Biopsie-Gerät Quelle: NCT Heidelberg

Nationales Centrum für Tumorerkrankungen

31. Oktober 2014

Ausbau zu einem internationalen Spitzenzentrum der individualisierten Krebstherapie NCT 3.0 „Der Ausbau zum NCT 3.0 stärkt Heidelbergs Position in der Spitzengruppe der internationalen Krebsforschung und -medizin; mit neuen Möglichkeiten bei der Erfassung der genetischen Grundlagen von Krebs sowie gezielten neuen Therapien für die Patienten“, sagt Wissenschaftsministerin Theresia Bauer Das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) in Heidelberg soll zu einem internationalen Spitzenzentrum der individualisierten Krebstherapie (NCT 3.0) ausgebaut werden. Diese Entscheidung von Bundes- und Landesregierung verkündeten Bundesforschungsministerin Johanna Wanka und Wissenschaftsministerin Theresia Bauer anlässlich des Festakts zum 50jährigen Bestehen des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) am Freitag in Heidelberg. „Das NCT ist schon heute ein internationaler Vorreiter der umfassenden Erbgutanalyse von Tumorgewebe. Entscheidend hierfür ist die enge Zusammenarbeit von Spitzenforschung am DKFZ sowie innovativer Krebsmedizin an NCT und Universitätsklinikum Heidelberg. Der Ausbau zum NCT 3.0 stärkt Heidelbergs Position in der Spitzengruppe der internationalen Krebsforschung und -medizin. Wir schaffen damit neue Möglichkeiten bei der Erfassung der genetischen Grundlagen von Krebs sowie individualisierten, also maßgeschneiderten neuen Therapien für die Patienten“, sagte Ministerin Bauer. Das NCT ist eine vom DKFZ und dem Universitätsklinikum Heidelberg gemeinsam getragene Einrichtung. Für das Land sei das NCT 3.0 wissenschaftspolitisch wie auch in der Patientenversorgung von großer Bedeutung, so Bauer. Aufbauend […mehr lesen]

Unter dem Rasterelektronenmikroskop: Hydrogel mit hoher Porendichte als mögliche Basis eines Prostata-Modells (Aufnahme: Dr. Friederike J. Gruhl, KIT)

Weltmännertag 2014: Männergesundheit beginnt beim Jungen

31. Oktober 2014

Ob Weltmännertag am 3. November, internationaler Männertag am 19. November oder die weltweite Spendenkampagne für Prostatakrebsforschung und Männergesundheit „Movember“: Der Herbst steht ganz im Zeichen des gesundheitspolitisch noch immer stark vernachlässigten starken Geschlechts. Die Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) und der Berufsverband der Deutschen Urologen e.V. (BDU) appellieren an die Männer, ihre Gesundheitskompetenz zu schärfen und vorhandene Gesundheitsangebote besser zu nutzen – und zwar in jeder Altersgruppe. Sie selbst halten dafür diverse Ratgeber sowie ein umfangreiches Angebot medizinischer Informationen für Interessierte und Patienten auf ihrer Website (www.urologenportal.de) vor und setzen sich mit regelmäßigen Laienforen für die öffentliche Aufklärung ein. Männergesundheit beginnt bereits beim Jungen, betonen Urologen zum Weltmännertag 2014. Praktisch bedeutet das zum Beispiel die frühzeitige Feststellung medizinischer Fehlbildungen, die Einhaltung eines altersgerechten Impfplans, rechtzeitige Aufklärung über Verhütung und sexuell übertragbare Infektionen sowie die Aufklärung über Selbstuntersuchung zur Früherkennung von Hodenkrebs. „Männliche Jugendliche sind eine wichtige Zielgruppe, um die Männergesundheit langfristig zu verbessern“, sagt DGU-Pressesprecherin Prof. Dr. Sabine Kliesch. „Wir wollen die Jungen frühzeitig sensibilisieren und ihr Gesundheitsbewusstsein wecken, sodass der Gang zum Arzt so selbstverständlich wie bei Mädchen und Frauen wird.“ Zu diesem Zweck engagieren sich DGU und BDU derzeit auf zwei Ebenen. „Zum einen sind wir dabei, […mehr lesen]

