom 03.11.2006 bis 11.11.2006 ein neues Seminar für die Krebsnachsorge im Alltag, an. Das Motto des Seminars lautet: „Das Steuer wieder selbst in die Hand nehmen, wieder Herr im eigenen Körper werden nach einer Operation, Chemo-, Strahlentherapie- oder Hormontherapie.“ Dieses Seminar beruht auf den Erkenntnissen des amerikanischen Onkologen Simonton und dem Bochumer Gesundheitstraining, welches von der Ruhruniversität Bochum entwickelt wurde.

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Elektronenmikroskopische Aufnahme der Interaktion von Lymphomzellen mit Epithelzellen der Blutgefäße. Foto: Wilting
Lymphome

Krebsdiagnostik aus dem Computer

26. Juni 2006 Detlef Hoewing 0

Die genaue Abgrenzung unterschiedlicher Krebstypen ist von vitaler Bedeutung für die Auswahl geeigneter Therapien. Im Rahmen eines von der Deutschen Krebshilfe geförderten Verbundprojektes ist einer Gruppe von Wissenschaftlern aus siebzehn verschiedenen Arbeitsgruppen, unter ihnen Bioinformatiker des Max-Planck-Instituts für molekulare Genetik in Berlin, jetzt eine molekulare Abgrenzung des Burkitt-Lymphoms von dem morphologisch verwandten diffus großzelligen B-Zell-Lymphom gelungen. Die Erkenntnisse der Forscher werden erheblich dazu beitragen, Diagnose und Therapie des Burkitt-Lymphoms zu verbessern.

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Pressekonferenz der Deutschen Krebshilfe beim DKK2012
Deutsche Krebshilfe

Grundlage neuer Therapien

26. Juni 2006 Detlef Hoewing 0

Bonn (ct) – Ohne Forschung gibt es in der Krebsbekämpfung keinen Fortschritt. Denn Forschung ist die Grundlage für eine qualitätsgesicherte medizinische Versorgung und Garant für neue Therapiemethoden im Kampf gegen den Krebs. Wie die Deutsche Krebshilfe die Krebsforschung fördert und den wissenschaftlichen Nachwuchs unterstützt, darüber berichtet die Organisation in der aktuellen Ausgabe ihrer Zeitschrift.

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Krebssymbol - pixabay
Schilddrüsenkrebs

Neue Therapie bei Schilddrüsenkrebs in der MHH

26. Juni 2006 Detlef Hoewing 0

Bei Patienten, die an einem Schilddrüsenkarzinom leiden, muss in der Regel die Schilddrüse operativ entfernt werden. Um restliches Schilddrüsen- oder Tumorgewebe zu entfernen, dass nach der Operation möglicherweise noch verblieben war, werden die Patienten im Anschluss mit einer Radiojodtherapie behandelt. Das radioaktive Jod reichert sich dabei in dem Restgewebe an und tötet es ab. Die Aufnahme in die Zellen ist aber davon abhängig, dass das die Schilddrüse stimulierende Hormon TSH in ausreichender Menge im Körper vorhanden ist.

Weniger Nebenwirkungen, schnellere Heilung / Pressegespräch mit Patienten am 27. Juni

Bislang mussten Ärzte warten, bis der Körper des Patienten die Produktion des Hormons wieder hochgefahren hatte. Der Patient musste dabei zunächst eine Phase mit Schilddrüsenunterfunktion durchstehen, die von erheblichen körperlichen und psychischen Nebenwirkungen gekennzeichnet ist. Herz-Kreislaufkomplikationen, Arbeitsunfähigkeit sowie erhöhte Unfall- und Verletzungsgefahren drohen wegen einer Unterversorgung des Gehirns mit Sauerstoff. Die Schilddrüsenunterfunktion ist zudem verantwortlich für eine verlangsamte Rekonvaleszenz.

Bei der neuen Therapie erhalten die Patienten sofort nach der Operation Thyrogen, ein biotechnologisch hergestelltes Hormon, das dem menschlichen Schilddrüsenhormon zum Verwechseln ähnelt. Damit kann die Schilddrüsenunterfunktion mit allen Nebenwirkungen vermieden werden, auch der Heilungsprozess läuft schneller. Die Krankheitsphase kann in den meisten Fällen von ungefähr sechs Wochen auf zehn bis zwölf Tage reduziert werden.
Über die Erfolge der Therapie an der MHH berichten am

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Ein Beispiel der Krebs- Früherkennung ist die HPV-Testung (HPV ist ein Virus, der bei Frauen Gebärmutterhalskrebs auslösen kann.
Gebärmutterhalskrebs

Gebärmutterhals- Krebsvorsorge

7. Juni 2006 Detlef Hoewing 0

Dreieich, den 07. Juni 2006. – Eine Studie mit fast 34.000 Frauen, die in der Juni- Ausgabe des „Journal of the National Cancer Institute“ (JNCI) in den USA veröffentlicht wurde, fand heraus, dass der Test auf Hochrisikotypen (HR) der humanen Papillomaviren (HPV) bei der Gebärmutterhalskrebsvorsorge signifikant sensitiver ist als der konventionelle PAP-Abstrich und die Dünnschichtzytologie. Die Studie, die mit dem Hybrid Capture® 2 (hc2) HR-HPV DNA-Test der Firma Digene durchgeführt wurde, wurde von der Europäischen Union und vom italienischen Gesundheitsministerium finanziert.

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