Für jeden der 74 Patienten mit Typ-2-Diabetes und die 148 Männer ohne Diabetes wurde der Risikowert des National Comprehensive Cancer Network (NCCN) berechnet. © IDM
Allgemein

Prostatakrebs: Schlechte Prognose bei Männern mit Diabetes

31. Januar 2018 Detlef Hoewing 0

Menschen mit Typ-2-Diabetes erkranken zwar seltener an Prostatakrebs als Patienten ohne Diabetes. Allerdings ist die Sterblichkeit höher. Forscherinnen und Forscher des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD) aus Tübingen und Experten des Helmholtz Zentrums München konnten zusammen mit der Urologischen Universitätsklinik Tübingen zeigen, dass bei den Betroffenen der Androgenrezeptor sowie mitogene Formen des Insulinrezeptors verstärkt exprimiert werden. Dies könnte erklären, warum Patienten mit Diabetes bei Prostatakrebs eine schlechtere Prognose haben. Die aktuellen Ergebnisse wurden veröffentlicht in „Molecular Metabolism“ und „Endocrine Related Cancer“. Prostatakrebs und Typ-2-Diabetes gehören zu den häufigsten Erkrankungen bei Männern. Obwohl Studien darauf hindeuten, dass Menschen mit Diabetes häufiger an Krebs erkranken, leiden Männer mit Diabetes nicht vermehrt an Prostatakrebs. Im Gegenteil: Meta-Analysen von Studien haben ergeben, dass Diabetes-Patienten seltener an diesem Karzinom erkranken. Allerdings war die Sterblichkeit höher. Dies bestätigen auch aktuelle Untersuchungen von Forscherinnen und Forschern des Instituts für Diabetesforschung und Metabolische Erkrankungen des Helmholtz Zentrum München an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen (IDM), einem Partner des DZD, in Zusammenarbeit mit der Urologischen Universitätsklinik Tübingen. Das Forscherteam hat kürzlich die Daten von Patienten analysiert, bei denen die Prostata krebsbedingt entfernt wurde. Wie erwartet waren darunter weniger Patienten mit Diabetes als in der Allgemeinbevölkerung. Allerdings hatten Prostatakrebs-Patienten mit Diabetes deutlich […mehr lesen]

Peter Holzer: Mut braucht eine Stimme
Allgemein

Buch von Peter Holzer: Mut braucht eine Stimme

2. Dezember 2017 Detlef Hoewing 0

Gastbeitrag von Peter Holzer zu seinem Buch: Mut braucht eine Stimme WIE SIE IHREM LEBEN WIRKUNG GEBEN 264 Seiten 23,0 x 15,6 cm Buch (Gebunden) ISBN: 978-3-86936-797-2 Das Buch können Sie bestellen unter: http://amzn.to/2uqkxl9 Vorschau: Zuversichtlich und selbstbestimmt durchs Leben – das Navi kennt die Richtung In meinem Leben musste ich schon einige Rückschläge einstecken. Doch zwei haben mich ganz besonders geprägt … Mein bester Freund Arnd starb mit nur 25 Jahren. Ein Magentumor hatte ihn erwischt. Eigentlich wollten wir uns nach dem Studium gemeinsam selbstständig machen – erfolgreich werden und das Leben genießen. Nach Arnds Tod stand ich dann alleine da. Unsere Träume geplatzt. Ich orientierungslos. Also stürzte ich mich in das, was ich wirklich gut kann: arbeiten. Ich gründete eine Firma und verbrachte mehr Nächte in Hotels als Zuhause. Der Erfolg lies nicht lange auf sich warten. So konnte ich meine Trauer über Arnds Tod durch Arbeit und Geld betäuben. Doch dann kam alles anders … Der Schock nach dem Schock Ein paar Jahre später saß ich zur Nachkontrolle in einer Arztpraxis. Vier Wochen vorher wurde bei einer harmlosen Kontrolluntersuchung ein tumorverdächtiges Areal an der Schilddrüse festgestellt. Bevor ich die Diagnose Krebs überhaupt an mich herangelassen habe, lag ich […mehr lesen]

