Aktive Lebenshilfe für schwerkranke Krebs-Patienten

Magazin der Deutschen Krebshilfe: Ausgabe 2/2008
Magazin der Deutschen Krebshilfe: Ausgabe 2/2008

Bonn (ct) – Den Tagen mehr Leben geben, statt dem Leben mehr Tage – das will die Palliativmedizin. Sie legt sich wie ein schützender Mantel (lat. pallium) um Schwerstkranke und Sterbende, unterstützt sie psychisch und lindert ihre körperliche Beschwerden. Die Deutsche Krebshilfe hat den Aufbau palliativmedizinischer Versorgungsstrukturen maßgeblich unterstützt und die Aus- und Weiterbildung auf diesem Gebiet gefördert. In der aktuellen Ausgabe ihrer Zeitschrift „Magazin der Deutschen Krebshilfe“ berichtet sie über eine unheilbar kranke Patientin, die dank palliativmedizinischer Betreuung wieder mehr Lebenskraft und Mut bekam.

Palliativmedizin: Den Tagen Leben geben

Christiane Müller leidet an einem Sarkom. Der bösartige Knochentumor ist nicht mehr heilbar. Trotz hoch dosierter Medikamente hat die 56-Jährige stärkste Schmerzen und ist völlig verzweifelt. Die Frau wird im Palliativzentrum der Universitätsmedizin Göttingen aufgenommen. Hier werden ihre quälenden Symptome gelindert. Christiane Müller fühlt sich schon bald besser. „Keine Schmerzen mehr zu haben und die intensiven Gespräche mit dem Psychologen – das hat mir wieder Kraft und Lebensmut gegeben“, stellt Frau Müller fest.

1983 entstand in Köln die erste Palliativstation Deutschlands. Sie wurde von der Deutschen Krebshilfe gefördert. Seitdem hat die Organisation rund 60 Millionen Euro in den Aufbau palliativmedizinischer Versorgungsstrukturen, in Stiftungsprofessuren und Forschungsprojekte sowie in die Aus- und Weiterbildung investiert. „Wir wollen Patienten in der letzten Lebensphase so begleiten, dass sie so aktiv wie möglich sein können und wir berücksichtigen ihre Wünsche, wo immer es geht“, sagt Professor Dr. Friedemann Nauck, Leiter des Palliativzentrums in Göttingen und Inhaber einer Stiftungsprofessur der Deutschen Krebshilfe. Das komplette Interview mit Professor Nauck und weitere Informationen über die Palliativmedizin finden Sie in der Ausgabe 2/2008 des „Magazins der Deutschen Krebshilfe“. Hier berichtet die Organisation zudem über aktuelle Forschungsprojekte, die Aktivitäten des Mildred Scheel Förder-Kreises sowie über Aktionen und Veranstaltungen zu Gunsten krebskranker Menschen.

Magazin der Deutschen Krebshilfe

Mit dem „Magazin der Deutschen Krebshilfe“ informiert die Organisation regelmäßig über den Einsatz der ihr anvertrauten Spendengelder. Interessierte können die Zeitschrift kostenfrei anfordern bei: Deutsche Krebshilfe, Postfach 14 67, 53004 Bonn, oder hier als PDF-Datei abrufen.

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Sie können die Arbeit der Deutschen Krebshilfe und der Deutschen KinderKrebshilfe durch eine persönliche Spende unterstützen. Sie entscheiden, ob Sie die gemeinnützige Arbeit oder lieber direkt die von der Deutschen Krebshilfe oder der Deutschen KinderKrebshilfe geförderten Projekte unterstützen möchten. Spenden können Sie einmalig oder kontinuierlich, zum Beispiel online per Bankeinzug oder Kreditkarte. Oder per Post oder Fax mit der dafür vorbereiteten Einzugsermächtigung. Überweisungsträger erhalten Sie bei vielen Kreditinstituten oder von der Deutschen Krebshilfe.

Spendenkonto:

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SWIFT/BIC: COLSDE33

Pressemitteilung Deutsche Krebshilfe e. V.


Krebszeitung

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  • Sonnenschutz
    Deutsche Krebshilfe

    Bonn (ek) – Frühling und Sommer sind für viele Menschen die schönsten Jahreszeiten: Viel Sonne und viel Freizeit, das wünschen sich die meisten, insbesondere in ihren Ferien. Mit wenigen einfachen Regeln lassen sich die sonnigen Wochen ohne gefährlichen Sonnenbrand genießen. „Sonne ohne Reue – das klappt mit den Tipps der Deutschen Krebshilfe“, so Annika de Buhr. Denn der UV-Schutz ist wichtig zur Vorbeugung von Hautkrebs. Die TV-Moderatorin weiß: „In der Sonne nicht aus-, sondern anziehen, die pralle Sonne meiden und sich lieber im Schatten aufhalten, so hat der Hautkrebs keine Chance. Meiden Sie Solarien!“

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  • Krebssymbol - pixabay
    Forschung

    Der Auslöser für die Entstehung von Gebärmutterhalskrebs ist eine chronische Infektion mit humanen Papillomviren. Im fortgeschrittenen Stadium dieser aggressiven Krebserkrankung fehlt es bis dato an gezielten Therapiemöglichkeiten. Forscher des Max-Delbrück-Centrums Berlin und des Helmholtz-Zentrums München wollen nun körpereigene Zellen des Immunsystems auf die Erkennung von virusinfizierten Krebszellen trimmen. Dabei wird den Immunzellen ein Molekül eingepflanzt, das es ihnen ermöglicht, Krebszellen spezifisch zu identifizieren und zu bekämpfen.

    Gebärmutterhalskrebs ist bei Frauen weltweit die zweithäufigste krebsbedingte Todesursache. Trotz der Möglichkeit einer vorbeugenden Impfung gegen die krebsauslösenden humanen Papillomviren (HPV) sind bereits erkrankte Frauen auf die Entwicklung neuartiger Behandlungsmethoden angewiesen. Die Möglichkeit, Immunzellen (T-Zellen) zu manipulieren, um bestimmte Krebsarten zu bekämpfen, wurde bei einigen Krebsarten bereits erfolgreich in klinischen Studien getestet. Die Forschergruppen in Berlin und München um Professor Wolfgang Uckert und Professor Dolores Schendel erforschen nun gemeinsam Rezeptoren von Immunzellen, die sich für die spezifische Erkennung von HPV-infizierten Krebszellen eignen.

     

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