Legende: A) Normales Gebärmutterhalsgewebe, das viel pro-IL-1β enthält (braun gefärbt) B) Gebärmutterhalskrebs, negativ für pro-IL-1β - Bildquelle: DKFZ/Charité Berlin
Gebärmutterhalskrebs

Gebärmutterhalskrebs – Studien zeigen, wie wirksam Impfen ist

29. April 2013 Detlef Hoewing 0

Gute Nachrichten zum Thema Gebärmutterhalskrebs: Aktuelle Studien untermauern erneut, dass die Impfung gegen bestimmte Humane Papillomviren (HPV) einen effektiven Schutz vor dieser Krebsart und ihren Vorstufen bieten kann – und dass diese Schutzmaßnahme gut verträglich ist. Gebärmutterhalskrebs ist laut Europäischem Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) nach Brustkrebs die zweithäufigste Tumorerkrankung bei Frauen zwischen 15 und 44 Jahren. Neben den jährlichen Krebsfrüherkennungsuntersuchungen beim Frauenarzt ist die Impfung gegen bestimmte HPV-Typen eine wichtige Möglichkeit der Vorbeugung. Denn dass diese Viren sowohl Genitalwarzen als auch Vorstufen von Gebärmutterhalskrebs und den Krebs selbst verursachen können, gilt als gesichert.

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16. Mai 2013, 11 bis 16 Uhr
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Nach der Diagnose Brustkrebs hatte Patientin Anne Dickgreber große Angst vor der Strahlentherapie. Gemeinsam mit ihrem Radiologen probierte sie Mepilex® Lite – und blieb erythemfrei.
Brustkrebs

Strahlentherapie beim Mammakarzinom

29. April 2013 Detlef Hoewing 0

Spezielle Wundauflagen können der Entstehung strahleninduzierter Hautreaktionen entgegenwirken

Nach der Diagnose Brustkrebs hatte Patientin Anne Dickgreber große Angst vor der Strahlentherapie. Gemeinsam mit ihrem Radiologen probierte sie Mepilex® Lite – und blieb erythemfrei.Erkrath, den 23.04.2013. Mammakarzinom-Patientinnen können der Strahlentherapie jetzt entspannter entgegensehen: Kontrollierte Studien belegen, dass die Verwendung der Wundauflage Mepilex® Lite die Entstehung strahleninduzierter Hautreaktionen verhindern oder diese lindern kann. Mit einer Informationskampagne werden Ärzte und Patientinnen jetzt über Details des neuen Verfahrens informiert. Eine Website hält nicht nur wissenschaftliches Informationsmaterial bereit, sondern informiert auch aus Patientinnensicht über die neue Therapieoption. Im Mittelpunkt steht die Lebensqualität der Erkrankten. Auf dem DEGRO in Berlin, wo vom 8. bis zum 12. Mai die neuesten Optionen der onkologischen Strahlentherapie diskutiert werden, wird die Kampagne der Öffentlichkeit vorgestellt.

„Als ich zu meinem Radiologen kam und ihn bat, das Verfahren ausprobieren zu dürfen“ hat der erst einmal abgelehnt, berichtet Patientin Anne D. Die 58-jährige Architektin, bei der nach ihrer brusterhaltenden Operation eine Strahlentherapie vorgenommen werden sollte, gab jedoch nicht auf. Sie überzeugte ihren behandelnden Radiologen mit Hilfe von zwei aktuellen Studien1,2, die im Jahr 2010 und 2012 in Neuseeland an Mammakarzinom-Patientinnen durchgeführt worden waren.

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Krebssymbol - pixabay
Krebs bei Kindern

Kinder krebskranker Eltern bekommen weiterhin Hilfe

26. April 2013 Detlef Hoewing 0

Die Berliner Krebsgesellschaft fördert das Projekt „Hilfen für Kinder krebskranker Eltern“ weiter – und trägt damit den Bedürfnissen betroffener Familien Rechnung.