Typische Symptome von Blasenkrebs Roche Pharma AG
Allgemein

Blasenkrebs – Nicht einmal jeder Zweite kennt die typischen Symptome

31. Mai 2017 Detlef Hoewing 0

Blasenkrebs zählt zu den zehn häufigsten Krebserkrankungen in Deutschland. Gleichzeitig sind die typischen Symptome nicht einmal jedem Zweiten bekannt – zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage, die anlässlich des Blasenkrebsmonats Mai durchgeführt wurde. Diese Unkenntnis kann gefährlich sein: Gerade im fortgeschrittenen Stadium ist die Prognose für die Betroffenen äußerst ungünstig. Der medizinische Bedarf an neuen Therapien ist hier besonders hoch – einen Fortschritt stellt die Krebsimmuntherapie in Aussicht. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) erkranken in Deutschland jedes Jahr mehr als 15.000 Menschen neu an Blasenkrebs. Rechnet man Frühformen der Erkrankung mit ein, sind es sogar fast 30.000 Betroffene. Das Harnblasenkarzinom zählt damit zu den zehn häufigsten Krebserkrankungen in Deutschland, wobei Männer fast drei von vier Patienten ausmachen.[1] Nur 40 Prozent kennen typische Symptome Eine aktuelle Umfrage, die anlässlich des Blasenkrebsmonats Mai durchgeführt wurde, zeigt: Blasenkrebs ist neun von zehn Befragten grundsätzlich bekannt – aber nur 40 Prozent können ein typisches Symptom der Erkrankung benennen. Gleichzeitig geben etwa 60 Prozent der Befragten an, mögliche Symptome von Blasenkrebs – das sind in erster Linie Blut im Urin, Schmerzen im Unterleib oder häufige Blasenreizungen – selbst bereits erlebt zu haben. Etwa jeder zehnte Betroffene gibt zudem an, diese Symptome zu ignorieren und […mehr lesen]

Podiumsdiskussion "Was hält uns zusammen? Engagement, Erfahrungen und Stärken junger Krebspatienten." Deutsche Stiftung für junge Erwachsene mit Krebs, Frauke Frodl
Allgemein

Engagierte junge Menschen mit Krebs

28. April 2017 Detlef Hoewing 0

Deutsche Stiftung für junge Erwachsene mit Krebs auf der 8. Berliner Stiftungswoche Berlin, 27. April 2017. „Was hält uns zusammen? Engagement, Erfahrungen und Stärken von jungen Krebspatienten.“ war der Titel der Podiumsdiskussion der Deutschen Stiftung für junge Erwachsene mit Krebs am Dienstag (25. April 2017) in der Google-Repräsentanz Deutschland in Berlin. Die im Jahr 2014 gegründete Stiftung nahm bereits zum zweiten Mal an der Berliner Stiftungswoche teil. „Das ehrenamtliche Engagement der jungen Frauen und Männer, die an Krebs erkrankt sind oder waren, ist außerordentlich groß. Dass sie sich trotz ihrer schweren Erkrankung und neben Ausbildung und Berufsleben für andere Betroffene einsetzen, ist für die Gesellschaft ein großer Gewinn. Gemeinsam mit ihnen haben wir in den vergangenen zwei Jahren verschiedene Projekte für andere Betroffene entwickelt, die sehr erfolgreich angelaufen sind“, so Prof. Dr. med. Mathias Freund, Kuratoriumsvorsitzender der Stiftung. Prof. Dr. med. Diana Lüftner, Vorstandsmitglied der DGHO Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie e. V. und Oberärztin an der Berliner Charité, kritisierte die Diskriminierung von jungen Krebspatienten im Berufsleben scharf: „Dass bspw. ein Arbeitgeber im öffentlichen Dienst den bereits zugesagten Ausbildungsplatz für einen meiner Patienten nach Bekanntwerden einer geheilten Krebserkrankung zurückgezogen hat, ist beschämend.“ Lea Marlen Woitack, Schauspielerin und erste […mehr lesen]

