Andere Krankheiten

Querschnittlähmung als Risikofaktor für Harnblasenkrebs

Die Lebenserwartung von Menschen mit Querschnittlähmung ist in den vergangenen Jahrzehnten gestiegen. Betroffene können annähernd so alt werden wie nichtbehinderte Menschen. Mit zunehmender Lebenserwartung rücken aber weitere Erkrankungen ins Blickfeld der Mediziner, wie zum Beispiel der Harnblasenkrebs. Urologen des Berufsgenossenschaftlichen Klinikums Hamburg haben gemeinsam mit weiteren auf diesem Gebiet erfahrenen…

< >

Erektile Dysfunktion – ein Tabuthema

Freiburg, 23. Dez. 2016.  Es ist gar nicht so selten, wenn der Mann unter einer erektilen Dysfunktion leidet. 20.000 Männer wurden in einer groß angelegten Studie befragt und untersucht. Die Ergebnisse sind für das männliche Geschlecht niederschmetternd, zeigen die Ergebnisse der „Kölner Studie“. Bereits vier Prozent Junger Männer im Alter…


Ernährungsmythen bei Krebs

Fasten hungert Tumoren aus, Zuckerverzicht bremst Krebswachstum, basische Lebensmittel schützen vor Krebs: Eine Vielzahl an Diäten oder Ernährungsweisen hat angeblich das Potenzial, Krebs vorzubeugen oder zu verhindern, dass sich die Krankheit im Körper ausbreitet. Halten diese Theorien der wissenschaftlichen Überprüfung stand? Dazu ein Interview mit Dr. Susanne Weg-Remers, Leiterin des…


Trojanische Pferde für Krankenhauskeime

Bakterien der Art Staphylococcus aureus sind in der Regel gefürchtete Krankheitserreger. Bisweilen finden sich allerdings im Blut von Patienten abgeschwächte Varianten. Forscher der Universität Würzburg haben jetzt eine dafür verantwortliche Mutation identifiziert. Das Bakterium Staphylococcus aureus besiedelt beim Menschen bevorzugt die Haut und die Nasenschleimhaut und macht sich dort normalerweise…


Schneller diagnostizieren mit MR/PET

Obwohl die MR/PET bereits das erste Mal im Jahr 2008 im Universitätsklinikums Tübingen installiert wurde,  ist sie nun für Berliner Krebspatienten am DTZ am Frankfurter Tor verfügbar: Mit der Einweihung am 16.März 2016 der innovativen MR/PET werden die Möglichkeiten der Diagnostik bei  Krebs- und Alzheimererkrankte maßgeblich erweitert. Winzige Krankheitsherde im…


DGPM: Depressionen bei Männern oft unerkannt

Berlin – Männer erkranken genauso häufig an Depressionen wie Frauen, jedoch äußern sich bei ihnen andere Symptome. Eine aktuelle Studie widerlegt damit das vorherrschende Bild, dass Frauen anfälliger für die psychische Erkrankung seien. Nicht nur Traurigkeit oder vermehrtes Weinen zeichnen die Depression beim Mann aus. Viel mehr berichten Männer auch über Aggressionen und gesteigerte Risikobereitschaft. Die Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und Ärztliche Psychotherapie (DGPM) erhofft sich von der Studie einen Anstoß zum Überdenken traditioneller Diagnosekriterien und einen offeneren Umgang mit psychischen Erkrankungen bei Männern.

Frauen sind doppelt so häufig wie Männer aufgrund von Depressionen in psychischer Behandlung. Dass die Depression beim Mann damit eine vergleichsweise selten diagnostizierte Erkrankung ist, liegt nicht zuletzt an den traditionellen Diagnosekriterien: Antriebs- und Schlaflosigkeit, aber vor allem Trauer und Weinen sind Symptome, die in unserer Gesellschaft als unmännlich gelten, meint Professor Dr. med. Harald Gündel, Mediensprecher der DGPM und Ärztlicher Direktor der Universitätsklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie in Ulm: „Mit dem Arzt über seine seelische Verfassung zu sprechen, geschweige denn von depressiven Verstimmungen zu berichten, ist für viele Männer nach wie vor ein Tabubruch“, sagt Gündel. Bereits der Männergesundheitsbericht 2013 habe gezeigt, dass seelische Leiden bei Männern zunehmen. Daraus ergäben sich Defizite in der Diagnostik und Versorgung psychischer Erkrankungen.


