66. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V.: Die Preisträger im Überblick

Kongress - pixabay
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Verdiente Autoritäten der Urologie würdigen und junge Nachwuchs-Mediziner motivieren: Die Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) vergab auf ihrer 66. Jahrestagung vom 1. bis 4. Oktober 2014 in Düsseldorf traditionsgemäß eine Reihe von Preisen, Auszeichnungen und Ehrungen.

Besondere Bedeutung kommt der Maximilian-Nitze-Medaille zu: Sie ist die höchste Auszeichnung, die für herausragende Verdienste um die DGU und das Fachgebiet der Urologie verliehen wird. Der Maximilian Nitze-Preis stellt die höchste wissenschaftliche Auszeichnung dar, die von der DGU für herausragende wissenschaftliche Leistungen in der experimentellen oder klinischen Urologie vergeben wird.

Im Rahmen der Förderung hervorragender Nachwuchskräfte schreibt die medizinische Fachgesellschaft u.a. den DGU-Promotionspreis und den Rudolf Hohenfellner-Preis sowie hochkarätige Stipendien aus.

Auf dem 66. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. unter der Präsidentschaft von Professor Dr. Jan Fichtner wurden 2014 in Düsseldorf folgende Ehrungen und Preise vergeben:

Maximilian Nitze-Medaille:
Prof Dr. Manfred Wirth, Dresden

Maximilian Nitze-Preis:
PD Dr. Georgios Gakis, Tübingen

Ritter von Frisch-Preis:
Prof. Dr. Jens Rassweiler, Heilbronn

Felix Martin Oberländer-Preis:
Prof. Dr. Daniela Schultz-Lampel, Villingen-Schwenningen

Ehrenmitglied:
Prof. Dr. Walter Stackl, Wien
Prof. Dr. Hendrik van Poppel, Leuven, Belgien

Korrespondierendes Mitglied:
Prof. Dr. Shingo Yamamoto, Osaka, Hyogo, Japan

Förderer der urologischen Wissenschaft:
Günter Feick, Paul Enders, Jens-Peter Zacharias, Bonn
Vorstandsmitglieder des Bundesverbands Prostatakrebs Selbsthilfe e. V. (BPS)

Preis des Präsidenten:
Prof. Dr. Reinhold Horsch, Offenburg / Ärzte für Afrika

Wolfgang Knipper-Preis:
Beate Mewißen, Fulda

GeSRU-Ehrenpreis:
Prof. Dr. Hans Schmelz, Koblenz

Forschungspreis Prostatakarzinom:
Dr. Laila Schneidewind, Greifswald

Forschungs- und Innovationspreis für urologische Onkologie:
Dr. Joana Heinzelmann, Homburg/Saar
Dr. Wolfgang Jäger, Mainz

Wolfgang Mauermayer-Preis:
Dr. Frank Strittmatter, München

Winfried Vahlensieck-Preis:
Dr. Richard Berges, Köln
PD Dr. Matthias Oelke, Hannover

DGU-Promotionspreis:
Dr. Charis Kalogirou, Würzburg

Leopold Casper-Promotionspreis:
Dr. Svenja Block, Aachen

Rudolf Hohenfellner-Preis:
PD Dr. Tobias Klatte, Wien

Die Besten für die Urologie:
Bartels, Joanna, Bonn
Bienert, Felix, Dresden
Gregor, Inga, Homburg/Saar
Hefele, Simon, Freiburg
John, Lisa-Marie, Hamburg/UKE
Kalisch, Mareike, Marburg
Maas, Jan Moritz, Freiburg
Oppolzer, Immanuel, München/TU
Waluschnig, Timo, München/TU

Urologia Internationalis-Preis:
PD Dr. Philipp Erben, Mannheim

Vortragspreise experimentell:
1. Preis: Dr. Thomas Stefan Worst, Mannheim
2. Preis: Dr. Dr. Andreas Oberbach, Leipzig
3. Preis: Juana Dornbusch, Dresden

Vortragspreise klinisch:
1. Preis: Dr. Laura-Maria Krabbe, Münster
2. Preis: PD Dr. Hubert Kübler, München
3. Preis: Volker Eisenschmidt, Regensburg

Filmpreise:
1. Preis: PD Dr. Manuel Ritter et al., Mannheim
2. Preis: Dr. Daniar Osmonov et al., Kiel
3. Preis: Dr. med. Jennifer Kranz et al., Eschweiler

Alexander von Lichtenberg-Preis:
1. Prostatakarzinom-Zentrum (PKZ) Eschweiler
2. afo – ambulante fachübergreifende Onkologie in Köln

