Biopsie-Gerät Quelle: NCT Heidelberg
dkfz

Im Blickpunkt: bedeutende Entwicklungen und Durchbrüche in der Onkologie

31. Januar 2013 Detlef Hoewing 0

Nationales Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) lädt ein zum 30. Heidelberger Frühjahrssymposium

Unter dem Motto „Highlights in der Onkologie“ steht am 2. Februar das Heidelberger Frühjahrssymposium des NCT. Die wissenschaftliche Konferenz behandelt bedeutende Entwicklungen und Erfolge der Krebsforschung und -therapie. Die Veranstaltung ist die 30. ihrer Art und wird daher als Jubiläum begangen. Veranstaltungsort ist das Kommunikationszentrum des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), Im Neuenheimer Feld 280, in Heidelberg.

„Highlights in der Onkologie“ – das sind für Ärzte und Wissenschaftler Fortschritte und Erfolge in der Krebsforschung und -medizin, die zu einer signifikanten Verbesserung von Diagnostik und Therapie von Tumorerkrankungen geführt haben. Inwieweit haben molekulare und immunologische Diagnostik individueller Tumorerkrankungen zu einer spezifischeren und wirksameren Therapie beigetragen? Welche Maßnahmen sind wirksam in der Prävention von Krebserkrankungen? Wo geht die Entwicklung in der Onkologie hin? Diese und andere Fragen werden im Rahmen dieses Jubiläumssymposiums diskutiert.

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Krebssymbol - pixabay
Krebsthemen

Weltkrebstag am 4. Februar 2013:

31. Januar 2013 Detlef Hoewing 0

Krebs fordert in Entwicklungsländern die meisten Todesopfer

Zu den Mythen über Krebs gehört die Ansicht, dass Krebs eine Krankheit sei, die vor allem in reichen und gut entwickelten Ländern auftritt. Die gemeinnützige Krebsallianz weist zum Weltkrebstag darauf hin, dass von Krebs vor allem die Menschen in Entwicklungsländern betroffen sind. Es fehlt an effektiven Behandlungsmethoden und
bezahlbaren Medikamenten.

Berlin, 28. Januar 2013 – Krebs ist eine Pandemie! Jedes Jahr sterben mehr Menschen an Krebs als an AIDS, Tuberkulose und Malaria zusammen. Und von den 7,6 Millionen Krebsopfern im Jahr stirbt mehr als jeder Zweite in einem armen Land. Oft sind es grausame Tode. Aus Scham werden die Kranken versteckt. Sie erhalten keine Behandlung, keine Schmerzmittel und sterben grausam.

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Patientin - pixabay
Chemotherapie

Permanent Make-up stärkt das Selbstvertrauen von Krebspatienten

31. Januar 2013 Detlef Hoewing 0

„Ich sehe mir endlich wieder ähnlich“

Etwa 223.100 Frauen erkranken jährlich an Krebs, die Zahl der Neuerkrankungen ist in den vergangenen Jahren stetig angestiegen. An erster Stelle steht bei den betroffenen Frauen natürlich der Wunsch nach Genesung. In der schweren Zeit, gekennzeichnet oft durch den Verlust der Haare, können kosmetische Angebote das Selbstvertrauen der Krebspatientinnen stärken. Neben Perücken, Tüchern und Schminkkursen gibt es jetzt auch Permanent Make-up für Krebspatienten.

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Krebssymbol - pixabay
Krebsthemen

Krebs: Immer mehr Menschen brauchen soziale Unterstützung

30. Januar 2013 Detlef Hoewing 0

Krebs ist mehr als ein Gesundheitsthema – darauf macht die Berliner Krebsgesellschaft anlässlich des Weltkrebstages am 4. Februar aufmerksam

Berlin, 29. Januar 2013 – Noch immer ist die öffentliche Wahrnehmung von falschen Vorstellungen über die Krankheit Krebs geprägt. Um gängige Mythen über die Erkrankung auszuräumen, wirbt der diesjährige Weltkrebstag am 4. Februar für seriöse Informationen und Aufklärung zum Thema Krebs.

Zu den häufigsten Krebs-Irrtümern gehört etwa, dass Krebs nur ein Gesundheitsthema ist. Stimmt nicht, sagt die Berliner Krebsgesellschaft. Krebs hat weitreichende soziale und wirtschaftliche Folgen. Studien zur wirtschaftlichen Auswirkung einer Krebserkrankung haben gezeigt, dass Dreiviertel der Patienten finanzielle Einbußen mit Beginn der Krankheit erleben. Nicht wenige verlieren durch die Erkrankung ihren Job und rutschen in die Armut ab. „Gerade in Berlin, wo es deutschlandweit die meisten Empfänger von Sozialhilfe gibt, sehen wir heute zunehmend Notsituationen im Rahmen einer Krebserkrankung“, sagt der Vorsitzende der Berliner Krebsgesellschaft Prof. Dr. Dr. Peter M. Schlag im Vorfeld des Weltkrebstags. Betroffen sind aber nicht nur die sozial Schwachen. Auch für Familien aus dem Mittelstand und insbesondere Alleinerziehende kann eine Krebserkrankung zum sozialen Abstieg führen: „Wenn der Hauptverdiener ausfällt, dann kann das für die ganze Familie zu einer existenziellen Bedrohung werden.“

