Pressekonferenz über die Priorisierung und Forschungsförderung
Forschung

BioBilanz Spezial 2004

16. November 2004 Detlef Hoewing 0

Die BioBilanz, eine gemeinsame Veranstaltung des Aktionszentrums BioTOP Berlin-Brandenburg und dem Biotechnologieverbund Berlin-Brandenburg e.V., stand in diesem Jahr unter dem Motto „Wissenschaft schafft Wirtschaft“. Die Staatssekretäre für Wissenschaft, Forschung und Kultur der Länder Berlin und Brandenburg, Dr. Hans-Gerhard Husung und Prof. Dr. Markus Karp, eröffneten die Veranstaltung in der Brandenburgischen Landesvertretung in Berlin. Über 250 Teilnehmer informierten sich über Fortschritte und Visionen aus anwendungsorientierten Forschungsfeldern, wie zum Beispiel der Regenerativen Medizin, der Nutrigenomforschung, Biohybrider Technologien und der Tumordiagnostik.

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Grafik: MasterMedia
Forschung

Krebsbekämpfung durch Genomforschung

11. November 2004 Detlef Hoewing 0

Im Rahmen des „Nationalen Genomforschungsnetzes“ (NGFN) fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung in Frankfurt am Main für weitere drei Jahre einen Verbund von Forschergruppen des Universitätsklinikums, der Johann Wolfgang Goethe-Universität und des Chemotherapeutischen Forschungsinstituts Georg-Speyer-Haus. In den neun Frankfurter Teilprojekten werden Genveränderungen untersucht, die zur Entstehung von Krebs führen, und neue Behandlungsstrategien für Leukämien, Brust- und Dickdarmkrebs entwickelt.

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Krebssymbol - pixabay
Forschung

Krebs im Alter: Sind Telomere die Ursache?

29. Oktober 2004 Detlef Hoewing 0

Welche Rolle spielen die Enden von Chromosomen, die Telomere, wenn eine Tumorkrankheit im Alter entsteht? Dieser Frage geht ein Forscherteam um Privatdozent Dr. Karl Lenhard Rudolph aus der Abteilung Gastroenterologie, Hepatologie und Endokrinologie der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) nach. Die Deutsche Krebshilfe e. V. unterstützt das Projekt seit drei Jahren, nun hat sie noch einmal 385.000 Euro bewilligt.

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Foto: Das 3-D-Mikroskopiesystem
Forschung

Höhere Sicherheit bei der Krebsdiagnostik

15. Oktober 2004 Detlef Hoewing 0

Das CiS präsentierte auf der MEDICA 2004 eine neue modulare Bildverarbeitungs-Software zur 3-dimensionalen Analyse und Rekonstruktion von Gewebeproben in der Krebsdiagnostik. Die von einem europäischen Konsortium mit Partnern aus Dänemark, Deutschland und Großbritannien entwickelte Lösung zeichnet sich gegenüber herkömmlichen Methoden durch folgende Vorteile aus: Die Software ist auf jedem computergesteuerten Standard-Lichtmikroskop einsetzbar und damit deutlich kostengünstiger als die bisherige Verwendung von Lasermikroskopen.

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Sonographie
Forschung

Kontrastmittel in der Sonographie:

7. Oktober 2004 Detlef Hoewing 0

Röntgen-Kontrastmittel wurden bisher nur in strahlenbelastenden radiologischen „Durchsichtverfahren“ sowie in der aufwendigen Computer- und Kernspintomographie eingesetzt. Seit gut zehn Jahren wird auch an Kontrastmitteln für Ultraschalluntersuchungen in der Medizin (Sonographie) gearbeitet. Beim Dreiländertreffen der Deutschen, Österreichischen und Schweizer Ultraschallexperten, wurde ausgiebig über die Anwendung von Kontrastmitteln nun auch in der Sonographie berichtet. Dabei zeigte sich: Kontrastmittel in der Sonographie sind ärztlicher Alltag geworden.

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Gefärbte mikroskopische Aufnahme eines Influenza-Virus CDC/ Erskine. L. Palmer, Ph.D.; M. L. Martin
Forschung

Neuentdeckung in der Virusforschung

7. Oktober 2004 Detlef Hoewing 0

Erstmalig in der Geschichte der Virologie ist es Frankfurter Wissenschaftlern gelungen, nachzuweisen, dass das zur Herpesgruppe gehörende Cytomegalie-Virus das Wachstum von Krebszellen anregt. „Zum einen bilden Tumorzellen, die mit dem Virus infiziert sind, mehr und schneller Metastasen aus als nicht infizierte Zellen“, erklärt Professor Dr. Jindrich Cinatl, Leiter des Interdisziplinären Laboratoriums für Tumor- und Virusforschung am Institut für Medizinische Virologie in Frankfurt.

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Immun-Fluoreszenzfärbung, um die Differenzierung einer Stammzelle festzustellen. Fett-Tropfen (rot) sind charakteristisch für Fettzellen, die aus den Stammzellen entstanden sind. Die noch undifferenzierten Zellen sind durch grüne Fluoreszenz in den Zellkernen zu erkennen. Foto: O. Karpiuk
Forschung

Immuntest soll Stammzelltransplantationen sicherer machen

5. Oktober 2004 Detlef Hoewing 0

Die Stammzelltransplantation wird bei verschiedenen Formen von Leukämien eingesetzt. Um den Blutkrebs auszulöschen, wird beispielsweise bei der allogenen Transplantation das komplette blutbildende System des Patienten durch das eines Fremdspenders ersetzt. Diese Therapie ist mit einer starken Schwächung der Immunabwehr verbunden, da sich aus dem neuen Knochenmark erst nach einer Weile wieder intakte Abwehrzellen und Antikörper gegen Krankheitserreger nachbilden. Eine einfache Infektion, die ein Gesunder womöglich ohne weiteres wegsteckt, kann den Genesungsprozess eines transplantierten Patienten sehr gefährden.

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Forschungslabor von Pierre Fabre - Quelle: Pierre Fabre
Forschung

Ping-Pong zwischen Labor und Klinik

15. September 2004 Detlef Hoewing 0

(Hamburg) Die Gynäkologen wollen Laborforschung und Klinik zum Nutzen der Patientinnen besser miteinander verzahnen. Ziel ist die individuell angepasste Therapie, die den Frauen überflüssige Therapien erspart, ohne notwendige Therapien zu unterlassen. Auf dem 55. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe in Hamburg diskutieren Experten, welche Schritte dazu erforderlich sind, und liefern Beispiele für erfolgreiche Ansätze.

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Chemotherapie - pixabay
Forschung

Krebsmittel aus Meeresschwamm?

10. September 2004 Detlef Hoewing 0

Meereslebewesen sind eine wahre Fundgrube für neue Wirkstoffkandidaten. So etwa Dictyostatin, ein cytotoxisch wirkender Stoff, der in Milligrammmengen aus einem Meeresschwamm isoliert wurde konnte und das Zeug zum Krebstherapeutikum haben könnte. Die genaue Struktur des großen ringförmigen Moleküls (Makrolid) blieb zehn Jahre lang unklar, ein Strukturvorschlag bisher unbewiesen. Etwa zeitgleich ist es nun einem britischen und einem amerikanischen Team gelungen, eine Syntheseroute zur Herstellung von Dictyostatin im Labor zu entwickeln und auf diese Art zu beweisen, dass die vorgeschlagene Struktur der Realität entspricht.

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