Blasenentzündung – ein Fall für den Arzt?

Urothelkarzinom der Blase, Bild: KGH, Wikimedia Commons

Salzgitter – Moment mal… war ich nicht vor ein paar Minuten erst auf Toilette? Warum muss ich denn jetzt schon wieder? Und war das gerade ein unangenehmes Ziehen, das ich in meinem Bauch gespürt habe? – Habe ich etwa eine Blasenentzündung?! Während die einen bei Verdacht auf einen Harnwegsinfekt noch zögern, sitzen andere schon im Wartezimmer ihres Arztes. Übertrieben, oder genau richtig?

Zunächst einmal: Jede Frau, die eine beginnende Blasenentzündung bei sich feststellt, sollte schnellstmöglich Gegenmaßnahmen ergreifen, denn bei Harnwegsinfekten kommt es auf eine schnelle Behandlung an. Bei akuten, unkomplizierten Blasenentzündungen ist aber nicht immer ein Arztbesuch vonnöten. Denn diese sind zwar schmerzhaft, aber meist harmlos und lassen sich mit pflanzlichen Präparaten aus der Apotheke gut behandeln.

Erste Anlaufstelle: Die Apotheke

Selbstmedikation hat Konjunktur in Deutschland. Kein Wunder, denn Ratsuchende sind in Apotheken in besten Händen. Zwar dürfen Apotheker keine (ärztliche) Diagnose stellen, die geschulten Mitarbeiter können aber unsicheren Frauen mit (Verdacht auf) Blasenentzündung mit fachmännischem Rat zur Seite stehen. Der Empfehlungsliebling der Apotheker bei akuten, unkomplizierten Blasenentzündungen ist übrigens Cystinol akut®. Das natürliche Präparat aus Bärentraubenblätterextrakt zeichnet sich durch sein dreifaches Wirkprofil aus: Es wirkt gleichzeitig antibakteriell, verhindert ein Anhaften der Krankheitserreger an der Blasenschleimhaut und lindert die Entzündung. Eine Antibiotika-Behandlung und ein Arztbesuch können so oftmals vermieden werden.

Jetzt ist der Arzt gefragt

Manche Umstände erfordern in jedem Fall eine Abklärung durch den Arzt. Bessern sich die Beschwerden nach fünf Tagen nicht, tritt Blut im Urin oder Fieber auf, sollte unbedingt ein Arzt zu Rate gezogen werden. Das gilt auch, wenn komplizierende Faktoren wie beispielsweise eine Schwangerschaft, Diabetes oder eine Einengung der Harnwege vorliegen.

Pressemitteilung von Rothenburg & Partner Medienservice GmbH, Sarah Erlach

DIMDI warnt vor dubiosen Versandapotheken


Krebszeitung

--Download Blasenentzündung - ein Fall für den Arzt? als PDF-Datei --


  • Verkürztes Chromosom 5 (blaue Pfeile) und zusätzliche komplexe Veränderungen (weiße Pfeile) bei einer Patientin, die während der Behandlung eine Leukämie entwickelte. - Foto: Prof. Dr. B. Schlegelberger
    dkfz

    Jede Zelle des weiblichen Körpers inaktiviert eines ihrer beiden X-Chromosomen. Gemeinsam mit internationalen Partnern entdeckten Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum und der Universität Heidelberg nun erstmals, dass sich bei verschiedenen Krebserkrankungen Erbgutveränderungen im inaktivierten X-Chromosom häufen: Es enthält bis zu viermal so viele Mutationen wie die übrigen Chromosomen. Die in der Zeitschrift Cell veröffentlichten Ergebnisse helfen zu verstehen, wie es in geschädigten Zellen zur Anhäufung von Mutationen kommt, die schließlich zu Krebs führen können.

    Jeder Krebs geht auf Erbgutveränderungen zurück. Selten sind sie von den Eltern ererbt, sondern entstehen als so genannte somatische Mutationen im Laufe des Lebens in einzelnen Körperzellen. „Letztendlich ist aber noch größtenteils unbekannt, wodurch es in einer Krebszelle zu der typischen Ansammlung von Mutationen kommt“, sagt Prof. Roland Eils, der sowohl im Deutschen Krebsforschungszentrum als auch an der Universität Heidelberg bioinformatische Forschungsabteilungen leitet.

    […mehr lesen]

  • Auf weißen Blutkörperchen von Patienten mit Chronischer Lymphatischer Leukämie docken zwei Rezeptoren an der Außenseite der Zelle aneinander (oben, blau dargestellt) und lösen über Bausteine an der Innenseite der Zelle (unten) eine Signalkaskade aus. Diese ist ein wichtiger Bestandteil der Umwandlung der Immunzelle in eine sich unkontrolliert vermehrende Krebszelle. Gafik: Dühren-von Minden
    Forschung

    Auf weißen Blutkörperchen von Patienten mit Chronischer Lymphatischer Leukämie docken zwei Rezeptoren an der Außenseite der Zelle aneinander (oben, blau dargestellt) und lösen über Bausteine an der Innenseite der Zelle (unten) eine Signalkaskade aus. Diese ist ein wichtiger Bestandteil der Umwandlung der Immunzelle in eine sich unkontrolliert vermehrende Krebszelle. Gafik: Dühren-von MindenWissenschaftlerinnen und Wissenschafter um Prof. Dr. Hassan Jumaa vom Zentrum für biologische Signalstudien (BIOSS) der Universität Freiburg, Lehrstuhl für Molekulare Immunologie, haben einen neuen Mechanismus entdeckt, der bewirkt, dass hilfreiche Immunzellen in bösartige Krebszellen umgewandelt werden. Bei der Chronischen Lymphatischen Leukämie (CLL), eine der häufigsten Blutkrebserkrankung in der westlichen Welt, tragen die Zellen den Schlüssel für die krankhaften Veränderungen in sich selbst, wie die Forscherinnen und Forscher in der Zeitschrift „Nature“ berichten. Das Verständnis dieser zugrunde liegenden Mechanismen könnte neue Therapien mit geringeren Nebenwirkungen ermöglichen.

    Bei einem gesunden Menschen haben B-Lymphozyten, eine Untergruppe der weißen Blutkörperchen, die Aufgabe, Antikörper zur Abwehr von Infektionen zu produzieren. Spezielle Rezeptormoleküle der B-Lymphozyten erkennen Krankheitserreger über das Schlüssel-Schloss-Prinzip und schalten daraufhin die Produktion von Antikörpern ein. Bei der CLL hingegen führen ungewöhnliche Formen dieser Rezeptoren dazu, dass sich die krankhaften B-Lymphozyten unkontrolliert vermehren und dadurch die gesunden Zellen des Immunsystems verdrängen.

    Freiburger Forscher decken auf, wie krankhafte Zellen sich bei der Chronischen Lymphatischen Leukämie selbst aktivieren

    „Bisher wurde vermutet, dass körpereigene Substanzen an diese Rezeptoren andocken und so die CLL-Lymphozyten aktivieren“, sagt Jumaa. „Wir konnten nun zeigen, dass interne Bausteine der Rezeptoren für die Entstehung von CLL verantwortlich sind.“ Bei B-Lymphozyten von CLL- 2

     

    […mehr lesen]

Google News – Gesundheit