Noch bis Ende 2014 fördert die Berliner Krebsgesellschaft das Projekt „Hilfen für Kinder krebskranker Eltern“. Ursprünglich war eine zwölfmonatige Projektförderung bis April 2013 geplant. Doch in Anbetracht der großen Nachfrage und der besonderen Notlage der betroffenen Familien, hält die Berliner Krebsgesellschaft eine Verlängerung des Projekts für dringend geboten.

„Nicht alle, aber viele Kinder leiden sehr unter der schweren Erkrankung ihrer Eltern und brauchen professionelle Hilfe“, sagt Dr. Hubert Bucher, Geschäftsführer der Berliner Krebsgesellschaft. „Deswegen hat sich die Berliner Krebsgesellschaft dazu entschlossen, das Projekt auf jeden Fall noch bis Dezember 2014 weiter zu fördern.“

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Eine Killerzelle kontaktiert eine Tumorzelle (links) und löst sich nach einer Stunde (Mitte). Nach weiteren zwei Stunden bilden sich Bläschen (rechts, roter Pfeil) auf der Oberfläche der angegriffenen Tumorzelle. Abbildung: MPI für Neurobiologie / Jen
Multiples Myelom - Plasmozytom

Tumorzellen auf Diät

26. April 2013 Detlef Hoewing 0

Tumorzellen benötigen viel Energie, damit sie sich teilen und ungebremst vermehren können. Diese Energie gewinnen sie auf einem anderen Weg als gesunde Zellen. Ob sich dieser Weg als Ansatz für eine neue Therapie eignet, untersuchen Wissenschaftler der Uni Würzburg am Beispiel des Multiplen Myeloms.

Die Idee klingt bestechend einfach: In einem Multiplen Myelom sind die Tumorzellen auf einen permanenten Nachschub an Glukose und Glutamin angewiesen, damit sie sich teilen und wachsen können. Entzieht man der Zelle Glutamin, stirbt sie. Glutaminase ist das zentrale Enzym des Glutamin-Stoffwechsels und in Tumorzellen häufig erhöht aktiv. Ob sich Glutaminase als therapeutische Zielstruktur eignet, untersucht Dr. Madlen Effenberger in einem neuen Forschungsprojekt am Universitätsklinikum Würzburg. Die Deutsche Krebshilfe finanziert das Projekt mit 250.000 Euro.

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Mit der Echtzeit - Elastographie werden Tumorareale in der Prostata genauer sichtbar - Quelle: Hitachi Medical
Deutsche Krebshilfe

Prostatakrebsforschung in Deutschland stärken

23. April 2013 Detlef Hoewing 0

Internationales Symposium in Bonn

Bonn (gb) – Über aktuelle Fortschritte in der Prostatakrebsforschung tauschen sich mehr als hundert deutsche und internationale Experten am 22. und 23. April 2013 in Bonn aus. Zu dem Symposium „Prostatakrebsforschung: Herausforderungen und Chancen“ („Challenges and Chances in Prostate Cancer Research“) hat die Deutsche Krebshilfe zahlreiche renommierte Sprecher eingeladen. „Wir möchten Wissenschaftler zusammenbringen, um Netzwerke zu schaffen und so die Forschung in Deutschland zu stärken“, sagte Fritz Pleitgen, Präsident der Deutschen Krebshilfe, anlässlich der Eröffnung des Symposiums im Bonner Hotel Bristol.

„Prostatakrebs stellt nach wie vor eine große wissenschaftliche Herausforderung dar“, so Pleitgen weiter. „Trotz zahlreicher wissenschaftlicher und medizinischer Fortschritte in den vergangenen Jahren besteht weiterhin ein hoher Bedarf an verbesserten Diagnose- und Therapiemöglichkeiten.“ Daher seien in der Forschung weitere Anstrengungen notwendig und wichtig, die zudem gut koordiniert angegangen werden müssten. „Um die Krankheit effektiver bekämpfen zu können, müssen die zahlreichen Forschergruppen vernetzt und ihre Expertise gebündelt werden.“

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Brustkrebszellen - Quelle: Dr. Lutz Langbein, Deutsches Krebsforschungszentrum
Brustkrebs

