Buchtitel: Guten Tag und... Tschüss
Neuroendokrine Tumoren

Guten Tag und… Tschüss

30. März 2008 Detlef Hoewing 0

Neuroendokrine Tumoren sind eine gemischte Gruppe maligner Erkrankungen, deren Diagnostik, Einteilung und stadienabhänge Therapie eine besondere Herausforderung darstellt. Aufgrund der relativen Seltenheit und Heterogenität werden Patienten mit neuroendokrinen Tumoren im Idealfall in einem Zentrum bzw. bei einem Spezialisten behandelt. Die Diagnose eines metastasierten gering differenzierten neuroendokrinen Tumors stellt trotz großen Fortschritten der modernen Tumortherapie leider nach wie vor eine Situation dar, in der eine Heilung nur sehr selten möglich ist.

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cd137 - Quelle: nature . com
Leukämie

Leukämiezellen entkommen der Immunüberwachung

17. März 2008 Detlef Hoewing 0

Das Immunsystem spielt eine wichtige Rolle bei der Verhinderung von malignen Erkrankungen. Mittlerweile ist klar, dass eine Krebserkrankung nur dann entsteht, wenn es entarteten Zellen gelingt, der Überwachung durch das Immunsystem zu entkommen. Insbesondere bei der Entstehung bzw. Verhinderung von Leukämien spielen, neben anderen Komponenten des Immunsystems, die Natürlichen Killerzellen (NK Zellen) des Organismus eine zentrale Rolle.

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ARTISTE Solution - Quelle: medical - siemens . com
dkfz

Bildgesteuerte Strahlentherapie mit „ARTISTE“

17. März 2008 Detlef Hoewing 0

Mit „Artiste“, einer Kombination aus Linearbeschleuniger (Bestrahlungsgerät) und Computertomographen, können Ärzte während der Strahlentherapie Lage, Ausdehnung und Bewegung eines Tumors kontrollieren und die Position des Patienten gegebenenfalls nachjustieren. An der Entwicklung des Geräts, das von Siemens Healthcare hergestellt und vertrieben wird, waren Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum maßgeblich beteiligt.

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Bildunterzeile: Knochenmark (gefärbt) eines Patienten mit Haarzell- Leukämie unter dem Mikroskop: Vor der Behandlung mit dem BRAF Inhibitor sind viele Haarzell-Leukämiezellen (rot)zu sehen (linke Abb.). Unter der Therapie mit dem BRAF Inhibitor geht die Besiedelung mit Leukämiezellen zurück.(rechte Abb.). - Quelle: Universitätsklinikum Heidelberg.
Lymphome

Behandlung von Hodgkin-Lymphomen und Hirntumoren

17. März 2008 Detlef Hoewing 0

Köln, Februar 2008 – Procarbazin ist ein nicht-klassisches Alkylans mit hoher antineoplastischer Wirksamkeit, speziell bei Hodgkin Lymphomen. Die Substanz ist daher unverzichtbarer Bestandteil des sog. BEACOPP-Regimes, das von der Deutschen Hodgkin Studiengruppe (DHSG) entwickelt wurde und die Heilungs- bzw. Langzeitüberlebensrate von Patienten mit fortgeschrittenem Hodgkin Lymphom auf über 90% erhöht hat, erläuterte Professor Volker Diehl, Köln, anlässlich des 7th International Symposium o­n Hodgkin’s Lymphoma, das Anfang November 2007 in Köln stattfand. Im Rahmen klinischer Studien wird Procarbazin zunehmend auch bei Patienten mit Hirntumoren validiert.

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Elektronenmikroskopische Analyse der Verteilung der PI3K (Goldkerne) im kleinzelligen Bronchialkarzinom - Quelle: A.Arcaro und EMZ der Universität Zürich
Lungenkrebs

Lungenkrebs auf der Spur

17. März 2008 Detlef Hoewing 0

Eine der gefährlichsten Formen von Lungenkrebs ist das so genannte kleinzellige Bronchialkarzinom, das für etwa einen von fünf Lungenkrebsfällen verantwortlich ist. Dieser Krebs wird sehr schnell resistent gegen die zur Behandlung eingesetzten Medikamente und verläuft in der Regel tödlich, denn 95% der Patienten mit kleinzelligem Lungenkrebs versterben innerhalb von drei Jahren nach der Diagnosestellung.