Fluoreszenz-Mikroskopie des MAGE-Antigens auf einer Brustkrebszelllinie - Quelle: Dr. H. Schwarzenbach

Brustkrebs bremsen: Forscher finden neuen Ansatzpunkt

30. Oktober 2014

(umg) Die Diagnose Brustkrebs trifft in Deutschland jedes Jahr über 70.000 Frauen. Dank neuer Behandlungsmöglichkeiten steigen die Heilungschancen. Nach wie vor erliegen jedoch viele Patientinnen ihrem Leiden, weil Tumore unempfindlich gegen die angewandte Chemotherapie sind. Ein internationales Forscherteam um Prof. Dr. Steven A. Johnsen, Leiter Schwerpunkt Translationale Krebsforschung der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Kinderchirurgie der Universitätsmedizin Göttingen, und des Göttinger Zentrums für molekulare Biowissenschaften (GZMB) hat nun herausgefunden, dass Brustkrebs-Zellen das Protein BRD4 benötigen, um sich zu vermehren. Die Erkenntnisse könnten dazu beitragen, neue Therapien für Brustkrebs zu entwickeln. Die Ergebnisse wurden in der amerikanischen Fachzeitschrift Cell Reports veröffentlicht. Originalpublikation: Nagarajan S, Hossan T, Alawi M, Najafova Z, Indenbirken D, Bedi U, Taipaleenmäki H, Ben-Batalla I, Scheller M, Loges S, Knapp S, Hesse E, Chiang CM, Grundhoff A, Johnsen SA. Bromodomain Protein BRD4 Is Required for Estrogen Receptor-Dependent Enhancer Activation and Gene Transcription. Cell Rep. 2014 Jul 24;8(2):460-9. doi: 10.1016/j.celrep.2014.06.016. Epub 2014 Jul 10. Um zu wachsen, sind viele Brusttumore auf das weibliche Geschlechtshormon Östrogen angewiesen. Östrogen dockt in den Zellen an ein Partner-Protein an, den Östrogen-Rezeptor alpha (englisch: estrogen receptor alpha, ERα). Der Rezeptor ERα schaltet dann mithilfe anderer Proteine gezielt Gene an, die die Krebszellen dazu anregen, […mehr lesen]

In nur eineinhalb Minuten ermittelt dieser Prototyp eines Diagnosegeräts, ob die Gewebeprobe der Prostata gut- oder bösartig ist. - © Fraunhofer IKTS

Prostatakrebs schnell und sicher diagnostizieren

28. Oktober 2014

Prostatakrebs: Zwischen gut- und bösartig verändertem Prostatagewebe zu unterscheiden, ist schwierig. Ein neues Gerät erleichtert Ärzten die Diagnose: Über eine optische Analyse können sie innerhalb von eineinhalb Minuten zuverlässig sagen, ob es sich um ein Karzinom handelt. Auf der Messe COMPAMED vom 12. bis 14. November in Düsseldorf stellen Fraunhofer-Forscher den Prototyp vor. Prostatakrebs schnell und sicher diagnostizieren Handelt es sich um ein Karzinom in der Prostata – oder um eine gutartige Gewebeveränderung? Um dies herauszufinden, entnehmen Ärzte dem Patienten über eine Biopsie Prostatagewebe. Dabei führen sie eine kleine Nadel in die Prostata ein, Ultraschallbilder helfen bei der Navigation. Labormitarbeiter fertigen aus der so entnommenen Probe hauchdünne Gewebeschnitte an – eine mühselige Arbeit, die mindestens einen Tag dauert. Anschließend werden die Gewebeschnitte an einen Pathologen weitergereicht, der sie unter dem Mikroskop untersucht. Allerdings ist es auch für erfahrene Ärzte oftmals schwierig, zwischen gut- und bösartig verändertem Gewebe zu unterscheiden. Analyse auf Knopfdruck Künftig geht diese Untersuchung einfacher, schneller und präziser: mit einem optischen Diagnosegerät, das Forscher am Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme IKTS in Dresden entwickelt haben. Es liegt derzeit als Prototyp vor. »Der Arzt legt die entnommene Gewebeprobe auf ein Unterlageplättchen, schiebt dieses in das Gerät, drückt einen […mehr lesen]

