AOK fordert seit Jahren einfachere Lebensmittelkennzeichnung

Ein guter Ernährungsstatus ist bei Krebs besonders wichtig. - Quelle: Berliner Krebsgesellschaft
Ernährung bei Krebs

Hannover – Die verbesserte Kennzeichnung von Lebensmitteln ist nicht erst seit den jüngsten Skandalen um Pferdefleisch und Bio-Eier ein viel diskutiertes Thema. Wie Teile der Ernährungsmittelindustrie arbeiten, zeigt auch der „Spiegel“ in seinem aktuellen Titelthema „Die Suchtmacher“. „Ernährungsbedingte Krankheiten verursachen allein in Deutschland Kosten von jährlich rund 70 Milliarden Euro. Eine leicht verständliche und verbraucherfreundliche Lebensmittelkennzeichnung könnte einen wichtigen Beitrag zur Prävention von Übergewicht leisten“, sagte Jürgen Graalmann, Vorstandsvorsitzender des AOK-Bundesverbandes im Rahmen einer Talkrunde auf dem Telekom-Stand anlässlich der CeBIT in Hannover.

„Wer im Supermarkt einkauft, sollte auf einen Blick erkennen können, ob ein Fertiggericht beispielsweise zu viel Fett oder Zucker enthält, um auf andere weniger gesundheitskritische Lebensmittel auszuweichen. Dass dies keinesfalls nur Wunschdenken der AOK sondern, auch vieler Konsumenten ist, haben zahlreiche Umfragen in der Vergangenheit gezeigt. Nicht von ungefähr setzt sich die AOK daher seit Jahren für die Ampellösung ein“, betonte Graalmann. Da die auf EU-Ebene angestrebte GDA-Kennzeichnung (Guideline Daily Amount) nicht ausreiche, setze man auch weiterhin verstärkt auf eigene Aktivitäten. Deshalb bringt die AOK laut Graalmann bereits Ende März eine neue Einkaufs-App auf den Markt. Basis der Anwendung wird die Kennzeichnung nach Ampelfarben sein. Den Prototypen stellte der AOK-Vorstand im Rahmen des Telekom-Talks bereits vor.

An der Gesprächsrunde am Stand der Telekom nahm auch Susanne Mauersberg, Referentin für Gesundheit beim Verbraucherzentrale Bundesverband teil. Sie äußerte sich positiv zur Initiative der AOK: „Der große Bedarf an Apps zeigt, dass sich Verbraucher schnelle Entscheidungshilfen wünschen – ob im Supermarkt oder im Gesundheitsbereich“, so Mauersberg.

Kontakt:

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Pressemitteilung der AOK


Krebszeitung

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  • Dr. med. Wolfgang Bühmann - Quelle: Wahlers PR
    DGU-Kongress 2012

    Mehr Sicherheit für urologische Patienten mit dem Risikomanagementsystem CIRS

    Dr. med. Wolfgang Bühmann - Quelle: Wahlers PRIn der Luftfahrt sind Berichtssysteme zur Fehlervermeidung seit über 30 Jahren etabliert; das deutsche Gesundheitswesen ist indes noch dabei, eine offene Fehlerkultur zu entwickeln. Der Berufsverband der Deutschen Urologen e.V. (BDU e.V.) unterstützt diesen Prozess aktiv und favorisiert ein anonymes internetbasiertes Fehlermanagementsystem in der Urologie. Das sogenannte CIRS-Urologie ist eine fachspezifische Variante des Berichts- und Lernsystems der Deutschen Ärzteschaft für Kritische Ereignisse und Fehler in der Medizin namens Critical Incident Reporting-System (CIRS), das von der Bundesärztekammer und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung propagiert und vom Ärztlichen Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) betreut wird.

    Mit CIRS-Urologie geben wir allen Urologinnen und Urologen sowie Mitarbeitern der urologischen Pflege- und Assistenzberufe in Kliniken sowie niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen und ihren Praxisteams ein effektives Werkzeug an die Hand, um die Sicherheit der Patienten zu erhöhen.

    Laut internationaler Datenlage kommt es bei 10 Prozent der Krankenhauspatienten zu einem unerwünschten Zwischenfall, ein Prozent davon sind schwerwiegend und führen zu relevanten Schäden bis hin zum Tode. Fast die Hälfte dieser Zwischenfälle ist nach Worten des Schweizer Konzeptgebers von CIRS, Prof. Dr. Daniel Scheidegger, grundsätzlich vermeidbar, weil sie sich zuvor bereits als kritische Ereignisse manifestiert haben. Die Ursachen sind meist multifaktoriell und in einer Kombination aus Arbeitsbelastung, Problemen der Kommunikation, Ausbildung und Überwachung, ungenügenden Ressourcen sowie Team- und Patientenfaktoren zu finden. Politischen Forderungen nach verpflichtenden Registern tritt der Berufsverband der Urologen mit der Einführung von CIRS-Urologie entgegen. Freiwilligkeit, Anonymität und Sanktionsfreiheit sind Voraussetzung, damit die notwendige Fehler- bzw. Sicherheitskultur entstehen kann.

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  • NCT Patientensportprogramm Joggen - Quelle: Medienzentrum des Universitätsklinikums Heidelberg
    dkfz

    Pünktlich zum Deutschen Krebskongress vom 22. bis 26. März 2006 in Berlin veröffentlicht das Deutsche Krebsforschungszentrum mit dem Springer Medizin Verlag das Buch „Thema Krebs“. Es enthält Antworten zu fast 100 Fragen, die Krebspatienten und ihre Angehörigen im Umgang mit einer Krebserkrankung und dem Leben nach Krebs intensiv beschäftigen.

    Patienten fragen – der Krebsinformationsdienst antwortet

    Die Mitarbeiter des Krebsinformationsdienstes des Deutschen Krebsforschungszentrums geben in diesem Buch umfassende Informationen und verständliche Erklärungen zu Stichworten wie Ansteckung, Apoptose, Chemotherapie, Elektrosmog, Immuntherapie und Mistel genauso wie zu sozialrechtlichen Fragestellungen z. B. Anschlussheilbehandlung, Wiedereingliederung in das Berufsleben, Rentenversicherung. Beantwortet werden insbesondere auch Fragen zum täglichen Umgang mit Krebs bei Urlaub und Reisen, Stoma, Sport und Bewegung, in Bezug auf Ernährung oder Körper- und Hautpflege. Ein Kapitel gibt übersichtliche Erläuterungen zu Krebsursachen, Diagnostik- und Therapiemethoden.

    Alle Informationen über Krebstherapien enthalten wichtige Hinweise zu Nebenwirkungen und dazu, wie man mit ihnen umgehen kann. Ein ausführlicher Anhang vertieft das Wissen zu Abkürzungen und Einheiten in der o­nkologie, ein Glossar erklärt häufig gebrauchte Begriffe. Tumorzentren, Beratungsstellen und weitere nützliche Adressen zu Einrichtungen des Gesundheitssystems mit Internetadressen sind ebenfalls aufgelistet.

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