Barmenia Krankenversicherung übernimmt Kosten für Zweitmeinung bei Krebsdiagnose

Krankenkassen - pixabay
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Wuppertal – Kunden, die bei der Barmenia Krankenversicherung vollversichert sind, können bei einer Krebsdiagnose ab sofort einen zusätzlichen Service in Anspruch nehmen. Über das Onlineportal www.krebszweitmeinung.de erhalten sie kostenlos sowie schnell und unkompliziert eine fachlich fundierte Zweitmeinung von renommierten Experten deutscher Universitätskliniken und Tumorzentren.

Die Barmenia unterzeichnete dazu eine Vereinbarung mit dem Betreiber des Onlineportals, der Health Management Online AG (HMO AG), mit Sitz in Oberhaching. Hier steht den Betroffenen von der Anmeldung bis zum Abschluss der erstellten Zweitmeinung ein persönlicher Berater zur Seite. Er leitet auch die notwendigen Schritte ein und sorgt dafür,dass jeder Angemeldete innerhalb von sieben Tagen seine Zweitmeinung erhält. Die Kosten in Höhe von 379 Euro trägt die Barmenia Krankenversicherung. „Die Diagnose Krebs ist für die meisten Betroffenen ein Schock. Mit dem neuen Service wollen wir unseren Versicherten helfen, in einem solchen Fall mehr Sicherheit zu gewinnen, sei es durch Bestätigung der Diagnose oder eine begründete Alternative“, so Andreas Eurich, Vorstandsvorsitzender der Versicherungsgruppe.

Mit dem Service der Krebszweitmeinung rundet der Wuppertaler Krankenversicherer sein qualifiziertes Angebot weiter ab und ist dabei eines der ersten privaten Krankenversicherungsunternehmen, das diesen besonderen Service kostenlos zur Verfügung stellt. Schon seit vielen Jahren gibt es Disease-Management-Programme für Barmenia-Kunden. Diese Betreuungsprogramme werden von der Barmenia in Kooperation mit der Roland Assistance und der Anycare GmbH angeboten. Sie sind geeignet, den Krankheitsverlauf bei Herz-Kreislauferkrankungen, Diabetes, Burn-out sowie nach Krebserkrankungen günstig zu beeinflussen. In persönlichen Gesprächen suchen Spezialisten gemeinsam mit den Betroffenen nach Lösungen. Die Gespräche sollen die ärztliche Behandlung nicht ersetzen, können sie jedoch sinnvoll ergänzen. Neben Hinweisen zur Optimierung der aktuellen Therapie gibt es Ratschläge zur Verhaltensänderung oder Informationen zu Hilfsmitteln und Medikamenten. Die Programme sind kostenfrei und exklusiv für Kunden, die eine Krankheitskosten-Vollversicherung abgeschlossen haben.

Der in Wuppertal ansässige Krankenversicherer betreute im Jahr 2012 über 1,2 Millionen versicherte Personen. Mit einem Beitragsvolumen von über 1,5 Milliarden Euro ist er die Nummer Sieben der privaten Krankenversicherer auf dem deutschen Markt. In der Krankheitskostenversicherung dürfen sich in diesem Jahr rund 240.000 Kunden über niedrigere Beiträge freuen. Durch den Einsatz von Mitteln aus den Rückstellungen für Beitragsrückerstattung und denen zur Beitragsstabilisierung im Alter ergibt sich in der Krankheitskosten-Vollversicherung für die betroffenen Versicherten eine Beitragssenkung von rund 5,7 Prozent durchschnittlich. Bei der Tarifsanierung zu Januar 2014 wird es für keinen Kunden eine Beitragserhöhung geben.

