Brustkrebs: Ärzte als Wegbegleiter

Brustuntersuchung - Quelle: Humannews
Brustuntersuchung - Quelle: Humannews

„Ich wollte es nicht wahrhaben“, erzählt Bettina B. „Brustkrebs – die Diagnose war ein Schock für mich.“ Im Mammazentrum Ostsachsen wird sie von einem interdisziplinären Ärzte-Team aufgefangen. In der aktuellen Ausgabe ihrer Zeitschrift berichtet die Deutsche Krebshilfe, wie Mediziner verschiedener Fachrichtungen im ostsächsischen Mammazentrum die Therapie planen – gemeinsam mit der erkrankten Frau.

Deutsche Krebshilfe fördert Teamarbeit im Brustzentrum Görlitz

Beim Duschen ertastet Bettina B. einen Knoten in ihrer rechten Brust. Mammographie und Biopsie bestätigen ihren Verdacht: Krebs. Ihre Kehle ist wie zugeschnürt – viele Gedanken gehen ihr durch den Kopf: „Werde ich wieder gesund? Werde ich meine Brust verlieren? Wie wird mein Mann reagieren?“ Der Frauenarzt rät Frau B., sich in Ruhe mit der Diagnose auseinander zu setzen und überweist die Frau an das Mammazentrum des Städtischen Klinikums Görlitz.

Mammazentrum:
Dahinter steckt ein Konzept, das die bestmögliche Versorgung für Frauen mit Brustkrebs zum Ziel hat. Seit seiner Gründung im Jahre 2001 arbeitet das Görlitzer Brustzentrum leitliniengerecht und nach europäischen Standards. An der Behandlung sind verschiedene Fachdisziplinen beteiligt: von der o­nkologie, Gynäkologie, Pathologie, Plastischen Chirurgie und Strahlentherapie bis hin zur Physiotherapie. „Alle Kernkompetenzen sind bei uns an einem Ort“, erläutert Oberarzt Dr. Mario Marx, Leiter des Görlitzer Mammazentrums. „So kann jede Patientin von der Aufnahme bis zur Nachsorge im Team beraten werden.“ Darüber hinaus besteht eine enge Zusammenarbeit mit Psychologen und Sanitätshäusern.

Eine solche interdisziplinäre Betreuung von Brustkrebs-Patientinnen ist in Deutschland immer noch nicht selbstverständlich. Die Deutsche Krebshilfe setzt sich ein für eine optimale Versorgung von Frauen mit Brustkrebs und hat das Städtische Klinikum Görlitz mit mittlerweile über 500.000 Euro unterstützt.

Ausführlicher berichten wir über das Thema in der aktuellen Ausgabe 1/2005 unserer Zeitschrift „Deutsche Krebshilfe“, die kostenfrei angefordert oder im Internet unter www.krebshilfe.de abgerufen werden kann.

Pressemitteilung der Deutschen Krebshilfe e.V.


Krebszeitung

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  • Professor Dr. med. Dr. h. c. Manfred Wirth
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    Prof. Dr. med. Dr. h.c. Manfred WirthAktuelles aus der Urologie stand auf dem Programm: Am 27.09. schloß die 60. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. im Internationalen Congresscenter Stuttgart (ICS) ihre Pforten. Rund 6000 Besucher aus 56 Ländern der Welt waren anlässlich des Urologen-Kongresses vom 24. bis 27. September 2008 zu Gast in Baden-Württembergs Landeshauptstadt.

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  • Ein guter Ernährungsstatus ist bei Krebs besonders wichtig. - Quelle: Berliner Krebsgesellschaft
    Ernährung

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    Bonn (sts) – Am 7. März ist „Tag der gesunden Ernährung“. Die Deutsche Krebshilfe nimmt dies zum Anlass, um auf die krebsvorbeugenden Effekte einer ausgewogenen Ernährung aufmerksam zu machen. Denn: „Krebserkrankungen vorzubeugen, ist leichter als sie zu behandeln“, betont Gerd Nettekoven, Hauptgeschäftsführer der gemeinnützigen Organisation. „Ein ausgewogener Speiseplan mit viel Obst, Gemüse und Vollkornprodukten, wenig Fett und Fleisch ist gesund, verhindert Übergewicht und senkt das individuelle Krebsrisiko.“

    Die Deutschen gehören zu den dicksten Europäern: Zwei Drittel der erwachsenen Bundesbürger gelten als übergewichtig oder sogar fettleibig. Sie essen zu viel, zu kalorienreich, zu unausgewogen und sind immer weniger körperlich aktiv. Adipositas und starkes Übergewicht schränken jedoch nicht nur die Lebensqualität erheblich ein, sie können auch zu schweren gesundheitlichen Schäden führen. Dazu gehören Diabetes mellitus Typ 2, Fettstoffwechselstörungen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Bestimmte Krebsarten wie Brust-, Gebärmutter-, Darm- und Nierenkrebs werden nachweislich durch Übergewicht begünstigt.

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