64. Urologen-Kongress öffnet heute seine Pforten

Kongress - pixabay
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Zum ersten Mal in Leipzig – 64. Urologen-Kongress öffnet heute seine
Pforten

Der weltweit drittgrößte Urologen-Kongress ist erstmals zu Gast in Leipzig: Mehr als 7000 internationale Teilnehmer werden zur 64. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) erwartet, die heute im Congress Center Leipzig (CCL) ihre Pforten öffnet. Bis zum 29. September 2012 diskutieren die Fachärzte aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse aus allen Bereichen der Urologie.

Der Kongress unter der Leitung von DGU-Präsident Prof. Dr. med. Dr. h.c. Stefan C. Müller trägt das Motto „Wissenschaft, Fortschritt, Leben“ und bietet den internationalen Teilnehmern ein ganztätiges akademisches Programm-Angebot in englischer Sprache. Erkrankungen von Prostata, Harnblase und Nieren, Harnsteinleiden, Inkontinenz und andrologische Männerkrankheiten stehen im Zentrum der Fachtagung. Ein aktueller Schwerpunkt gilt der Prävention urologischer Erkrankungen infolge des Metabolischen Syndroms. Urologen setzen bei ihrer Präventions-Initiative auf verstärkte Aufklärung und neue Versorgungskonzepte.

Aufklärung ist auch Anliegen des öffentlichen Patientenforums am 27. September 2012 von 18.30 bis 20.45 Uhr im Sitzungssaal des Neuen Rathauses der Stadt Leipzig. Dort informieren Experten der DGU über moderne Heilverfahren für Inkontinenz und Impotenz. Peter Escher vom Mitteldeutschen Rundfunk moderiert die kostenfreie Veranstaltung.

Der traditionelle Pflegekongress im Rahmen der DGU-Jahrestagung dient der Fort- und Weiterbildung in den urologischen Pflege- und Assistenzberufen. In der begleitenden Industrieausstellung präsentieren rund 160 Unternehmen aus Pharmakologie und Medizintechnik auf gut 4000 Quadratmetern Ausstellungsfläche im CCL ihre Produkte.

Medienvertreter sind herzlich zur morgigen Eröffnungs-Pressekonferenz, Donnerstag, 27. September 2012, 13:00 bis 14:30 Uhr, im CCL, Raum 11 eingeladen.

Am Freitag, 28. September 2012, 12.00 bis 13.00 Uhr, bittet Kongresspräsident Prof. Dr. med. Dr. h.c. Stefan C. Müller zum Pressegespräch in Raum 14 im CCL.

Bitte melden Sie sich zur Pressekonferenz an unter:
http://www.otseinladung.de/event/c8852ee3e8

Pressemitteilung Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V., Bettina-Cathrin Wahlers


Krebszeitung

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  • Bilder aus zwei unterschiedlichen Verfahren werden digital miteinander verschmolzen – Ultraschall-Aufnahmen und Daten aus dem MRT, dem Magnetresonanztomografen. Uniklinikum Tübingen
    Brustkrebs

    Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin:

    Berlin, 21. März 2013 – Bis zu 60 000 Frauen in Deutschland erkranken jährlich neu an Brustkrebs. Zur Therapie gehört in vielen Fällen eine Operation. Wie eine aktuelle Studie zeigt, verbessert sich das chirurgische Ergebnis für die Patientinnen, wenn behandelnde Ärzte den Tumor mittels Ultraschall vermessen. In der Studie entfernten die Operateure ein Drittel weniger Brustgewebe als Kollegen, die sich anhand ihres Tastsinns orientierten. Zudem brauchten ihre Patientinnen seltener eine Nachbehandlung. Über die Vorteile der „Mammasonografie“ bei Früherkennung, Therapie und Nachkontrolle von Brustkrebs informieren Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM) heute auf der Pressekonferenz in Berlin.

    Um bei einer Operation die Ausdehnung des Tumors zu erkennen, waren die Operateure lange Zeit auf ihre Sicht und auf ihren Tastsinn angewiesen. Die Abgrenzung vom gesunden Gewebe ist jedoch schwierig und es besteht die Gefahr, dass mehr Gewebe als nötig – oder zu wenig – entfernt wird. Im ersten Fall wird das Erscheinungsbild der Brust stärker beeinträchtigt als notwendig, was für die Betroffenen eine zusätzliche psychische Belastung darstellen kann. Im zweiten Fall wird eine weitere Operation notwendig, wenn in der feingeweblichen Untersuchung unter dem Mikroskop Krebszellen am Schnittrand gefunden werden. Besonders schwierig ist die Situation bei Brustkrebs.

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  • Themenfoto Darmkrebs - Foto: Bayer Vital gmbH
    Darmkrebs

    Patienten mit einem Tumor der Prostata besitzen ein erhöhtes Risiko, an Darmkrebs zu erkranken, wenn sie im Rahmen der Therapie bestrahlt wurden. Wissenschaftler aus der Schweiz entdeckten diesen Zusammenhang anhand von Daten des Genfer Krebsregisters. Weitere Themen der neuen Ausgabe des International Journal of Cancer (IJC) sind die wachstumshemmende Wirkung eines Phytoöstrogens bei Brustkrebs und ein möglicher Ansatz zur Behandlung der Chronischen Lymphatischen Leukämie. Die aktuelle Ausgabe des IJC erschien am 1. September 2008.

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