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Im Angiogenese-Labor untersucht Dr. Jörg Schweppe, Mitarbeiter des Forschungsteams um Prof. Mesters, ab welcher Dosierung mögliche Nebenwirkungen des gerinnungsfördernden Proteins auftreten können.
Forschung

Krebsforschung auf allen Gebieten

15. März 2008 Detlef Hoewing 0

Im Kampf gegen den Krebserkrankungen entwickelt die Forschung vielseitige Ansätze. Die klassischen Behandlungsmethoden – Operation, Strahlen- und Chemotherapie – werden ständig verbessert. Genetik, Virologie- und Stammzellenforschung, sowie Immunologie eröffnen nie dagewesene Perspektiven. Und neue Erkennungs- und Nachweismethoden in der Diagnostik machen es möglich, den Wettlauf mit der Krankheit zu gewinnen.

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HHV8 als neue Herpes Viren Familie - Quelle: AIDS Images Library
Forschung

Krebsauslösendes Gen IFR3 identifiziert

13. März 2008 Detlef Hoewing 0

Die Bedeutung einiger Virenstämme bei der Entstehung von Krebserkrankungen wird schon seit einigen Jahren beschrieben. Als eine der bekanntesten Erkrankungen sind bestimmte Lymphomerkrankungen zu nennen, die auch vermehrt bei HIV-Infizierten auftreten. Weltweit suchen Wissenschaftler nun nach den Mechanismen der Virengene, wie sie die Wirtszelle angreifen und dort das Erbmaterial verändern können und dadurch Krebszellen wachsen können. So können neue Wirkstoffe zur Krebsbekämpfung gezielt eingesetzt werden oder Medikamente, die eine Immunantwort auf diese bieten, um sie unschädlich zu machen.

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Bild 1 / Quelle: Universitäts-Kinderklinik.
Krebs bei Kindern

Tumorimmunologie im Kindesalter

13. März 2008 Detlef Hoewing 0

Die meisten Krebserkrankungen bei Kindern lassen sich heute sehr gut behandeln. „Die Heilungschancen liegen bei 85 Prozent“, sagt PD Dr. Carl Friedrich Classen, Leiter des Bereichs Kinderonkologie am Universitätsklinikum Rostock. Dies sei auf verbesserte Behandlungsmöglichkeiten zurückzuführen. „Gerade bei Kindern häufige Erkrankungen wie Leukämie sind gut zu behandeln“, so PD Dr. Classen. Außerdem treten kaum heilbare Krebserkrankungen wie Bauchspeicheldrüsen- oder Bronchialkrebs bei Kindern gar nicht auf. Dennoch gibt es nach wie vor Krebserkrankungen im Kindesalter, die sehr schwer oder gar nicht heilbar sind.

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Überregulation der βTrCP Expression des β-Catenin/Tcf Signalwegs - Quelle: ScienceDirect.com
Leukämie

Neue Ansätze in der Krebstherapie

12. März 2008 Detlef Hoewing 0

Auf der Suche nach neuen Krebstherapien stellen speziell die das Tumorwachstum fördernden Gene, im Fachbegriff „Onkogene“, einen Schwerpunkt der Forschung dar. Eines dieser Gene, das Onkogen „beta- Catenin“, steht jetzt im Mittelpunkt eines Forschungsprojektes des Münsteraner Universitätsklinikums (UKM) bei der Suche nach neuen Wegen in der Krebsbehandlung. Bei der akuten myeloischen Leukämie („AML“) ist dieses O­nkogen abnormal reguliert. Daher suchen nun die Forscher der Arbeitsgruppe „Molekulare Hämatologie und Onkologie“ des UKM unter der Leitung von Dr. Lara Tickenbrock/Prof. Dr. Carsten Müller-Tidow Wege, diese Funktion des Onkogens in leukämischen Zellen gezielt zu blockieren.

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Eine B-Zelle wird nach Antigenkontakt zur Plasmazelle, die spezifische Antikörper produziert (Quelle: Dr. med. Mario Schubert, Heidelberg)
Forschung

Antikörpervielfalt und das Überleben von Immunzellen

9. März 2008 Detlef Hoewing 0

Möglichst viele intakte Immunzellen und eine Vielfalt von Antikörper ist für eine gute Immunantwort auf schädliches Zellmaterial, wie Bakterien, Viren oder entartete Zellen (Tumorzellen) in unserem Körper von essentieller Bedeutung. Ein wichtiger Bestandteil unseres Immunsystems sind so genannte B-Zellen (B-Lymphozyten). Sie produzieren bei einer Infektion Antikörper, die gezielt Bakterien, Viren und andere Erreger bekämpfen. Die Schlagkraft dieser Immunzellen hängt entscheidend von der Vielfalt ihrer Antikörper ab.

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