Metastasen-Stammzellen bei Brustkrebs entdeckt

23. April 2013 Detlef Hoewing 0

Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum und vom NCT Heidelberg wiesen im Blut von Brustkrebspatientinnen erstmals Krebszellen nach, die Metastasen auslösen können. Die Metastasen-induzierenden Zellen weisen Merkmale von Krebs-Stammzellen auf und sind durch drei Oberflächenproteine charakterisiert. Patientinnen, in deren Blut eine große Anzahl dieser Zellen nachweisbar ist, zeigen einen ungünstigeren Krankheitsverlauf. Das Muster der drei Moleküle kann daher als Biomarker für den Verlauf der Erkrankung dienen. Die Wissenschaftler wollen nun die charakteristischen Oberflächenmoleküle als Zielstrukturen für spezifische Therapien von fortgeschrittenem Brustkrebs prüfen.

Einzelne Krebszellen, die sich vom Tumor abgelöst haben und in der Blutbahn zirkulieren, gelten als verantwortlich für die Entstehung von Metastasen. Diese gefürchteten Absiedlungen des Tumors sind Hauptursache für die Krebssterblichkeit. Lassen sich im Blut eines Krebspatienten zirkulierende Tumorzellen (engl.: circulating tumor cells; CTCs) nachweisen, ist dies zwar mit einer schlechteren Prognose verbunden – trotzdem fehlte der experimentelle Beweis, ob sich unter den CTCs im wahrsten Sinne des Wortes die „Keimzellen“ der Metastasen befinden.

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Strahlentherapie - Quelle: Deutsche Krebshilfe
Radiologie

Neue Ära in der Strahlenheilkunde

19. April 2013 Detlef Hoewing 0

Beim Langendorff-Symposium am 26. und 27. April stellen die Forscher des Universitätsklinikums Freiburg neue Therapiemöglichkeiten vor

Seepferdchen sind wunderschöne, aber auch empfindliche Tiere – sie gelten als Indikatoren für die Wasserqualität. In der Tiefe unseres menschlichen Gehirns befindet sich eine Struktur, die nach den Seepferdchen „Hippocampus“ benannt ist. Diese ist ähnlich empfindlich wie die Tiere und zwar in Bezug auf unsere Gedächtnisfunktion, für die sie eine entscheidende Rolle spielt. Lange Zeit gab es keine Möglichkeit, den Hippocampus zu schonen, wenn wegen eines Hirntumors oder Fernmetastasen im Gehirn eine Strahlentherapie in dieser Region nötig wurde. Er wurde einfach mitbehandelt.

Dies ist nun vorbei: Mit modernster Behandlungstechnik und innovativen Studien untersucht das Team um Professor Dr. Anca-Ligia Grosu, Ärztliche Direktorin der Klinik für Strahlenheilkunde des Universitätsklinikums Freiburg, schonende Methoden für die empfindliche Struktur des Hippocampus. Dies ist nur eines von vielen Beispielen, die zeigen, dass in der Strahlentherapie eine neue Ära angebrochen ist: An der Klinik wurde kürzlich ein neuer Teilchenbeschleuniger in Betrieb genommen, der die Strahlentherapie hochpräzise auf den Tumor richten kann und dabei gleichzeitig empfindliche Nachbarorgane schont. Fast zeitgleich ging eine neue „Röhre“, ein 4D-Computertomograph, in Betrieb, der die Atembewegungen der Tumoren und der Organe aufzeichnet, so dass sie für die Behandlung millimetergenau berücksichtigt werden können. Dies ist ein weiterer Schritt zur gesteigerten Präzision der Strahlentherapie, einer Behandlung, die bei nahezu jedem zweiten Patienten mit einem Organtumor zum Einsatz kommt.