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Der Weg des Katheters bei der Selektiven Internen Radiotherapie - Quelle: SIRT
Leberkrebs

Leberkrebs-Webportal jetzt auch für Österreich und die Schweiz

30. Januar 2013 Detlef Hoewing 0

Netzwerk der Expertengruppe Selektive Interne Radiotherapie nun im gesamten deutschsprachigen Raum verfügbar

Der Weg des Katheters bei der Selektiven Internen Radiotherapie - Quelle: SIRTBerlin, 29. Januar 2013. Seit einem Jahr informiert die Expertengruppe Selektive Interne Radiotherapie über die Behandlung von Tumoren und Metastasen in der Leber mit der SIRT. Bislang bündelte sie auf ihrer Webseite www.leberkrebstherapie.org vor allem Informationen für Patienten und Ärzte aus Deutschland. Ab heute stehen die Experten auch Ärzten und Patienten aus Österreich und der Schweiz für Fragen rund um die Selektive Interne Radiotherapie (SIRT) zur Verfügung. Unterstützung erhalten sie dabei vom Neu-Mitglied und Schweizer SIRT-Experten PD Dr. Niklaus Schäfer vom UniversitätsSpital Zürich.

Krebs in der Leber wird oftmals erst dann entdeckt, wenn er nicht mehr operativ entfernt werden kann. Viele Klinken setzen dann auf die Selektive Interne Radiotherapie (SIRT) – eine Behandlung, bei der winzige, radioaktive Kunstharzkügelchen den Tumor gezielt im Inneren des Körpers bestrahlen und ihn so stark verkleinern können.

Bislang waren präzise und zuverlässige Informationen zur Therapie für Patienten und zuweisende Ärzte schwer zu finden. Um dem abzuhelfen, hat die Expertengruppe Selektive Interne Radiotherapie im vergangenen Jahr das Webportal www.leberkrebstherapie.org ins Leben gerufen – bislang mit dem Schwerpunkt Deutschland.

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Weisser Hautkrebs - Quelle: Universitäts-Hautklinik Tübingen
Hautkrebs

Leben mit der Diagnose Hautkrebs

29. Januar 2013 Detlef Hoewing 0

Patiententag zum Thema Hautkrebs/ 4. Essener Hauttumorsymposium

„Trotz verstärkter Aufklärung, nehmen Hautkrebserkrankungen in Deutschland immer weiter zu. Jährlich kommen rund 223.460 Menschen hinzu, die neu daran erkranken – 25.000 davon sind vom aggressiven schwarzen Hautkrebs betroffen“, erläutert Prof. Dr. med. Dirk Schadendorf, Direktor der Klinik für Dermatologie am Universitätsklinikum Essen. Werden alle Hautkrebsarten zusammen betrachtet, handelt es sich in Deutschland sogar bereits um die häufigste Krebsart. Insbesondere, das eher aggressive maligne Melanom – auch schwarzer Hautkrebs genannt – ist jährlich für den Tod von 3.500 Men- schen in Deutschland verantwortlich. Früh erkannt, ist Hautkrebs jedoch in den allermeisten Fällen heilbar!

„Melanom – Leben mit der Diagnose Hautkrebs“: Unter diesem Motto steht der 6. Es-sener Patiententag, zu dem die Uniklinik für Dermatologie am 1. Februar 2013, von 14 bis 17 Uhr, einlädt. Die Vorträge, die sich in erster Linie an Betroffene und deren Angehörigen richten, reichen von „Freizeitgestaltung bei Hautkrebs“ über „Diagnose Hautkrebs: Seelische Auswirkungen“ bis „Ernährung bei Krebs“. Im Anschluss haben die Besucher die Möglichkeit, mit den Medizinern und Therapeuten ins Gespräch zu kommen. Außerdem können sie sich an Infoständen über die Angebote der Selbsthilfegruppe, der Ernährungsberatung und des Sozialdienstes informieren.

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Gewebeschnitt durch ein Melanom. Bild: KGH, Wikimedia Commons
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Genveränderung macht schwarzen Hautkrebs unsterblich

25. Januar 2013 Detlef Hoewing 0

Gewebeschnitt durch ein Melanom. Bild: KGH, Wikimedia CommonsWissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum und vom Universitätsklinikum Essen entdeckten eine bislang unbekannte genetische Ursache für den bösartigen schwarzen Hautkrebs: Eine Genmutation führt zu übermäßiger Aktivität des Unsterblichkeitsenzyms Telomerase. Die bei familiärem Krebs entdeckte mutierte Genregion ist auch bei bis zu 74 Prozent der nicht-erblichen Melanome verändert – hier aber als Folge von Sonnenstrahlung. Wirkstoffe, die die Telomerase hemmen, könnten ein neuer therapeutischer Ansatz gegen den aggressiven Hautkrebs sein. Die Ergebnisse sind in der Zeitschrift Science veröffentlicht.