Kontakt auch unter www.facebook.de/barmenia, www.twitter.com/barmenia, www.xing.com/companies/barmeniaversicherungen

Kontakt:
Barmenia Krankenversicherung a.G.
Marina Weise-Bonczek
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Barmenia-Allee 1
42119 Wuppertal
Telefon +49 (202) 438-00

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  • Pressekonferenz des Deutschen Krebskongress 2012 - Sport unterstuetzt Krebstherapie
    Krebskongress 2014

    Wissenschaftlich untersucht: körperliche Aktivität regt Tumorabwehr an

    Pressekonferenz des Deutschen Krebskongress 2012 - Sport unterstuetzt KrebstherapieBerlin, 19. Februar 2014 (ws) – Wissenschaftler der Deutschen Sporthochschule Köln und der Uniklinik Köln im Centrum für Integrierte Onkologie CIO Köln/Bonn haben neue wichtige Hinweise zum Effekt von körperlich anstrengender Aktivität auf das Immunsystem von Krebspatienten gewonnen. Im Rahmen einer Studie bereiteten sie 15 Krebspatienten in der Nachsorge auf einen Halbmarathon vor und untersuchten vor und nach dem Lauf deren Immunstatus. Das Ergebnis: Intensive Ausdauerbelastung wirkt sich bei Krebspatienten positiv auf die körpereigene Tumorabwehr aus. Die Studienergebnisse wurden am 21. Februar 2014 erstmals im Rahmen des 31. Deutschen Krebskongresses der Deutschen Krebshilfe und der Deutschen Krebsgesellschaft vorgestellt.

    Während der präventive Einfluss von körperlicher Aktivität auf die Krebsentstehung bei einigen Tumorerkrankungen unter Forschern vielfach akzeptiert ist, hielten sie die Kombination von Bewegung und Sport bei Krebs lange für risikoreich. Inzwischen zeigen Studien, dass Bewegung den Patienten nicht schadet, sondern hilft und sich positiv auf den Krankheitsverlauf auswirkt. Weitgehend ungeklärt ist jedoch die notwendige Höhe der Bewegungsdosis. „Aus wissenschaftlicher Sicht liegen uns noch zu wenig Kenntnisse zur optimalen Trainingssteuerung und -intensität vor“, erläutert Dr. Freerk T. Baumann vom Institut für Kreislaufforschung und Sportmedizin der Deutschen Sporthochschule Köln, einer der Studienleiter. „Daher sind Erkenntnisse sehr wichtig, die uns zeigen, wie das Immunsystem krebskranker Menschen auf körperliche Aktivität reagiert“. An der Studie nahmen insgesamt 30 Probanden im Alter zwischen 40 und 67 Jahren teil: 15 Patienten mit Brust-, Darm- oder Prostatakrebs, deren Therapie mindestens ein Jahr zurück lag, und 15 gesunde Kontrollpersonen.

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  • a) Strukturierung von Zellmembranen, b) Zellinterne Nanochirurgie an Zellbestandteilen Abbildung: Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgische Klinik
    Forschung

    a) Strukturierung von Zellmembranen, b) Zellinterne Nanochirurgie an Zellbestandteilen Abbildung: Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgische KlinikMikrochirurgische Eingriffe, beispielsweise am Auge, sind seit Jahrzehnten Routine. Doch wie steht es mit einer lebenden Zelle als Operationsgebiet? Mechanische Instrumente könnten hier auch im Miniaturformat nur Zerstörung anrichten. Dennoch arbeiten Wissenschaftler der Friedrich-Alexander- Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) und des Uniklinikums Erlangen daran, die Prinzipien der klassischen Chirurgie auf Behandlungen innerhalb der Zellmembran zu übertragen. Vom gewohnten Handwerkszeug der Chirurgen bleiben jedoch nur Begriffe; Nanopartikel und Laser ersetzen das Operationsbesteck beim Schneiden, Greifen und Verschließen von Schnitten auf subzellulärer Ebene.

    Zur Erforschung nanochirurgischer Verfahren hat sich eine interdisziplinäre Gruppe des Lehrstuhls für Photonische Technologien, der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgischen Klinik und der Erlangen Graduate School in Advanced Optical Technologies zusammengefunden. 500.000 Euro erhält ihr Projekt aus dem DFG-Schwerpunktprogramm „Optisch erzeugte Sub-100-nm-Strukturen für bio-medizinische und technische Applikationen“. Die neuesten Erkenntnisse der Molekularbiologie aus dem Zellinneren sollen dabei der Praxis zugeführt und therapeutisch anwendbar werden.

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