50 Jahre DKFZ – die neue Ausgabe des Magazins „einblick“ ist erschienen

Das Deutsche Krebsforschungszentrum - dkfz - in Heidelberg

Vor einem halben Jahrhundert wurde das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg gegründet, um die Krebsforschung in Deutschland zu bündeln und auf internationales Niveau zu heben. Die Methoden und Schwerpunkte haben sich seither stetig verändert, doch das Ziel ist dasselbe geblieben: Forschen für ein Leben ohne Krebs. Die Jubiläumsausgabe des Magazins „einblick“ schaut zurück auf 50 Jahre Krebsforschung und blickt gleichzeitig nach vorn auf die Chancen und Herausforderungen der Zukunft.

1964, im Gründungsjahr des DKFZ, überlebte nur einer von drei Krebspatienten seine Erkrankung. Heute kann jeder zweite geheilt werden. Daran hat auch die Forschung am DKFZ ihren Anteil, die mittlerweile weltweit hoch anerkannt ist. Doch der Weg dorthin verlief nicht immer gerade, wie Joachim Müller-Jung feststellt. Der Ressortleiter Natur und Wissenschaft bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung beleuchtet die Evolutionsgeschichte des DKFZ von den Anfängen bis in die Gegenwart.

Der Vorstandsvorsitzende Otmar D. Wiestler wirft einen Blick nach vorn: Im Interview mit „einblick“ erklärt er, wo die Schwerpunkte der Forschung derzeit liegen, warum die Therapien heute besser sind denn je und wo er die größten Potenziale für ihre weitere Verbesserung sieht.

Einen wesentlichen Meilenstein setzte Wiestlers Vorgänger Harald zur Hausen mit der Erkenntnis, dass Humane Papillomviren (HPV) Gebärmutterhalskrebs verursachen. Für seine bahnbrechende Arbeit erhielt er 2008 den Medizin-Nobelpreis. Nun wurde ein weiterer Forscher am DKFZ mit der höchsten wissenschaftlichen Auszeichnung dekoriert: Stefan Hell, Direktor am Göttinger Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie und Abteilungsleiter am DKFZ, erhält den Chemie-Nobelpreis 2014 für die Entwicklung der ultrahochauflösenden Fluoreszenzmikroskopie. „einblick“ zeigt, wie diese Erfindung die Lichtmikroskopie revolutioniert hat und welche weiteren Techniken in den vergangenen 50 Jahren auf beeindruckende Weise vorangeschritten sind. Außerdem kommt ein weiterer Nobelpreisträger zu Wort: John Michael Bishop entdeckte in den 80er Jahren das erste menschliche Krebsgen. Im Interview lüftet er das Geheimnis, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein.

Dass Krebsforschung nicht nur Wissenschaftlern am Herzen liegt, zeigen die Geschichten von acht außergewöhnlichen Menschen, die berichten, warum es ihnen eine Herzensangelegenheit ist, das DKFZ mit Spenden zu unterstützen.

Weitere Themen im Heft:

einblick 4 kids – Unser Comic erklärt: Was genau ist HPV?

Prominente gratulieren dem DKFZ zum Jubiläum – so sagt zum Beispiel Fußball-Bundestrainer Joachim Löw: „Krebs ist ein sehr ernster Gegner, gegen den man sich nur eine Chance hat, wenn man sich ihm knallhart und entschlossen entgegenstellt. Das Deutsche Krebsforschungszentrum liefert seit vielen Jahren wichtige Beiträge, ihn in den Griff zu bekommen. Ich hoffe, dass wir ihn eines Tages komplett besiegen können.“

Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) ist mit mehr als 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die größte biomedizinische Forschungseinrichtung in Deutschland. Über 1000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen im DKFZ, wie Krebs entsteht, erfassen Krebsrisikofaktoren und suchen nach neuen Strategien, die verhindern, dass Menschen an Krebs erkranken. Sie entwickeln neue Methoden, mit denen Tumoren präziser diagnostiziert und Krebspatienten erfolgreicher behandelt werden können. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Krebsinformationsdienstes (KID) klären Betroffene, Angehörige und interessierte Bürger über die Volkskrankheit Krebs auf. Gemeinsam mit dem Universitätsklinikum Heidelberg hat das DKFZ das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg eingerichtet, in dem vielversprechende Ansätze aus der Krebsforschung in die Klinik übertragen werden. Im Deutschen Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK), einem der sechs Deutschen Zentren für Gesundheitsforschung, unterhält das DKFZ Translationszentren an sieben universitären Partnerstandorten. Die Verbindung von exzellenter Hochschulmedizin mit der hochkarätigen Forschung eines Helmholtz-Zentrums ist ein wichtiger Beitrag, um die Chancen von Krebspatienten zu verbessern. Das DKFZ wird zu 90 Prozent vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und zu 10 Prozent vom Land Baden-Württemberg finanziert und ist Mitglied in der Helmholtz-Gemeinschaft deutscher Forschungszentren.