Zufriedene Gesichter bei Arzt und Patient: PD Dr. Christian Wülfing und Kurt Begemann freuen sich über den erfolgreichen Verlauf der Nierentumor-OP. Quelle: ukm

Im Fokus – Der gut informierte Patient

27. Oktober 2014

Berlin (elf) – So unterschiedlich Betroffene mit der schockierenden Diagnose Krebs umgehen, so individuell sind die Fragen, die sie sich stellen. Antworten, leicht verständlich und patientennah formuliert, liefern der neue telefonische Beratungsdienst INFONETZ KREBS und das ‘Handbuch gegen Krebs‘. Dies teilten die Deutsche Krebshilfe und die Deutsche Krebsgesellschaft heute am 27.Oktober 2014 auf einer Pressekonferenz in Berlin mit. Rund 500.000 Menschen sehen sich in Deutschland jedes Jahr mit der Diagnose Krebs konfrontiert. Eine Diagnose, die das gesamte Leben der Betroffenen, aber auch ihrer Angehörigen und Freunde von einem Tag auf den anderen verändert. Viele dieser Menschen haben sich bis zu diesem Zeitpunkt nicht mit dem Thema Krebs auseinandersetzen müssen. Unwissenheit aber verstärkt Ängste und das Gefühl der Hilflosigkeit. Und das in einer Situation, in der sich die Betroffenen mit einer lebensbedrohlichen Erkrankung konfrontiert sehen und weitreichende Entscheidungen, wie etwa die Wahl des Behandlungsverfahrens, treffen müssen. Seit Gründung der Deutschen Krebshilfe vor 40 Jahren durch Mildred Scheel gehört die Information und Aufklärung über die Erkrankung Krebs zu den Kernaufgaben der Organisation. „Krebspatienten sollen und möchten heute auch in die medizinischen Entscheidungen mit einbezogen werden und damit gleichberechtigte Gesprächspartner ihrer behandelnden Ärzte sein“ betonte der Präsident der Deutschen Krebshilfe Dr. Fritz Pleitgen. […mehr lesen]

Pressekonferenz des Deutschen Krebskongress 2012 - Sport unterstuetzt Krebstherapie

Aktiv trotz Brustkrebs

27. Oktober 2014

Neue App unterstützt bei Bewegung und Sport während der Krebsbehandlung Die kostenlose App „Aktiv trotz Brustkrebs“ von Novartis Oncology in Zusammenarbeit mit der Sporthochschule Köln bietet Frauen mit fortgeschrittenem Brustkrebs unterstützend zu ihrer Therapie eine praktische Anleitung für mehr Bewegung Krebspatientinnen profitieren von körperlicher Aktivität, denn ausreichend Bewegung steigert die Leistungsfähigkeit und Lebensqualität Die Bewegungs-App – motivierend – mobil – innovativ – ist ab sofort im App- Store für iOS sowie im Google Play Store für Android erhältlich Nürnberg, den 27. Oktober 2014 – Die Bedeutung von regelmäßiger Bewegung bei Brustkrebs war lange Zeit unbekannt. Meist wurde den Patientinnen vielmehr geraten, sich zu schonen. Diese Einschätzung hat sich jedoch mittlerweile geändert: Studien konnten zeigen, dass regelmäßige Aktivität die körperliche Leistungsfähigkeit bei Krebspatienten verbessert, die Nebenwirkungen der Therapie reduziert, die Stimmung aufhellt und die Lebensqualität steigert.1 In fast jeder Krankheitssituation profitieren Patienten von einem individuell angepassten Trainigsprogramm. Welche Möglichkeiten Frauen mit fortgeschrittenem Brustkrebs haben, körperlich aktiv zu sein, zeigt die neue App „Aktiv trotz Brustkrebs“ von Novartis Oncology. Entwickelt wurde sie in Zusammenarbeit mit Dr. Freerk Baumann, Institut für Kreislaufforschung und Sportmedizin der Deutschen Sporthochschule Köln, und seinem Team. Dabei geht es nicht um Leistungssport oder Krafttraining, sondern um moderate, an […mehr lesen]

Gewebeprobe eines Osteosarkoms unter dem Mikroskop: Rot gefärbt sind Immunzellen, die den Tumor attackieren. Dr. Pierre Kunz

