Art und Bedeutung intelligenter Konzepte in der Onkologie für Forschung und Versorgung.

Kongress - pixabay
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Die Rolle des Deutschen Krebskongresses

Interdisziplinarität:
Der Deutsche Krebskongress (DKK) ist der größte deutschsprachige Kongress, der alle Fachdisziplinen vereint, die an der Behandlung und Erforschung von Krebserkrankungen beteiligt sind. Die immer komplexere Behandlung erfordert eine zunehmend intensivere Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Fachdisziplinen allein schon in der täglichen Behandlung. Um neue Konzepte der Behandlung für die Zukunft zu erarbeiten, ist dies somit eine Grundvoraussetzung. Noch arbeiten die Fachdisziplinen aus historischen Gründen häufig zu wenig verzahnt. Durch den DKK wollen wir einen wichtigen Beitrag leisten, um dies zu ändern.

Innovation:
Um die neuen Behandlungskonzepte intelligent umzusetzen, brauchen wir Innovationen aus der Grundlagenwissenschaft, der klinischen Wissenschaft, aber auch Innovationen im Bereich der Strukturbildung und Wissenschaftsförderung. In Deutschland haben wir in vielen Bereichen der Onkologie in einzelnen Aspekten eine gute Grundlage, um die Behandlung von Patienten mit Tumoren entscheidend zu verbessern. Die Sicherung dieser Innovationen und die ausreichende Unterstützung der notwendigen translationalen und klinischen Forschung sowie der Versorgungsforschung sind große Herausforderungen. Das ist aber der einzige Weg, um neue Prinzipien in die Onkologie einführen zu können.

Individualisierung:
Die Therapie in der Onkologie wird immer individualisierter, da zunehmend die entscheidenden und für den Tumor relevanten zellulären Mechanismen verstanden werden. Eine immer feinere Diagnostik des Tumors vor allem auf molekularer Ebene findet ihren Eingang in den klinischen Alltag. Damit wird in Zukunft der Patient nicht mehr nur im Hinblick auf seine Persönlichkeit und seine speziellen medizinischen Besonderheiten, sondern auch im Hinblick auf die spezifischen molekularen Eigenschaften des Tumors individuell behandelt. Auf dem DKK wollen wir die verschiedenen Fachdisziplinen zusammenführen, die sich mit dem Thema der Individualisierung der Therapie auseinandersetzen.

Intelligente Konzepte in der Onkologie:
Der DKK bietet die Chance, mit allen an der Behandlung von Patienten mit Krebs beteiligten Gruppen neue Wege zu intelligenten Konzepten in der Onkologie zu diskutieren. Hierzu sind Interdisziplinarität, Innovation und Individualisierung elementare Bausteine.

Statement von Prof. Dr. Michael Hallek, Präsident des Deutschen Krebskongresses 2014

Hautkrebs: Mehrere Ärztemeinungen verbessern die Diagnose


Krebszeitung

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  • Links: Intakter Zellkern, rechts: Zerfall des Zellkerns unter radioaktiver Bestrahlung - Bild: UK Ulm
    Brustkrebs

    Berlin – Nach Brustkrebsoperationen ist fast immer eine Strahlentherapie erforderlich, um ein erneutes Tumorwachstum in der Brust zu verhindern. Die Strahlenbehandlung wird werktäglich ambulant durchgeführt und dauerte bisher immer etwa bis zu acht Wochen. Neue technische Verfahren erlauben jetzt eine Verkürzung der Behandlungszeit auf etwa vier bis fünf Wochen. Die Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO) betont, dass diese Verfahren sicher sind und allgemein empfohlen werden können.

    Eine Strahlentherapie nach Brustkrebsoperationen dauert bisher etwa sieben bis acht Wochen. Man bestrahlt zunächst immer die ganze Brust – etwa 25 bis 28 Mal. „Diese Fraktionierung, also die Aufteilung der Bestrahlung, ist notwendig, um dauerhafte Strahlenreaktionen im normalen Gewebe zu minimieren“, erläutert DEGRO-Präsident Professor Dr. med. Jürgen Dunst, Direktor der Klinik für Strahlentherapie an der Universität Lübeck.

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  • Chemotherapie - pixabay
    Forschung

    Meereslebewesen sind eine wahre Fundgrube für neue Wirkstoffkandidaten. So etwa Dictyostatin, ein cytotoxisch wirkender Stoff, der in Milligrammmengen aus einem Meeresschwamm isoliert wurde konnte und das Zeug zum Krebstherapeutikum haben könnte. Die genaue Struktur des großen ringförmigen Moleküls (Makrolid) blieb zehn Jahre lang unklar, ein Strukturvorschlag bisher unbewiesen. Etwa zeitgleich ist es nun einem britischen und einem amerikanischen Team gelungen, eine Syntheseroute zur Herstellung von Dictyostatin im Labor zu entwickeln und auf diese Art zu beweisen, dass die vorgeschlagene Struktur der Realität entspricht.

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