Ansprechpartner für die Presse:

Dr. Stefanie Seltmann
Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Deutsches Krebsforschungszentrum
Im Neuenheimer Feld 280
69120 Heidelberg
T: +49 6221 42-2854
F: +49 6221 42-2968
E-Mail: S.Seltmann@dkfz.de

Dr. Sibylle Kohlstädt
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Deutsches Krebsforschungszentrum
Im Neuenheimer Feld 280
69120 Heidelberg
T: +49 6221 42 2843
F: +49 6221 42 2968
E-Mail: S.Kohlstaedt@dkfz.de

E-Mail: presse@dkfz.de

www.dkfz.de

Pressemitteilung
Deutsches Krebsforschungszentrum, Dr. Stefanie Seltmann


Krebszeitung

--Download 50 Jahre DKFZ – die neue Ausgabe des Magazins „einblick“ ist erschienen als PDF-Datei --


  • Logo des Gesundheitsportal Curado - Quelle: Curado
    Harnblasenkrebs
    Auf dem Gesundheitsportal Curado, www.curado.de, finden Sie patientengerechte Informationen zu Krankheiten wie Krebs, Diabetes, neurologischen Erkrankungen oder Atemwegserkrankungen sowie wertvolle Tipps für eine gesunde Lebensführung und Krankheitsprophylaxe. So finden Sie auch weiterführende Informationen über Blasenkrebs, [...mehr lesen]
  • Verteilung der Kindertumoren - Quelle: Deutsches Kinderkrebsregister Mainz
    Krebsthemen

    Krebserkrankungen sind schwer zu behandeln, weil sich Tumore in jedem Patienten anders verhalten und im Laufe der Zeit verändern. Mehr Erfolg ist daher von Therapien zu erwarten, bei denen mehrere Medikamente miteinander kombiniert werden. Dafür müssen die molekularen Besonderheiten des jeweiligen Tumors bestimmt werden.

    Diesen Ansatz verfolgt Thomas Lengauer, Direktor am Max-Planck-Institut für Informatik, seit langem erfolgreich für die HIV-Therapie. Gemeinsam mit seinem früheren Mitarbeiter Christoph Bock hat er jetzt einen Artikel in der renommierten Zeitschrift Nature Reviews Cancer veröffentlicht. Darin zeigen die Autoren Perspektiven auf, wie eine personalisierte Krebsbehandlung in Zukunft aussehen könnte.

    Eine HIV-Infektion ist unheilbar, auch wenn sie sich von einer ursprünglich unweigerlich tödlichen Krankheit heute bei richtiger Behandlung zu einer lebenslangen chronischen Krankheit gewandelt hat. HIV- infizierte Patienten müssen sich im Laufe Ihres Lebens mehrfach einem Therapiewechsel unterziehen, da einzelne Therapien nach einer gewissen Zeit unwirksam werden. „Das liegt daran, dass sich das Virus im Patienten laufend verändert und gegen einzelne Medikamente Resistenzen entwickelt. Ein ähnliches Muster ist bei Krebs zu beobachten“, sagt Bioinformatiker Christoph Bock, der am CeMM Forschungszentrum für Molekulare Medizin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in Wien arbeitet. In den vergangenen Jahren wuchs das Wirkstoffarsenal gegen HIV. Ärzte sammelten Erfahrung, wie man Kombinationen solcher Medikamente verabreichen kann. Auf der Basis der Analyse des viralen Genoms kann man mithilfe des Computers Resistenzen erkennen und vielversprechende Therapien vorschlagen.

    […mehr lesen]

Google News – Gesundheit

  • Um den Schlaf gebracht
    am 20. Januar 2018 um 02:21

    Um den Schlaf gebracht  Hamburger AbendblattFull coverag […]

  • Was unser Immunsystem fit hält
    am 20. Januar 2018 um 02:19

    Was unser Immunsystem fit hält  Ostthüringer ZeitungStudie: So halten Omega-3-Fettsäuren das Immunsystem fit  Heilpraxisnet.deFull coverag […]

  • 95 Masern-Fälle in Österreich
    am 19. Januar 2018 um 22:43

    95 Masern-Fälle in Österreich  Vorarlberger NachrichtenMasernfälle stiegen im Vorjahr um das Dreifache  SuperMED.at (Blog)Full coverag […]

  • Vierfach-Impfstoff soll vor Grippe schützen
    am 19. Januar 2018 um 20:39

    Vierfach-Impfstoff soll vor Grippe schützen  TagesspiegelFrühere Infektionen entscheiden über den Grippeschutz  DIE WELTGrippe: Müssen die Kassen den Vierfach-Impfstoff zahlen?  Pharmazeutische Zeitung onlineUnwirksame Grippeimpfung: Wie ist die Lage im Landkreis?  SWPFull coverag […]

  • Die schlimmste Influenza-Pandemie der Geschichte
    am 19. Januar 2018 um 15:47

    Die schlimmste Influenza-Pandemie der Geschichte  Bayerischer RundfunkBlaue Haut, schneller Tod: Die Spanische Grippe wird 100  Hannoversche AllgemeineFull coverag […]