Vielversprechende Immuntherapie gegen Rhabdomyosarkome

24. Oktober 2014

Vielversprechende Immuntherapie gegen den häufigsten und sehr bösartigen Weichteiltumor bei Kindern Rhabdomyosarkome sind die häufigsten, bösartigen Weichgewebstumoren bei Kindern. Trotz aggressiver Hochdosistherapien überleben nur 30 bis 60 Prozent der jungen Patienten die nächsten fünf Jahre. Bei Betroffenen mit einem Hochrisikotyp und im metastasierten Stadium sind es sogar nur 5 bis 10 Prozent. Diese alarmierenden Zahlen machen neue Therapieansätze dringend erforderlich. Forscher der Universitäten Gießen und Aachen haben jetzt ein Antikörper-basiertes Behandlungskonzept entwickelt, das speziell gegen diesen Tumor gerichtet ist. In Vorarbeiten hatte die Arbeitsgruppe um die Professoren Stefan Gattenlöhner und Stefan Barth bereits ein sogenanntes Immuntoxin synthetisiert, welches in Zellkulturversuchen und im Tiermodell eine spezifische, hohe Tumortoxizität zeigte. Darauf aufbauend hat das kürzlich abgeschlossene Projekt zwei weitere Ziele erfolgreich umgesetzt. Zum einen haben die Wissenschaftler das Immuntoxin voll humanisieren können und zum anderen die Expression des Tumorantigens erhöhen können. Während diese Art der Humanisierung mögliche Resistenzen gegen die rettenden Antikörper verhindert, steigert die medikamentös erzeugte Expression des Tumorantigens die Effizienz der Therapie. Zur vollen Humanisierung des Immuntoxins wurde das beim Menschen natürlicherweise vorkommende Zellgift Granzym B eingesetzt. Der wesentliche Vorteil dieser vollen Humanisierung besteht darin, unerwünschte Immunisierungen von Patienten gegen allogene therapeutische Antikörper (zum Beispiel Mausantikörper) zu unterbinden, die zu […mehr lesen]

Kein Bild

PET-MRT – Neues Bildgebungsverfahren verbessert die Treffsicherheit der Diagnostik bei Hirntumoren

23. Oktober 2014

Bedeutung der PET-MRT für die individualisierte Therapie – Intensive Diskussion auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Neuroradiologie e.V. Köln, 23. Oktober 2014. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts versterben pro Jahr in Deutschland über 5.500 Patienten an Hirntumoren. Die individualisierte Krebstherapie hat aber auch in diesem Bereich große Fortschritte gemacht und gibt vielen Betroffenen berechtigte Hoffnung auf ein besseres Behandlungsergebnis. Grundlage dafür ist eine möglichst genaue Charakterisierung des Tumors, um zu wissen, ob und welche der modernen Therapieoptionen im individuellen Fall erfolgsversprechend sind. Weil das Bildgebungsverfahren der PET-MRT anatomische Genauigkeit mit Informationen zu Stoffwechselvorgängen verbindet, kann eine Entnahme von Gewebeproben aus den „bösartigsten“ Tumorarealen sichergestellt werden. Sogenannte Unterdiagnosen, die durch die Entnahme und feingewebliche Untersuchung „harmloseren“ Tumorgewebes entstehen, werden vermieden. Außerdem kann die Untersuchung auch zur Therapieüberwachung eingesetzt werden und frühzeitig darüber Aufschluss geben, ob eine Behandlung anschlägt oder nicht. Die PET-MRT findet in der Onkologie vor allem Anwendung bei der Diagnostik von Hirntumoren. Sie trägt dazu bei, die Tumoren vor der Behandlung zu charakterisieren. In Zusammenschau mit anderen Verfahren (MRT, Perfusionsbildgebung etc.) liefert die PET-MRT sehr gute Informationen zur Lokalisation von stärker malignen (bösartigen) Tumoranteilen (sogenanntes „hot spot imaging“), die dann im Rahmen der Biopsie gesichert werden können. Denn […mehr lesen]

