Aktuelle Erkenntnisse und Tipps zum Sonnenschutz

Logo: Tag des Sonnenschutzes - Quelle: Haut.de
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Darmstadt, 14. Mai 2012 – UV-Strahlen der Sonne hinterlassen sowohl auf der Haut als auch im Erbgut der menschlichen Zellen ihre Spuren. Einerseits kann dies eine frühzeitige Hautalterung zur Folge haben, andererseits erhöht sich dadurch das Risiko, an Hautkrebs zu erkranken. Da die Haut nicht vergesslich ist, wird sie sozusagen zum Zeitzeugen für die persönlichen UV-Belastungen.

Anlässlich der diesjährigen Euromelanoma-Woche (7. bis 12. Mai) machten Experten darauf aufmerksam, „dass die Zahl der Neuerkrankungen bei Hautkrebs, allen Präventionsbemühungen zum Trotz, weiter steigen wird“, so die Presseinformation des BVDD e.V. (Berufsverband der Deutschen Dermatologen). Infolge der demografischen Entwicklung, des zunehmenden Ozonabbaus und eines unangepassten Verhaltens der Menschen wird sogar von einer Verdoppelung der Hautkrebsrate in Europa ausgegangen.

Insbesondere die UV-A- und die UV-B-Strahlung können irreparable Hautschäden verursachen. Das Tückische daran ist: Viele dieser Schäden, wie etwa die vorzeitige Hautalterung, werden erst nach Jahren erkennbar. Doch vor solch unnötigen Folgen kann man seine Haut mit einer Reihe einfacher Schutzmaßnahmen bewahren. Neben Schatten und geeigneter Kleidung gehören wirksame Sonnenschutzmittel zu den Schutzbausteinen. Im Internet gibt die Initiative „Sonnenschutz? – Sonnenklar!“ 10 Tipps für den vernünftigen Schutz vor Schädigungen durch UV-Strahlen ( sonnenschutz-sonnenklar.info/10-tipps ).

Umfangreiche Informationen zum gezielten Sonnenschutz erhalten Smartphone-User über einen QR-Code. Hier finden sich nicht nur die jeweiligen Beratungsangebote zum „Tag der Sonnenschutzes“ (21. Juni), sondern auch eine Hilfe zur Hauttypbestimmung, Informationen zu Inhaltsstoffen in kosmetischen Produkten (INCI) sowie eine persönliche Empfehlung zum Lichtschutzfaktor (LSF).

Der Tag des Sonnenschutzes (www.sonnenschutz-sonnenklar.info) wird interdisziplinär getragen von den folgenden Akteuren:

  • Arbeitsgemeinschaft ästhetische Dermatologie und Kosmetologie (ADK, www.adk-online.org)
  • Berufsverband der Augenärzte Deutschlands e. V. (www.augeninfo.de)
  • Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte e. V. (BVKJ, www.kinderaerzte-im-netz.de)
  • Bundesverband Deutscher Kosmetiker/innen e. V. (BDK, www.bdk-kosmverb.de)
  • Bundesverband Parfümerien e. V. (www.parfuemerieverband.de)
  • Bundesverband Pharmazeutisch-technischer AssistentInnen e. V. (www.bvpta.de)
  • Deutsche Triathlonjugend in der Deutschen Triathlon Union e. V. (www.triathlonjugend.de)
  • Deutsche Triathlon Union e. V. (www.dtu-info.de)
  • Deutscher Allergie- und Asthmabund (DAAB, www.daab.de)
  • Deutscher Kinderschutzbund (DKSB, www.dksb.de)
  • Deutscher ReiseVerband e. V. (DRV, www.drv.de)
  • DHB-Netzwerk Haushalt, Berufsverband der Haushaltsführenden (DHB, www.dhb-netzwerk-haushalt.de)
  • Die Verbraucher Initiative – Bundesverband (www.verbraucher.org)
  • Hohenstein Institute (www.hohenstein.de)
  • Kinderumwelt gemeinnützige GmbH der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendmedizin e. V. (www.allum.de)
  • Komeptenzpartner Schönheitspflege im IKW e. V. (IKW, www.ikw.org)
  • Verband Cosmetic Professional e. V. (ehemals VKPG, www.cosmetic-professional.de)
  • Verband Deutscher Drogisten e. V. (www.drogistenverband.de)