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Krebssymbol - pixabay
Lungenkrebs

Mit Lungenkrebs in die Spezialklinik

19. April 2013 Detlef Hoewing 0

Sterblichkeit nach Eingriff in OP-Zentren halb so groß

München – In Kliniken, die jährlich mehr als 100 Patienten mit Lungenkrebs operieren, ist die Sterberate nahezu um die Hälfte geringer. Dies zeigen Daten des Statistischen Bundesamts. Lungenkrebs operativ zu entfernen ist häufig die einzige Chance, die Patienten zu heilen. Die aktuellen Ergebnisse belegen, dass die hochkomplexen Operationen an spezialisierten Behandlungszentren besser gelingen. Die Deutsche Gesellschaft für Thoraxchirurgie (DGT) fordert daher, die Eingriffe ausschließlich in dafür geeigneten Krankenhäusern durchzuführen. Deren Präsident erläutert auf einer Pressekonferenz im Rahmen des Chirurgenkongresses am 2. Mai 2013 in München die aktuellen Daten zu Lungenkrebsoperationen. Während des Kongresses diskutieren Chirurgen aller Fächer, inwiefern Mindestoperationszahlen die Versorgungsqualität verbessern.

In der Bundesrepublik Deutschland erkranken jährlich mehr als 45 000 Patienten neu an einem Lungentumor. Im Jahr 2010 haben Chirurgen mehr als 10 400 Lungenoperationen durchgeführt. „Eine Operation ist nur bei etwa 30 bis 40 Prozent der Patienten mit Lungenkrebs möglich“, erläutert Professor Dr. med. Bernward Passlick, der an der Universität Freiburg eine der größten Spezialkliniken für Thoraxchirurgie in Deutschland leitet. Wenn ein Eingriff möglich ist, sind die Behandlungschancen gut. „Etwa 70 bis 80 Prozent der Patienten, die wir im Frühstadium operieren, können geheilt werden“, sagt Passlick im Vorfeld der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie (DGCH) in München.

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Magenkrebs

Magenkarzinom reagiert nicht zufriedenstellend auf neuen Immunstoff

19. April 2013 Detlef Hoewing 0

In einer der weltweit größten Patientenstudien, die bei fortgeschrittenem Magenkrebs je durchgeführt wurde, zeigte eine zunächst viel versprechende Antikörpertherapie keine zufriedenstellende Wirksamkeit. Der bei anderen Krebsarten aktive Wirkstoff „Cetuximab“ ist deshalb kein Hoffnungsträger für die kombinierten Chemo- und Antikörperbehandlung bei Magenkarzinomen.

Bei Patienten mit einer fortgeschrittenen Magenkrebserkrankung ist die Notwendigkeit einer verbesserten Behandlung besonders hoch. In diesem Stadium ist der Tumor sehr aggressiv, hat ausgestreut und ist nicht mehr operabel. Die Patienten haben eine kurze Überlebenszeit und hohe Symptombelastung.. Bislang wird üblicher Weise viele Monate mit Chemotherapie behandelt, um die Symptome zu lindern und das Überleben zu verlängern.

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Professor Dr. Micheal Manns (links) und Professor Dr. Frank Wacker (rechts) bei einer Fallbesprechung. - "Foto: MHH/Kaiser"
Forschung

Die Krebsdetektive – Metastasen mit Licht aufspüren

19. April 2013 Detlef Hoewing 0

Forscher aus Jena haben ein Verfahren entwickelt, das die Suche nach Krebsherden anhand von Metastasen deutlich verbessern kann. Ihre Ergebnisse veröffentlichen sie jetzt im Fachjournal „Analyst“.

Metastasen sind der wahre Schrecken bei Krebserkrankungen. Schon von kleinen Tumoren können sich Zellen ablösen, die sich über das Lymph- oder Blutsystem im Körper verteilen und zusätzliche Organe befallen. Bei vielen Neupatienten finden Ärzte zunächst nur die Metastasen und müssen für die optimale Therapie nach dem ursprünglichen Krebsherd suchen. Mit Standardtechnologien lässt sich der ursprünglich betroffene Körperteil zurzeit nur in etwa 15% der Fälle identifizieren. Das liegt vor allem daran, dass das eigentliche Karzinom erst wenige Zentimeter groß ist.

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