Etwa zehn Prozent aller Fälle von bösartigem schwarzem Hautkrebs sind familiär bedingt. Das Erbgut betroffener Familien verrät Wissenschaftlern viel über die Entstehung der Krebserkrankung. Im Deutschen Krebsforschungszentrum untersuchte Prof. Dr. Rajiv Kumar gemeinsam mit Prof. Dr. Dirk Schadendorf vom Universitätsklinikum Essen eine Familie, in der 14 Angehörige am bösartigen schwarzen Hautkrebs, dem Melanom, erkrankt waren.

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Links: CT-Aufnahme, rechts: PET, Mitte: Kombination; Patient mit Lungentumor vor (oben) und nach (unten) Hochpräzisionsbestrahlung.Der Tumor hat sich bei erhaltener Lunge komplett zurückgebildet. Universitätsklinikum Freiburg
Lungenkrebs

Motor für Metastasen bei Lungenkrebs: Würzburger Forscher haben den Rezeptor TrkB unter Verdacht

25. Januar 2013 Detlef Hoewing 0

Patienten mit nicht-kleinzelligem Lungenkrebs haben nur geringe Heilungschancen. Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass sich beim Lungenkrebs zum Zeitpunkt der Diagnose oftmals bereits Metastasen vom Primärtumor in der Lunge abgesiedelt haben. Gegenwärtig gibt es keine wirksame Therapie zur Prävention oder Bekämpfung solcher Metastasen. Dr. Rudolf Götz und sein Team am Universitätsklinikum Würzburg untersuchen einen Mechanismus, der für die Metastasierung verantwortlich sein könnte. Im Visier haben sie einen Rezeptor, der an der Zelloberfläche ausgeprägt wird: den „Tyrosinkinase-Rezeptor“ (TrkB) und das angelagerte Molekül namens „BDNF“.

Beim Lungenkrebs sind die Tumorzellen im frühen Stadium der Erkrankung noch miteinander verbunden. Den „Klebstoff“ zwischen den Zellen bilden spezialisierte Moleküle wie zum Beispiel das E-Cadherin. Forscher vermuten, dass die Absiedelung von Tumorzellen aus dem Primärtumor dadurch zustande kommt, dass zunächst der Kontakt der Krebszellen untereinander aufgelöst wird und die Krebszellen beweglich werden und wandern können.

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Die Bildfolge zeigt die Isolierung einer Brustkrebszelle (kleiner Kreis links und Mitte) und rechts einen Ausschnitt aus ihrem »molekularen Porträt«. - © Fraunhofer ITEM
Brustkrebs

Nach der Brustkrebs-OP: Ästhetik beeinflusst Lebensqualität

24. Januar 2013 Detlef Hoewing 0

Fragebogen und Software erfassen ästhetisches Ergebnis der Operation / Beide Messinstrumente unterstützen Vergleich verschiedener Operationsverfahren / Heidelberger Gynäkologe mit Quality of Life-Preis der Lilly Deutschland GmbH ausgezeichnet

Brustkrebspatientinnen nach erfolgreicher brusterhaltender Operation schätzen ihre Lebensqualität umso höher ein, je zufriedener sie mit dem ästhetischen Ergebnis der Operation sind. Das hat Privatdozent Dr. Jörg Heil, Oberarzt an der Universitäts-Frauenklinik Heidelberg, im Rahmen einer Studie mit rund 1.000 Patientinnen belegt. Er zeigte außerdem: Mit Hilfe eines Fragebogens und einer Software lässt sich dieses subjektive Behandlungsergebnis systematisch erfassen. Auf dieser Grundlage könnten in Zukunft verschiedene brusterhaltende Therapiekonzepte in Bezug auf das ästhetische Ergebnis und die damit verknüpfte Lebensqualität der Patientinnen verglichen werden. Dafür ist der Mediziner nun mit dem Quality of Life-Preis des Pharmaunternehmens Lilly Deutschland GmbH ausgezeichnet worden. Den mit 10.000 Euro dotierten Preis teilt er sich zu gleichen Teilen mit Professor Dr. Silke Schmidt, Universität Greifswald.

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Histologischer Schnitt durch eine Prostata mit normaler Drüsenstruktur (links) und Tumorzellherden (rechts). Farblich unterscheidbar sind Zellkerne (braun), Bindegewebe (blau) und Drüsenlumen (weiße Bereiche). Maßstab/ Vergrößerung: 200-fach Quelle: NGFN
Prostatakrebs

Strategien gegen den Krebs des Mannes auf dem Prüfstand

24. Januar 2013 Detlef Hoewing 0

Ärztliches Symposium zu den Behandlungsoptionen von Prostatakrebs / PREFERE-Studie vorgestellt / Magdeburger Universitätsklinikum ist Studienzentrum

Über 60.000 Prostatakrebs-Diagnosen stellen Ärzte in Deutschland Jahr für Jahr. Die betroffenen Männer haben die Qual der Therapiewahl. Welche Behandlung ist optimal hinsichtlich individuell verschiedener Erwartungen wie Lebenserwartung und Lebensqualität?

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