Auftaktveranstaltung des Vereins Netzwerk gegen Darmkrebs

Interviews: Das Netzwerk Darmkrebs
Interviews: Das Netzwerk Darmkrebs

Das Netzwerk gegen Darmkrebs e.V. legt die konkrete Projektplanung für 2005 fest. Minister Schnappauf unterstützt die Arbeit des Vereins. Das im Juni 2004 gegründete Netzwerk gegen Darmkrebs e.V. trifft erstmals am 21.10.2004 im Klinikum rechts der Isar, München, zusammen. Auf der Veranstaltung werden von über 60 anwesenden Mitgliedern und Partnern die Ziele und Projekte für das Jahr 2005 definiert sowie der Beirat des Vereins von den Mitgliedern bestätigt.

Netzwerk gegen Darmkrebs e.V.

Das Netzwerk gegen Darmkrebs e.V. stellt das bisherige Engagement für die Darmkrebsvorsorge nun auf ein erweitertes Fundament. Der bisher lose Zusammenschluss der Netzwerk- und Kooperationspartner, die unter Federführung der Felix Burda Stiftung bereits seit 2002 jährlich den Darmkrebsmonat März durchführen, wird nun unter dem Dach des Vereins gebündelt. Die Mitglieder, zu denen bereits etliche Wissenschaftler, Ärzte, Institutionen und Unternehmen zählen, haben nun die Möglichkeit, sich im Bereich Fort- und Weiterbildung, Forschung und auf Projektbasis innerhalb des Vereins speziell für das Thema Darmkrebs und Darmkrebsprävention zu engagieren. Die optimale Vernetzung zwischen Gesundheitspolitik, Patientenvertretern und Ärzten wird durch die Mitgliedschaft im Verein wesentlich erleichtert.

Werner Schnappauf, Bayerischer Staatsminister für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz, begrüßt die Initiative und die Mitglieder bei der Auftaktveranstaltung mit den Worten: „Die Gesundheitspolitik der kommenden Jahrzehnte ist undenkbar ohne eine Stärkung der Prävention in vielen Bereichen. Das Netzwerk gegen Darmkrebs e.V. hat daher eine wichtige Funktion.“ Als Beiratsmitglieder sind u.a. Dr. Gerhard Brenner (Geschäftsführer ZI), Dr. Günther Kerscher (Bayerisches Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz), Dr. Wolfgang Straub (Vorstand TK) und Dr. Ulrich Weigeldt (Bundesvorsitzender Deutscher Hausärzteverband) von den Mitgliedern des Vereins offiziell bestätigt worden.

Netzwerk gegen Darmkrebs e.V.:

Auf Initiative der Felix Burda Stiftung hat sich im März 2001 ein loser Verbund von Institutionen, Personen und Organisationen zusammengeschlossen mit dem Ziel, Darmkrebs durch Früherkennung zu besiegen. Das Netzwerk organisiert unter Federführung der Felix Burda Stiftung seit März 2002 jährlich den Aktionsmonat der ganz im Zeichen der Aufklärung und Motivation rund um das Thema Darmkrebsfrüherkennung steht. Mit der Institutionalisierung als gemeinnütziger Verein seit Juni 2004 wurde für das Netzwerk eine neue Basis geschaffen. Der Verein ermöglicht die Aufnahme der bisherigen Netzwerkpartner als Mitglieder und ermöglicht über den Aktionsmonat März hinaus eine kontinuierliche strategische und wissenschaftlich fundierte Arbeit. Zweck des Vereins ist die Förderung des öffentlichen Gesundheitswesens sowie der Lehre, Wissenschaft und Forschung auf dem Gebiet der Entstehung, Vorsorge, Erkennung und Bekämpfung des Krebses der Verdauungsorgane, insbesondere des Darmkrebses. Der Darmkrebsmonat März wird weiterhin gemeinsam von der Felix Burda Stiftung und dem Netzwerk gegen Darmkrebs e.V. organisiert.

Kontakt:Netzwerk gegen Darmkrebs e.V.
Geschäftsstelle
Rosenkavalierplatz 10
81925 München
Tel.: 089/9250 1748
Fax: 089/9250 2713
Email: anja.kropp@netzwerk-gegen-darmkrebs.de

Weitere Informationen unter: www.darmkrebsmonat.de

Quelle Bildmaterial: www.darmkrebsmonat.de

Pressemitteilung Hubert Burda Stiftung


Krebszeitung

--Download Auftaktveranstaltung des Vereins Netzwerk gegen Darmkrebs als PDF-Datei --


  • Radgeber der Deutschen Krebshilfe
    Hautkrebs

    Wissenschaftlich begründete Empfehlungen zur Patientenaufklärung erschienen.

    Bonn/Hamburg/Berlin, 14. Februar 2014. Hautkrebs gehört zu den weltweit häufigsten Tumorarten. Doch kaum eine andere Krebsart lässt sich besser durch Prävention vermeiden. Nun ist erstmals eine Leitlinie zur Prävention von Hautkrebs erschienen, die Ärzte bei der Patientenaufklärung unterstützen soll. „Eine Leitlinie, die sich auf höchstem wissenschaftlichen Niveau mit der Prävention, sowohl der Ursachenvermeidung als auch der Früherkennung, bei einer bestimmten Krebsart auseinandersetzt ist völlig neu“, erklärt Prof. Dr. Eckhard Breitbart, Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention (ADP) und Koordinator der Leitliniengruppe Hautkrebsprävention. Eine Bürgerinformation auf der Grundlage der Leitlinie Hautkrebsprävention sei ebenfalls geplant. „Ziel ist es, Ärzten und Bürgern wissenschaftlich begründete, praktikable Präventionsempfehlungen an die Hand zu geben, die zu einer Verbesserung der Gesundheit dienen und zur Lebensqualität beitragen. Generelle Empfehlungen zur Aufklärung der Öffentlichkeit über Hautkrebsrisiken sind ebenfalls enthalten.“

    […mehr lesen]

  • Gewebeschnitt durch ein Melanom. Bild: KGH, Wikimedia Commons
    Hautkrebs

    Der schwarze Hautkrebs, auch malignes Melanom genannt, zählt in fortgeschrittenen Stadien zu den am meisten gefürchteten Tumorerkrankungen. Er ist für mehr als drei Viertel aller durch Hautkrebs bedingten Todesfälle verantwortlich. Bei Absiedelungen(Metastasen) in Lymphknoten und innere Organe stehen derzeit nur wenige und sehr begrenzte Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung. Trotz intensiver klinischer Überprüfung von verschiedenen Chemotherapeutika – allein oder in Kombination mit Botenstoffen zur Aktivierung der eigenen Immunabwehr – konnte in den vergangenen Jahren die Wirksamkeit von Therapien bei Patienten mit fortgeschrittenem schwarzen Hautkrebs nicht nennenswert verbessert werden.

    […mehr lesen]

Google News – Gesundheit