Rheumatherapie: Pflanzliche Arzneimittel können sinnvolle Ergänzung sein

Logo der BPI - Quelle: BPIDie kalte Jahreszeit begünstigt nicht nur Husten, Schnupfen und Heiserkeit. Auch rheumatische Beschwerden können bei niedrigen Temperaturen und nasskalter Witterung zunehmen. Insbesondere Menschen mit Arthrose, also verschlissenen Gelenken, verspüren dann häufiger Schmerzen im Bewegungsapparat. Daheim in der warmen Stube bleiben sollten sie aber trotzdem nicht, rät Dr. Nicole Armbrüster, Expertin für pflanzliche Arzneimittel beim Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI): „Regelmäßige Spaziergänge in wetterfester Kleidung haben noch keinem Rheumatiker geschadet. Im Gegenteil: Dabei lockern, dehnen und kräftigen sich die Muskeln und die Gelenke werden mobilisiert. Trotzdem ersetzt der Gang an die frische Luft natürlich noch keine Schmerzmittel, die viele Rheumapatienten auf ärztlichen Rat hin einnehmen müssen. Daneben können pflanzliche Arzneimittel eine sinnvolle Therapieergänzung sein und zusätzliche Linderung verschaffen.“

Nach Angaben der Deutschen Rheuma-Liga sind in Deutschland rund 20 Millionen Menschen aller Altersklassen von der Volkskrankheit betroffen. Das Leiden ist vielfältig, der Begriff „Rheuma“ steht für mehr als 400 verschiedene Krankheitsbilder. Dazu gehört neben der nichtentzündlichen Arthrose zum Beispiel auch die Arthritis, die entzündete Gelenke verursacht. Auch Gicht und Osteoporose zählen zu den Rheumaformen. Bei allen Unterschieden haben Rheumapatienten eine Gemeinsamkeit: Sie leiden in der Regel dauerhaft unter Schmerzen an Gelenken, Bindegewebe, Wirbelsäule oder auch Muskeln, Sehnen und Bändern. Bis dato ist die Krankheit unheilbar, die Beschwerden lassen sich aber durch die richtige Therapie deutlich verringern.


Webseiten

Hier finden Sie weitere Webseiten zu den Themen Krebs, Harnblasenkrebs, erektile Dysfunkion, Harninkontinenz und weitere Themen: facebook.com/Krebszeitung Twitter der Krebszeitung Youtube-Videos von Detlef Höwing Community der Online-Zeitung Mensch & Krebs von facebook Online-Selbsthilfegruppe Blasenkrebs Selbsthilfe Harnblasenkrebs e.V. ED und Harninkontinenz App bei Deinem Facebook hinzufügen Krebszeitung–Download Webseiten als PDF-Datei —


erektile Dysfunktion als „Frühwarnsystem“ der Gesundheit

Freiburg (ISG) – Sexualität und Gesundheit gehen Hand in Hand miteinander und bedingen sich wechselseitig. Was die Liebe stark macht, fördert auch die Gesundheit. Leidet die Gesundheit, wird meist auch die Liebe empfindlich gestört. Sexuelle Probleme sind Zeichen unserer Gesundheit und weisen oft auf ein Organleiden hin. Mit anderen Worten, Liebe und Lust funktionieren als Frühwarnsystem des Körpers und helfen, körperlich-organische Erkrankungen frühzeitig zu erkennen und zu behandeln – was stets eine Chance ist.