Hirntumor - Quelle: NGFN

Therapiekonzepte bei Hirntumorpatienten werden zunehmend individualisierter

23. Oktober 2014

Neue Ansätze zur individualisierten Therapie von Hirntumoren bilden einen Themenschwerpunkt der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Neuroradiologie e.V. Köln, 23.Oktober 2014. Diffuse, hirneigene Tumoren, sogenannte Gliome, treten mit einer Häufigkeit von 5-6/100.000 in Deutschland lebender Menschen auf und sind somit eine sehr seltene Erkrankung. Bislang wurden die meisten Gliom-Patienten mit einer postoperativen Radiotherapie, Chemotherapie mit Temozolomid oder PCV (Procarbazin, CCNU und Vincristin) oder einer entsprechenden Radio-Chemo-Therapie behandelt. In den letzten Jahren haben sich erste individualisierte neuroonkologische Therapiekonzepte etabliert. Diese betreffen zunächst drei molekulare Parameter, die wichtige Informationen für die Therapieentscheidung liefern: Mutationen im Isocitratdehydrokinase-(IDH)-Gen, der Verlust der Chromosomenarme (Kodeletion von) 1p/19q und die Promotorhypermethylierung von MGMT. IDH-Mutationen differenzieren zwei biologisch vollständig unterschiedliche Gruppen von Gliomen. Patienten mit einem IDH-mutierten Gliom haben eine deutlich bessere Prognose und sollten in den meisten Fällen mit einer Radio-Chemo-Therapie mit PCV oder Temozolomid behandelt werden. Ein ähnlicher Grundsatz gilt für Patienten mit einer Kodeletion von 1p und 19q. Diese Patienten haben durch diese Deletion charakterisierte oligodendrogliale Tumoren und profitieren ebenfalls von einer kombinierten Radio-Chemo-Therapie gegenüber dem vor zwei Jahren gültigen Standard einer alleinigen Radiotherapie. Ob solche Patienten ähnlich günstig auch mit einer alleinigen Chemotherapie behandelt werden können, wird Gegenstand zukünftiger Studien in dieser Patientengruppe sein. […mehr lesen]

Die Bildfolge zeigt die Isolierung einer Brustkrebszelle (kleiner Kreis links und Mitte) und rechts einen Ausschnitt aus ihrem »molekularen Porträt«. - © Fraunhofer ITEM

Brustkrebs – Begleitsymptome durch Erkrankung und Therapie mit hochdosierten Vitamin-C-Infusionen lindern

21. Oktober 2014

Berlin – Im Brustkrebsmonat Oktober stehen traditionell Themen rund um die bei Frauen häufigste Krebsart im Fokus. Initiator dieser alljährlichen internationalen Kampagne ist die US-amerikanische Verein Susan G. Komen, die sich seit Jahren weltweit für ein „Bewusstsein gegen Brustkrebs“ engagiert. Den Schwerpunkt der Kampagne bilden dabei hochwertige Früherkennungsmethoden und optimale Therapieoptionen. Ergänzende oder unterstützende Therapien wie beispielsweise hochdosierte Vitamin-C-Infusionen finden dabei nur wenig Beachtung, obwohl sie erheblich dazu beitragen, krankheits- und therapiebedingte Beschwerden zu lindern und somit die Lebensqualität der Patientinnen deutlich zu verbessern. Viele Patientinnen mit der Diagnose Brustkrebs klagen über Symptome wie Übelkeit, Appetitverlust, chronische Ermüdung (Fatigue), Depressionen und Schlafstörungen. Ursache dieser Beschwerden sind verschiedene krankheitsbedingte Prozesse, die im Körper ablaufen. Sie tragen dazu bei, ein wichtiges Abwehrsystem des Körpers, das antioxidative System, nachhaltig aus dem Gleichgewicht zu bringen. Ein Vorgang, der durch verschiedene therapeutische Maßnahmen wie chirurgische Eingriffe, Chemo- und Strahlentherapie zusätzlich verstärkt wird. Was haben oxidativer Stress und Vitamin C damit zu tun? Oxidativer Stress und Vitamin C sind über das antioxidative System eng miteinander verknüpft. Bei Brustkrebs und während einer Chemo- oder Strahlentherapie gerät dieses System langfristig aus dem Lot. Dann entstehen oxidativer Stress und ein massiver Vitamin-C-Mangel. Dieser kann dann nicht mehr über die […mehr lesen]

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