Hautnah betrachten - Hautkrebs früh erkennen - Quelle: Patientenratgeber der Deutschen Krebshilfe
Allgemein

FRÜHLINGSSONNE MIT BEDACHT GENIESSEN

28. März 2017 Detlef Hoewing 0

Deutsche Krebshilfe und ADP geben einfache UV-Schutztipps Bonn (sts) – Endlich Frühling. Die Cafés und Parks füllen sich, das Fahrrad wird aus dem Keller geholt, Groß und Klein genießen Licht und Wärme der Sonne. Vergessen wird dabei schnell die UV-Strahlung, die in hoher Dosis krebserregend ist. Im Frühjahr kann eine stellenweise Verdünnung der Ozonschicht vereinzelt zu ungewöhnlich hohen UV-Werten führen. Die Freude am Frühling muss das nicht trüben: „Genießen Sie das schöne Wetter, aber vermeiden Sie Sonnenbrände und Hautrötungen.“, rät Gerd Nettekoven, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krebshilfe. „Orientieren Sie sich am UV-Index, der im Internet abrufbar ist. Dieser gibt die Stärke der UV-Strahlung sowie passende Schutzmaßnahmen an.“ Neben wohltuender Wärmestrahlung und sichtbarem Licht gehören auch die ultravioletten (UV-)Strahlen zum Strahlungsspektrum der Sonne. Mit ihrer Hilfe bildet der menschliche Körper lebenswichtiges Vitamin D. Zu viel UV-Strahlung ist jedoch gesundheitsschädigend. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ordnet diese als krebserregend ein. Ist die menschliche Haut der Sonne zu häufig und zu intensiv ausgesetzt, drohen nicht nur schmerzhafter Sonnenbrand, sondern auch Spätfolgen wie vorzeitige Hautalterung und Schäden am Erbgut der Hautzellen. Aus diesen kann im Laufe des Lebens Hautkrebs entstehen. Rund 265.000 Menschen erkranken deutschlandweit jährlich neu an einem Tumor der Haut. Die Ozonschicht, die die Erde […mehr lesen]

Rauchen schädigt die eigene Gesundheit und die Gesundheit anderer
Allgemein

Raucherparadies Deutschland

26. März 2017 Detlef Hoewing 0

Deutschland unternimmt viel zu wenig, um das Rauchen einzudämmen und das Nichtrauchen zu fördern. Deshalb landet die Bundesrepublik im europäischen Vergleich der Maßnahmen zur Eindämmung des Tabakkonsums zum zweiten Mal in Folge auf dem vorletzten Platz, nur gefolgt von Österreich. Dies zeigt eine aktuelle Befragung in 35 europäischen Staaten, die „Tabakkontrollskala 2016“, die am 23. März bei der siebten Europäischen Tabakkontrollkonferenz in Porto vorgestellt wurde. Deutschland ist das einzige Land in der EU, das noch uneingeschränkt Außenwerbung für Tabakprodukte erlaubt, und hat zudem seit 2010 keinerlei Maßnahmen ergriffen, um das Rauchen zu verringern. Lediglich die europäische Tabakproduktrichtlinie wurde im Jahr 2016 – wie es für alle EU-Mitgliedstaaten Pflicht ist – in nationales Recht umgesetzt. Andere Länder hingegen, allen voran Großbritannien und Nordirland, haben in den letzten Jahren immer wieder neue Regelungen eingeführt. Aktuelle Beispiele dafür sind eine standardisierte Verpackung für Tabakerzeugnisse oder ein Rauchverbot im Auto, wenn Kinder mitfahren. „Dieses Ranking zeigt überdeutlich den großen Handlungsbedarf, der in Deutschland in der Tabakkontrolle besteht“, sagt Dr. Ute Mons, Leiterin der Stabsstelle Krebsprävention und des WHO-Kollaborationszentrums für Tabakkontrolle am Deutschen Krebsforschungszentrum. „Ein besonders frappierendes Beispiel ist das längst überfällige Außenwerbeverbot. Es ist allerhöchste Zeit, den seit nunmehr fast einem Jahr vorliegenden und […mehr lesen]

