67. Urologen-Kongress öffnet heute seine Türen im CCH

Kongress - pixabay
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Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. erwartet 7000 Besucher in Hamburg

Urologen behandeln Frauen, Männer und Kinder; sie versorgen rund ein Viertel aller Krebserkrankungen in Deutschland und große Volksleiden wie Inkontinenz und Harnsteinerkrankungen. Die Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) ist weltweit die drittgrößte urologische Fachtagung. Dementsprechend groß ist das Interesse: Rund 7000 internationale Besucher werden von heute bis zum 26. September 2015 auf dem 67. DGU-Kongress im Hamburger Congress Center (CCH) erwartet.

Mit dem Kongressmotto „Urologie umfasst mehr.“ will DGU- und Kongresspräsident Prof. Dr. Stephan Roth seine zentrale Botschaft transportieren: „Es ist ein großes Anliegen meiner Präsidentschaft, dass der Urologe und die Urologin in der öffentlichen Wahrnehmung nicht länger auf ‚die Ärzte für den Mann und die Prostata’ reduziert werden.“ Vielmehr behandelten Urologen in Klinik und Praxis Nieren-, Blasen- und Genitalerkrankungen beider Geschlechter und aller Altersgruppen, so der Direktor der Klinik für Urologie und Kinderurologie, Helios Klinikum Wuppertal, weiter.

Das wissenschaftliche Programm des 67. DGU-Kongresses spiegelt mit mehr als 100 Veranstaltungen die Vielfalt der Urologie und deckt Fortbildung sowie Wissenschaftsaustausch in allen Bereichen des Fachgebietes ab. Hochrangige internationale Referenten aus der Urologie und anderen medizinischen Fachgebieten werden in der Hansestadt erwartet. Schwerpunkte setzt die Jahrestagung der DGU bei der Kinderurologie, gutartigen funktionellen urologischen Erkrankungen der Frau und der urologischen Onkologie, speziell der urologischen Tumorchirurgie. Im Fokus stehen ebenfalls die aktuellen Prostatakrebsstudien PREFERE und PROBASE. Medizinhistoriker erwarten die Vorstellung eines Sammelbandes zur Entwicklung der Urologie in beiden deutschen Staaten nach Ende des Zweiten Weltkrieges.

Herzlich willkommen sind die Hamburger Bürger auf dem DGU-Patientenforum „Urologische Themen, die jeden angehen: Nierensteine, Inkontinenz, Krebs-Prävention“, am Donnerstag, 24. September 2015, 19.00 – 20.30 Uhr im CCH, Saal 6.
Hamburger Oberstufenschüler und -schülerinnen haben auf dem Schüleraktionstag „Werde Urologe/Urologin für einen Tag“ am Freitag, 25. September eine außergewöhnliche Gelegenheit zur Berufsorientierung.

Traditionell ist der DGU-Jahrestagung ein Pflegekongress für die urologischen Pflege- und Assistenzberufe angeschlossen. In der begleitenden Industrieausstellung im CCH werden rund 180 Firmen aus der Pharmaindustrie und der Medizintechnik vertreten sein. I-Planner und die Kongress-App „DGU 2015“ erleichtern den Teilnehmern die persönliche Kongressplanung, und wie üblich wird vor Ort eine Kinderbetreuung angeboten. Die eingeleitete Nachhaltigkeit bei der Kongressorganisation setzt die DGU in Hamburg fort.

DGU-Presseprecherin Prof. Dr. Sabine Kliesch freut sich, die Medienvertreter auf der morgigen Pressekonferenz am Donnerstag, 24. September 2015, 13.00 bis 14.30 Uhr im CCH, Saal 8 zu begrüßen und verweist auf weitere presserelevante Termine, u.a. auf die Verleihung des „DGU-Medienpreises 2015“.

Freitag, 25. September 2015:
Öffentlichkeitsforum I „Kinder und Frauen in der Urologie – So wichtig wie Männer“, 13.00 – 14.30 Uhr, Saal 1, u.a. Verleihung des „DGU-Medienpreises 2015“
Öffentlichkeitsforum II „Kontroversen in der Urologie“, 14.30 – 16.00 Uhr, Saal 1
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Weitere Informationen:
DGU-Kongress-Pressestelle
Bettina-C. Wahlers
Sabine M. Glimm
Stremelkamp 17
21149 Hamburg
Tel.: 040 – 79 14 05 60
Mobil: 0170 – 48 27 28 7
E-Mail: redaktion@bettina-wahlers.de


Weitere Informationen:

http://www.dgu-kongress.de
http://www.urologenportal.de

Kontroversen in der Urologie


Krebszeitung

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  • Professor Dr. Micheal Manns (links) und Professor Dr. Frank Wacker (rechts) bei einer Fallbesprechung. - "Foto: MHH/Kaiser"
    Leberkrebs

    Berlin, 16. Mai 2008 – Eine Phase-III-Studie im asiatisch-pazifischen Raum hat ergeben, dass Nexavar® (Wirkstoff: Sorafenib) die Gesamtüberlebenszeit bei Patienten mit fortgeschrittenem Leberzellkarzinom (HCC) oder primärem Leberkrebs signifikant um 47,3 Prozent verlängert (HR = 0,68; p-Wert = 0,014). Diese Daten sollen auf der 44. Jahrestagung der American Society of Clinical Oncology (ASCO) vorgestellt werden. Die Zeit bis zum Fortschreiten der Erkrankung verbesserte sich mit Nexavar signifikant um 74 Prozent (HR = 0,57; p = 0,001). Die Daten aus dem Raum Asien-Pazifik – der Region mit einer überdurchschnittlichen Verbreitung der Krankheit – liefern einen weiteren Beleg für die Wirksamkeit von Nexavar bei Leberkrebs. Das Produkt wird von der Bayer HealthCare AG und Onyx Pharmaceuticals, Inc. gemeinsam entwickelt.

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  • dkfz

    Japanische Forscher untersuchen, ob eine Früherkennung von Magenkrebs durch den Nachweis von Helicobacter pylori und Pepsinogen möglich ist. Nach Beobachtungen der Autoren ist eine niedrige Konzentration von Pepsinogen und ein hoher H. pylori-Antikörperspiegel ein Hinweis auf ein erhöhtes Magenkrebsrisiko. Ein weiterer Bericht in der neuen Ausgabe des International Journal of Cancer beschreibt, wie der Tumorsuppressor p53 die Wirkung von Chemotherapeutika hemmt. Außerdem ist ein bestimmtes Monozyten-Antigen auf der Oberfläche von Brustkrebszellen mit kürzerem Überleben der Patientinnen assoziiert.

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