Der 69. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Urologie findet vom 20. – 23.09.2017 in Dresden unter dem Motto „Urologie. Für alle. Für jeden. Für uns.“ statt Quelle: DGU
69. DGU-Kongress

69. DGU-Kongress: Urologen stellen neue Entwicklungen der Inkontinenz-Therapie vor

13. Mai 2017 Detlef Hoewing 0

Harninkontinenz bei Mann und Frau – vorbeugen und behandeln Funktionsstörungen im Blasen- und Beckenbodenbereich sind weit verbreitet. Sie reichen von Blasenentleerungsstörungen über ungewollten Urinverlust bis hin zu Schmerzen in Becken und Rücken. Von den Patienten und Patientinnen als besonders unangenehm empfunden wird eine Harninkontinenz. Das Gefühl, die eigene Blase nicht mehr kontrollieren zu können, geht mit einem hohen Leidensdruck einher. Eine von drei Frauen hat in ihrem Leben das Risiko an einer Belastungsinkontinenz zu erkranken. Eine von neun Frauen erkrankt an einer sogenannten Senkung ihres inneren Genitales (Prolaps). Zu den häufigsten Auslösern einer Belastungs- oder Dranginkontinenz sowie einer Prolapserkrankung bei Frauen zählen degenerative Veränderungen, Entzündungen, Geburtsschädigungen, Übergewicht sowie eine zunehmende Lebenserwartung. Bei Männern spielt neben dem Alter meist eine Operation der Prostata die bedeutende Rolle bei der Entstehung einer Harninkontinenz. Suburethraler Bänder Hilfe finden betroffene Männer und Frauen in Form moderner Behandlungsmaßnahmen, die zugleich schonend und effektiv sind. Wurde noch vor wenigen Jahren aufwändig operiert, bei Frauen etwa der Blasenhals im Zuge einer belastenden Schnittoperation verlagert, eine sogenannte Nadelsuspension vorgenommen oder eine Pubovaginalschlinge aus körpereigenem Gewebe gesetzt, reicht heute meist ein minimalinvasiver Eingriff aus. Die theoretischen Grundlagen dieser Therapie wurden bereits vor 25 Jahren in der sogenannten Integraltheorie nach Petros […mehr lesen]

Der 69. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Urologie findet vom 20. – 23.09.2017 in Dresden unter dem Motto „Urologie. Für alle. Für jeden. Für uns.“ statt Quelle: DGU
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69. DGU-Kongress: Deutschlands Urologen unterstreichen Diversität

7. April 2017 Detlef Hoewing 0

Jahrestagung in Dresden setzt auf bewährte Strukturen und neue Formate Urologie umfasst sehr viel mehr als die Behandlung der Prostata beim älteren Mann. Diese längst bekannte Tatsache endlich auch landläufig zu verwurzeln, betrachtet Prof. Dr. Tilman Kälble, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU), als seine Mission: „Der Begriff Urologie soll als unverwechselbare Marke für die Therapie von Erkrankungen des gesamten Urogenitaltraktes beider Geschlechter und für alle Altersgruppen etabliert werden. “Mit diesem Ziel im Blick hat er für den 69. DGU-Kongress das Motto „Urologie. Für alle. Für jeden. Für uns.“ ausgegeben. Auch das umfangreiche Programm der Jahrestagung, die vom 20. bis 23. September 2017 in der Messe Dresden stattfindet, spiegelt die ganze Vielfalt des Faches wider. Zu dem weltweit drittgrößten Urologen-Kongress werden rund 7000 Fachbesucher in Sachsens Landeshauptstadt erwartet, und mit dem Leiter des Instituts für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG), Dr. Christof Veit, wird auch gesundheitspolitische Prominenz vertreten sein. Wissenschaftliche und klinisch bedeutsame Entwicklungen werden ebenso inhaltliche Schwerpunkte des Kongresses bilden wie aktuelle Kontroversen. Neuerungen in Diagnostik und Therapie aller urologischen Tumoren, beim Prostatakarzinom zum Beispiel jüngste Erkenntnisse zu PSA-Screening und Active Surveillance, sowie Aktualisierungen von Leitlinien werden umfassend thematisiert. „Entsprechend dem Kongressmotto werden zudem Bereiche wie […mehr lesen]