Sonderpreis:
Dr. Horst Brenneis, Pirmasens
Charles Huggins-Stipendium
Dr. Matthias Heck, München

Ferdinand Eisenberger Forschungsstipendium
Dr. Hannes Cash, Berlin
Dr. Steffen Rausch, Tübingen
Dr. Thomas Worst, Mannheim

AK Nierentransplantation:
Bernd Schönberger-Preis
Dr. Martin Janssen, Homburg/Saar
Dr. Sarah Weinberger, Berlin

AK Andrologie:
Publikationspreis Andrologie
Dr. med. vet. Daniela Fietz, Gießen

Medienpreis Urologie
Frau Marthe Kniep, Maschen

Weitere Informationen:
DGU-Pressestelle
Bettina-Cathrin Wahlers
Sabine Martina Glimm
Stremelkamp 17
21149 Hamburg
Tel: 040 – 79 14 05 60
Mobil: 0170 – 48 27 28 7
E-Mail: redaktion@bettina-wahlers.de

Pressemitteilung Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V., Bettina-Cathrin Wahlers

Fortschritte im Kampf gegen Nieren- und Blasenkrebs


Krebszeitung

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  • Darstellung eines Hirntumors mit Computer- und Positronenemissions- Tomographie. Die farbigen Konturen dienen zur Planung einer Strahlentherapie - Quelle: dkfz
    Hirntumoren

    Eine der am häufigsten auftretenden Formen von Hirntumoren sind die so genannten „Glioblastome“, an denen allein in Deutschland jährlich bis zu 5.000 Menschen erkranken. Die Behandlungsmöglichkeiten hierfür sind gegenwärtig noch sehr beschränkt, an wirksamen Medikamenten wird intensiv geforscht. Einer Gruppe von Wissenschaftlern am Lehrstuhl II für Organische Chemie der TU München (Prof. Horst Kessler) gelang es in Zusammenarbeit mit dem Darmstädter Pharma-Konzern Merck bereits 1995 ein Eiweißmolekül („Cilengitide“) zu synthetisieren, das zur Bekämpfung aggressiver Krebszellen eingesetzt werden kann. Nach erfolgreich abgeschlossenen klinischen Vorstudien ist der Wirkstoff „Cilengitide“ kürzlich in die klinische Studie II aufgenommen worden.

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  • Chemotherapie nach Operation verbessert die Prognose - Quelle: Universitätsklinikum Heidelberg
    Bauchspeicheldrüsenkrebs

    Chemotherapie nach Operation verbessert die Prognose - Quelle: Universitätsklinikum HeidelbergPatienten mit „peri-ampullärem“ Krebs nahe der Bauchspeicheldrüse profitieren von zusätzlicher Behandlung / Studie unter Federführung von Heidelberg/Liverpool in „JAMA“ veröffentlicht

    Chemotherapie kann die Lebenserwartung von Patienten verbessern, die an einem bösartigen Tumor nahe der Bauchspeicheldrüse, dem sogenannten peri- ampullären Karzinom, leiden. Sie profitieren ebenso wie die Patienten mit Bauchspeicheldrüsenkrebs von einer zusätzlichen Behandlung mit Krebsmedikamenten nach der Operation, wenn auch in geringerem Umfang. Dies hat eine Studie der „European Study Group for Pancreatic Cancer“ gezeigt, die von den Zentren in Heidelberg und Liverpool geleitet wird und in der aktuellen Ausgabe des „Journal of the American Medical Association“ JAMA erschienen ist.

    Das peri-ampulläre Karzinom geht vom Endabschnitt des Gallengangs aus, der sich kurz vor seiner Einmündung in den Zwölffingerdarm (Duodenum) mit dem Pankreasgang vereinigt, bevor er im Duodenum in der sogenannten Ampulle endet (s. Grafik). „Mit der Studie ist erstmals wissenschaftlich belegt worden, dass auch bei dieser Tumorerkrankung die Chemotherapie dem Patienten zusätzliche Lebenszeit bringen kann“, erklärt Professor Dr. Markus W. Büchler, Geschäftsführender Direktor der Chirurgischen Universitätsklinik Heidelberg und Senior-Autor des Artikels in „JAMA“.

    Das peri-ampulläre Karzinom hat eine bessere Prognose als die bösartigen Tumoren der Bauchspeicheldrüse, da es bei 80 Prozent der Patienten entfernt werden kann; bei etwa 30 Prozent finden sich Absiedlungen in Lymphknoten oder anderen Organen. Nach fünf Jahren leben im Durchschnitt noch ca. 40 Prozent der Patienten, während es beim Pankreaskarzinom nur etwa 20 Prozent sind.

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