Strahlentherapie - Quelle: Deutsche Krebshilfe
Allgemein

Boost-Bestrahlung bei Brustkrebs

26. März 2017 Detlef Hoewing 0

Höhere Dosis im Tumorgebiet bringt auch nach 20 Jahren bessere Tumorkontrolle für viele Patientinnen Berlin – Die Strahlentherapie nach einer brusterhaltenden Operation ist eine hocheffektive Behandlungsmethode. Eine Dosissteigerung – „Boost“ genannt – im ehemaligen Tumorbereich kann verhindern, dass es an der operierten Brust erneut zum Krebswachstum kommt. Dies bestätigt nun eine europäische Langzeitstudie, in der die Ergebnisse der Studienteilnehmerinnen 20 Jahren nach der Erkrankung ausgewertet wurden. Nach Einschätzung der Deutschen Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO) zeigt die Studie deutlich, dass viele Patientinnen von dieser höheren Dosis profitieren, insbesondere Frauen unter 50 und Frauen mit speziellen zusätzlichen histologischen Veränderungen, einem sogenannten DCIS. Ein Brustkrebs im Frühstadium kann heute brusterhaltend operiert werden. „Zum Behandlungsstandard gehört heutzutage eine Bestrahlung, da es sonst zu einem Lokalrezidiv, also einem erneuten Burstkrebswachstum an der operierten Brust, kommen kann“, erläutert Professor Stephanie E. Combs, Direktorin der Klinik und Poliklinik für RadioOnkologie und Strahlentherapie am Universitätsklinikum der Technischen Universität München (TUM). Um die optimale Dosis zu bestimmen, hat die European Organization for Research and Testament of Cancer (EORTC) zwischen 1989 und 1996 eine Studie an 5.569 an Brustkrebs erkrankten Frauen durchgeführt. „Die Hälfte der Patientinnen erhielt damals neben der üblichen eine zusätzliche Bestrahlung der operierten Brust im Bereich des […mehr lesen]

Rauchen schädigt die eigene Gesundheit und die Gesundheit anderer
Allgemein

Krebs – gefürchtet wie kaum eine andere Krankheit

21. Februar 2017 Detlef Hoewing 0

Noch immer ist Krebs für viele Menschen eine lebensbedrohliche Erkrankung. 43 Prozent der Frauen und 51 Prozent aller Männer in Deutschland erkranken irgendwann im Laufe ihres Lebens an Krebs.* Damit trifft die Volkskrankheit Krebs mitten ins Herz der Gesellschaft: Die meisten haben Betroffene im Familien- oder Freundeskreis und niemand ist vor der Diagnose sicher. Eine repräsentative Studie der DAK-Gesundheit vom Oktober 2016 bestätigt das große Angstpotenzial: Die befragten Männer und Frauen fürchteten am meisten, an Krebs zu erkranken – und das trotz steigender Heilungschancen. Gegen die Angst hilft der informierte Umgang mit dem Thema, vor Krebs schützen kann ein gesunder Lebensstil. Im Kampf gegen den Krebs immer besser Auch wenn Krebs die zweithäufigste Todesursache in den westlichen Ländern darstellt: Krebs ist nicht zwangsläufig ein Todesurteil. Mehr als die Hälfte aller Krebspatienten überlebt langfristig. Auch bei fortgeschrittener Erkrankung besteht für viele die Aussicht auf längere Überlebenszeiten bei gleichzeitig guter Lebensqualität. Medizinische Fortschritte machen inzwischen bei vielen Krebsarten eine erfolgreiche Behandlung möglich, so zum Beispiel bei Leukämien und Lymphomen. Auch bei Jüngeren gefürchtet Trotz aller beachtlichen Erfolge in der Krebsforschung und -therapie – die Angst vor einer Krebserkrankung sitzt in der Bevölkerung tief. So das Ergebnis der repräsentativen Befragung, die das Forsa-Institut […mehr lesen]

