Aktuelle Broschüre über Lymphom-Studien

Gewebe- Dünnschnitt eines kutanen T-Zell-Lymphoms. Die Zellkerne sind blau gefärbt, PP4R1 braun. Die unter der Haut liegenden T-Zellen weisen keine braune Färbung und somit kein PP4R1 auf. - Quelle: Dr. Marco Herling, Universität Köln

Neu erschienen ist die Broschüre „Aktuelle Studien“ des Kompetenznetzes Maligne Lymphome. Auf 28 Seiten erläutern die Studiengruppen des Kompetenznetzes ihre wichtigsten klinischen Studien zu den verschiedenen Erkrankungen des Lymphsystems – jetzt auch die Studiengruppen zu Multiplen Myelomen, zu Post-Transplantations- Lymphomen und zu den primären Lymphomen des zentralen Nervensystems.

Aktuelle Broschüre des Kompetenznetzes Maligne Lymphome informiert über laufende Therapiestudien

Die von den Lymphom-Studiengruppen des Kompetenznetzes bisher erreichten Fortschritte in der Lymphom-Therapie werden international als führend angesehen. Sie beruhen neben entscheidenden Durchbrüchen in der Grundlagenforschung vor allem auf mehreren Generationen klinischer Studien, in denen neue diagnostische Verfahren getestet, bessere Therapien entwickelt oder erfolgreiche Therapieschemata optimiert wurden, so dass bei gleicher Wirksamkeit weniger Nebenwirkungen auftreten. Zurzeit führen die zehn Studiengruppen des Kompetenznetzes Maligne Lymphome rund 60 (vorwiegend) Therapieoptimierungs-Studien durch, in denen etwa 8.600 Patienten behandelt werden. Dabei arbeiten Ärzte aus Universitätskliniken, kommunalen Krankenhäusern und niedergelassene Hämato-Onkologen eng zusammen.

Patienten, die sich im Rahmen dieser Lymphom-Studien behandeln lassen, erhalten die derzeit beste bekannte Therapie, da Therapiestudien nur dann durchgeführt werden dürfen, wenn berechtigte Hoffnung besteht, dass die neue Therapie wirkungsvoller oder verträglicher ist als die Standardtherapie. Dabei werden alle Patienten besonders intensiv betreut und regelmäßig untersucht. Die Aufzeichnung der Beobachtungen und Messdaten dient einerseits der Kontrolle des individuellen gesundheitlichen Verlaufs. Darüber hinaus werden die Daten in anonymisierter Form mit den Daten anderer Patienten zusammengeführt, so dass die grundsätzliche Beurteilung eines neuen oder verbesserten Therapieschemas auf der Grundlage einer größeren Anzahl von Patienten erfolgt. Patienten in den verschiedenen Lymphom-Studien werden also nicht nur nach den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen behandelt, sondern sie sind zudem am Fortschreiten der klinischen Lymphom-Forschung beteiligt, die auch anderen Patienten in der Zukunft bessere Heilungschancen ermöglichen will.

Die Broschüre „Aktuelle Studien“ kann beim Kompetenznetz Maligne Lymphome bestellt oder im Internet unter < www.lymphome.de > herunter geladen werden. Außerdem finden Ärzte, Patienten und andere Interessierte auf den Internetseiten detaillierte Informationen zur Krankheit „malignes Lymphom“, zu den einzelnen Studiengruppen sowie über die Beratungs- und Informationsangebote des Kompetenznetzes.

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Michael Hallek
Sprecher des Kompetenznetzes Maligne Lymphome
Tel.: +(49) 221-478-7400
Fax: +(49) 221-478-7406
E-Mail: lymphome@medizin.uni-koeln.de

Silke Hellmich
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: +(49) 221-478-7405
Fax: +(49) 221-478-7406
E-Mail: silke.hellmich@uk-koeln.de

Im Kompetenznetz Maligne Lymphome haben sich die führenden Lymphom- Studiengruppen und Versorgungseinrichtungen zusammengeschlossen. Die Kooperation trägt dazu bei, die Kommunikation und den Wissenstransfer zwischen Wissenschaftlern, Ärzten und Betroffenen zu verbessern und neue Ergebnisse aus der Forschung schnellstmöglich in die Patientenversorgung zu überführen. Auch Patienten und Selbsthilfeverbände sind eingebunden, so dass ihre Fragen und Bedürfnisse in die Gestaltung der Forschungsprojekte einfließen. Das Kompetenznetz Maligne Lymphome ist eines von 17 Kompetenznetzen in der Medizin, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird.

Pressemitteilung Kompetenznetz Maligne Lymphome, Silke Hellmich


Krebszeitung

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  • Dr. med. Wolfgang Bühmann - Quelle: Wahlers PR
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    Jungensprechstunde – Begleitung bei Problemen in der Pubertät

    Mädchen erhalten durch die traditionell meist enge Bindung an ihre Mutter und den frühen Kontakt zum Gynäkologen hinsichtlich der Beratung zur Kontrazeption überwiegend eine gute Ansprache für ihre Probleme in der Übergangszeit vom Mädchen zur Frau. Männlichen Jugendlichen fehlt dagegen oft ein akzeptierter Partner für ihre psychischen wie somatischen Konflikte, da die Väter ihnen aus verschiedenen Gründen eher selten als Gegenüber zur Verfügung stehen – das sollte ein Anlass sein, ihnen analog der Gynäkologen den Urologen als Ansprechpartner anzubieten.

    Die seelische wie körperliche Umstellung während der Pubertät, insbesondere in der Phase, wenn die Entwicklung der geistigen Vernunft nicht Schritt hält, führt zu zahlreichen Fragen und Konflikten bei männlichen Jugendlichen, die sie aus Schamgefühl oder wegen beginnender Lösung von den Eltern gerade zuhause nicht besprechen möchten. Leider bieten die aktuellen Medien im Print- ,TV- oder Internet- Bereich keine geeigneten Alternativen, da sie keinerlei Qualitätskontrollen unterliegen und sogar eher kontraproduktiv Informationen vermitteln, die die Unsicherheit eher verstärken als reduzieren.

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    Hamburg, gestern ist im Congress Centrum Hamburg der 57. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) eröffnet worden. „Die Frauenheilkunde ist weiblich geworden“, erklärte dabei Prof. Walter Jonat, Präsident des Kongresses und der DGGG. Die Tatsache, dass der überwiegende Teil der Frauenärzte inzwischen Frauen sind, sei „eine absolut wünschenswerte Entwicklung“. Allerdings gelte dies noch nicht für führende Positionen. Deshalb müssten bessere Bedingungen geschaffen werden, damit Gynäkologinnen Beruf und Familie besser miteinander vereinbaren können.

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