30. Berliner Frauenlauf vormerken

Die Gruppe „LUSI“ war im letzten Jahr zum ersten Mal dabei. - Quelle: Berliner Krebsgesellschaft

Am 4. Mai 2013 geht zum 30. Mal der Berliner Frauenlauf AVON RUNNING im Berliner Tiergarten an den Start.

Egal ob Anfängerin, erfahrene Läuferin oder Nordic-Walkerin, jede Läuferin ist eingeladen hier mitzumachen. Denn beim Berliner Frauenlauf gewinnen alle Teil – nehmerinnen, aber ganz besonders Frauen die an Brustkrebs erkrankt sind. Im Teil – nehmerbeitrag jeder Läuferin ist eine Spende in Höhe von 1,00 Euro an die Ber liner Krebsgesellschaft enthalten. Dieses Geld erhält die Gesellschaft, um damit Patien – tinnen, die durch ihre Krankheit in eine akute finanzielle Not geraten sind, zu helfen. Wer darüber hinaus Gutes für Betroffene tun will, kann jederzeit noch ein Spon – sored-Walk-Team gründen und zusätzlich „laufend“ Spenden sammeln.

Wie funktioniert Sponsored Walk?

Wer eine Sponsored-Walk-Gruppe bilden möchte, sucht sich mindestens eine Mitläuferin und sammelt Spenden im Freundes- und Bekanntenkreis.

Zuerst müssen Sie sich jedoch anmelden unter
www.berliner-frauenlauf.de

Dann einfach bei der Anmeldung ein Häkchen bei „Sponsored-Walk-Team“ setzen und der Gruppe einen Namen geben. Auch wer schon angemeldet ist, kann noch ein Laufteam bilden. Ein Anruf bei der Berliner Krebsgesellschaft genügt. Die erlaufenden Sponsorengelder gehen wie in jedem Jahr zweckgebunden an die Berliner Krebsgesellschaft, die das Geld für die Unterstützung von Brustkrebspatientinnen einsetzen wird. Jede Überweisung hilft. Werden Sie Teil einer einzigartigen Bewegung. Laufen Sie mit am 4. Mai 2013 und feiern Sie gemeinsam mit tausenden Frauen und Mädchen, deren Familien, und Freunden. Die Anmeldung ist bis zum 20. April 2013 möglich, sofern das Teilnehmerlimit nicht vorher erreicht ist.

Weitere Informationen zum Sponsored-Walk erhalten Sie von Franziska Sommerfeld
Telefon (030) 28 38 89 96

Berliner Krebsgesellschaft aktuell Februar 2013, Franziska Sommerfeld


Krebszeitung

--Download 30. Berliner Frauenlauf vormerken als PDF-Datei --


  • Wissenschaftler untersuchen, wie Antikörper gesundes Gewebe von Leukämiepatienten am besten schützen können. © Dirk Mahler/Fraunhofer
    Forschung

    EU unterstützt internationales Forschungsprojekt für personalisierte Krebsmedizin unter Ulmer Beteiligung mit 5,5 Millionen Euro.

    Kein Krebs gleicht dem anderen, selbst Leukämie ist nicht gleich Leukämie. Der Unterschied liegt im Erbgut: Jeder Krebs hat seinen eigenen genetischen Fingerabdruck. Krebsmediziner stehen deshalb täglich vor der Herausforderung, die richtige Therapie für ihre Patienten zu finden, denn die konventionelle Chemotherapie schlägt aufgrund dieser genetischen Unterschiede nicht bei jedem gleich gut an. Was fehlt, sind Diagnose- und Therapiemethoden, die auf die jeweils spezifischen genetischen Veränderungen jedes einzelnen Patienten zugeschnitten sind. Durch die Entschlüsselung des Genoms im Jahr 2003 und die Entwicklung neuer leistungsfähiger Methoden zur Untersuchung des menschlichen Erbguts ist der Traum einer solchen „personalisierten Medizin“ jedoch in greifbare Nähe gerückt. An seiner Erfüllung arbeitet derzeit auch ein internationales Netzwerk aus Leukämieforschern und Biotechnik-Unternehmen unter Beteiligung des Universitätsklinikums Ulm. Der Forschungsverbund erhält über die nächsten drei Jahre 5,5 Millionen Euro von der Europäischen Union. 450.000 Euro davon gehen an die Ulmer Universitätsklinik für Innere Medizin III (Ärztlicher Direktor: Prof. Dr. Hartmut Döhner).

    „Bislang stehen wir in der Behandlung von Leukämiepatienten insbesondere vor zwei Problemen: Zum einen wissen wir vorher nicht, ob die Chemotherapie anschlagen wird. Zum anderen dauert die Diagnostik bestimmter Biomarker, die möglicherweise eine andere Therapie nahelegen würden, noch zu lange“, sagt Prof. Dr. Lars Bullinger. Der Leukämieforscher ist gemeinsam mit seiner Kollegin Prof. Dr. Konstanze Döhner verantwortlich für den Ulmer Beitrag zum Forschungsnetzwerk, das genau diese Problematik im Rahmen einer translationalen Studie beseitigen will. Studien dieser Art haben das Ziel, Erkenntnisse präklinischer Forschung für die praktische Anwendung in der Klinik nutzbar zu machen.

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  • Krebssymbol - pixabay
    Krebsthemen
    Berlin, 22. April 2016 – Pro Jahr erkranken circa 15.000 junge Frauen und Männer im Alter von 18 bis 39 Jahren an Krebs. Dabei werden die jungen Erwachsenen mit weit mehr als den unmittelbaren medizinischen [...mehr lesen]

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