BU: Dickdarmkrebs unter dem Fluoreszenzmikroskop
Allgemein

Darmspiegelung schon ab 50 – vor allem für Männer

11. Februar 2017 Detlef Hoewing 0

Ab dem Alter von 55 Jahren haben gesetzlich Krankenversicherte Anspruch auf eine Darmspiegelung zur Früherkennung von Darmkrebs. Eine gemeinsame Studie vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ), der AOK Baden-Württemberg, der Bosch BKK und MEDI Baden-Württemberg legt nun nahe, diese Altersgrenze zu senken: Die Untersuchung ist routinemäßig schon ab dem Alter von 50 sinnvoll – insbesondere für Männer. 2002 wurde die Vorsorge-Darmspiegelung in das Krebs-Früherkennungsprogramm der gesetzlichen Krankenkassen aufgenommen. Ab dem Alter von 55 Jahren haben Versicherte Anspruch auf die Untersuchung, bei der eventuell entdeckte Krebsvorstufen sogleich entfernt werden können. Seither ist die Darmkrebs-Neuerkrankungsrate deutlich zurückgegangen – und zwar ausschließlich in der Altersgruppe, der das Screening angeboten wird. „In den ersten zehn Jahren haben mehr als vier Millionen Menschen an einer Vorsorge-Darmspiegelung teilgenommen. Das hat nach unseren Berechnungen etwa 180.000 Darmkrebsfälle verhindert“, sagt Hermann Brenner vom Deutschen Krebsforschungszentrum. Der Heidelberger Präventionsexperte und seine Kooperationspartner suchen nach Möglichkeiten, diese Rate noch weiter zu verbessern. Interview des DkfZ mit Prof. Dr. Hermann Brenner:   Bei Menschen ohne familiäre Belastungen tritt Darmkrebs vor dem Alter von 50 Jahren äußerst selten auf. Danach steigt die Erkrankungsrate kontinuierlich an. Nationale und internationale Leitlinien empfehlen daher die Krebsvorsorge bereits ab 50 Jahren. „Durch die Zusammenarbeit mit der AOK Baden-Württemberg, […mehr lesen]

Dr. med. Christian Leiber demonstriert die Schwellkörperprothesen - Quelle: AGS Medienservice
Allgemein

Erektile Dysfunktion – ein Tabuthema

24. Dezember 2016 Detlef Hoewing 0

Freiburg, 23. Dez. 2016.  Es ist gar nicht so selten, wenn der Mann unter einer erektilen Dysfunktion leidet. 20.000 Männer wurden in einer groß angelegten Studie befragt und untersucht. Die Ergebnisse sind für das männliche Geschlecht niederschmetternd, zeigen die Ergebnisse der „Kölner Studie“. Bereits vier Prozent Junger Männer im Alter von 30 bis 39 Jahren leiden unter einer Erektilen Dysfunktion. Die Ursachen sind sehr unterschiedlich. Neben Partner- oder konfliktbezogenen Ursachen ist Diabetes Mellitus eine der Hauptursachen. Bei etwa dreißig Prozent der Erektilen Dysfunktion (ED) ist die Grunderkrankung der Blutzucker, so Dr. med. Christian Leiber, Oberarzt an der Klinik für Urologie des Universitätsklinikums Freiburg. Besteht Diabetes Mellitus mehr als 10 Jahre, liegen etwa 50 Prozent Erektionsstörungen bei den Betroffenen vor. Bei etwa 60 bis 70 Prozent der Patienten sind die Nerven und das Endothel (Innenhaut von Blutgefäßen) im Penis irreversibel geschädigt. Und so kommt es zu Störungen oder Ausbleiben der natürlichen Erektionsfähigkeit, so der Facharzt für Urologie. Gespräch mit dem Arzt suchen Liegen die geringsten Störungen einer Erektion vor, sollte das Gespräch mit dem behandelnden Arzt gesucht werden. Es kommt häufig vor, dass ein hoher Blutzuckerspiegel bei Diabetes im Laufe der Zeit Nervenschädigungen hervorrufen. Sie können auch Probleme bei der Sexualfunktion […mehr lesen]

1 2 3 4