Konzeption, Realisierung und redaktionelle Betreuung erfolgen durch die health&media GmbH, Agentur für multimediale Kommunikation in der Gesundheitswirtschaft aus Darmstadt.

c/o health&media GmbH, Herrn Klaus Afflerbach


Krebszeitung

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  • Das Deutsche Krebsforschungszentrum - dkfz - in Heidelberg
    dkfz

    Die Ergründung zellulärer Mechanismen, die zu Krankheiten wie Krebs führen, stellt die Biomedizin vor eine große Herausforderung. Wissenschaftler der Abteilung Molekulare Genomanalyse unter Leitung von Professor Annemarie Poustka, Deutsches Krebsforschungszentrum, haben sich dieser komplexen Aufgabe angenommen und einen bislang einzigartigen Leitfaden entwickelt, der es Wissenschaftlern ermöglicht, der Funktion von Proteinen schnell und effizient auf die Spur zu kommen. In einem kürzlich veröffentlichten Artikel der Fachzeitschrift „Genome Research“* stellen Dr. Stefan Wiemann und seine Kollegen diese „Funktionelle Pipeline“ vor.

    Krebsforscher entwickeln Leitfaden, um die Puzzleteile der Genomforschung erstmals systematisch zu einem Gesamtbild zusammenzufügen

    In dieser Pipeline haben die Wissenschaftler eine Fülle von Daten aus der Genomforschung zusammengetragen und zeigen beispielhaft die Wirkung von Genen und ihren Proteinen in zellulären Systemen. Diese umfassende Übersicht über die zahlreichen Informationen führt etwa zu dem konkreten Hinweis, ob ein Protein in einem Zusammenhang mit dem Zellzyklus und damit möglicherweise auch mit Krebs stehen könnte. Das Projekt wurde vom Bundesforschungsministerium im Rahmen des Nationalen Genomforschungsnetzes gefördert.

     

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  • Chemotherapie - pixabay
    dkfz

    Warum Krebszellen manchmal trotz Chemotherapie weiterleben und was Tumoren gegen eine Behandlung resistent machen kann, zeigt der Krebsinformationsdienst KID in seinem neuen „Aktuellen Thema“ auf. Die Chemotherapie bleibt trotz aller Weiterentwicklungen in der molekularen Medizin neben „Stahl und Strahl“, Operation und Bestrahlung, eine der wichtigsten Behandlungsmethoden gegen Krebs. Doch ihr eilt der Ruf voraus, nicht immer wirksam zu sein. Zu häufig werde sie auch dann noch eingesetzt, wenn eine Behandlung gar keinen Sinn mehr macht, bemängeln Kritiker.

    Resistenz gegen Chemotherapie bei Krebs

    Wirkt eine Chemotherapie nicht, liegt das nicht selten daran, dass die Zellen eines Tumors die Fähigkeit zum programmierten Zelltod, zur so genannten Apoptose, verloren haben. Trotz der vergleichsweise kurzen Zeit, in der dieses Thema im Blickfeld der Forschung steht, konnten bereits viele Details der Apoptose auf molekularer Ebene geklärt werden. Allerdings haben diese Erkenntnisse erst in geringem Umfang zur Entwicklung gezielter Medikamente geführt. Patienten profitieren trotzdem von den Erkenntnissen aus der Grundlagenforschung, denn das erweiterte Wissen trägt auch dazu bei, die klassische Chemotherapie durch neue Kombinationen und neue Substanzen zu verbessern.

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