DGU-Kongress 2011

Talente fördern – Zukunft sichern:

Eine der zentralen Herausforderungen in der Medizin ist der Mangel an qualifi ziertem Nachwuchs. Für die boomende Gesundheitsbranche ist dies eine besorgniserregende, in den letzten Jahren immer wieder vorgetragene Sorge. Jede fünfte Stelle in deutschen Krankenhäusern kann gegenwärtig nicht mehr zeitnah besetzt werden. Die Fluktuation der angestellten Ärzteschaft ist erheblich, und die Zeiträume bis zur Neubesetzung einer vakanten Stelle werden länger. Die Frustration bei der verbleibenden Mitarbeiterschaft steigt aufgrund zunehmender Belastung. überbürokratisierung, überzogene Kontrollen und familienfeindliche Arbeitszeiten kommen hinzu. Diese Situation demonstriert die Unzufriedenheit mit dem Arbeitsplatz Krankenhaus.

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Männersache: Der Unfruchtbarkeit auf der Spur

Ein unerfüllter Kinderwunsch ist für das betroffene Paar belastend, in vielen Aspekten nicht ausreichend erforscht und ein zunehmendes bevölkerungspolitisches Problem. Wissenschaftspolitisch ist verstanden worden, dass nur eine Förderung der Reproduktionsmedizin dieser Situation abhelfen kann. Dies ist durch die Einrichtung eines eigenen Fachkollegiums für die Reproduktionsmedizin in der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) ab 2011 angestoßen worden. Der männlichen Unfruchtbarkeit, die bei jedem 2. unfruchtbaren Paar eine wichtige Rolle spielt, kommt in diesem interdisziplinären Bereich eine besondere Rolle zu, wobei deutsche Urologen federführend an einem Netzwerk Reproduktionsmedizin der Deutschen Forschungsgemeinschaft mitarbeiten, das jetzt formal initiiert werden soll.


Was ist die beste Therapie bei Niedrig-Risiko-Prostatakrebs?

Das Prostatakarzinom ist ein sehr relevanter Tumor: Etwa jeder 10. Mann dürfte im Laufe seines Lebens mit dieser Diagnose konfrontiert werden, und drei Prozent aller Männer sterben in Deutschland an dieser Erkrankung.

Jedoch können wir diese Krankheit heute in sehr frühem Stadium und bei niedrigem Malignitätsgrad entdecken. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass in solchen Fällen eine verzögerte Behandlung, manchmal sogar der völlige Verzicht auf eine Behandlung dem Betroffenen nicht schaden würde. Dementsprechend soll bei der geplanten „PREFERE“-Studie*, der „präferenzbasierten randomisierten Studie beim Niedrig-Risiko-Prostatakarzinom“ nicht zuletzt die Frage geklärt werden, ob die Strategie einer „aufmerksamen Beobachtung“ („active surveillance“), bei der die Patienten erst bei Nachweis eines Tumorwachstums therapiert werden, bei frühen Tumorstadien mit eher niedrigem Malignitätsgrad empfehlenswerter ist als die sofortige Behandlung.


Schülerprogramm auf dem 63. Urologen-Kongress in Hamburg

Hamburg. Nachwuchs-Urologen gesucht: Der 63. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) bietet Hamburger Gymnasiastinnen und Gymnasiasten die Gelegenheit, die Welt der Medizin hautnah zu erleben. Nach dem großen Erfolg dieser Veranstaltung im letzten Jahr wird das Schüler-Projekt auf dem diesjährigen Kongress der DGU vom 14. bis 17. September 2011 im Congress Center Hamburg (CCH) fortgeführt. In einem spannenden Programm lernen die Oberstufenschüler den Beruf des Urologen kennen und können in einem Simulatortraining sogar OP-Luft schnuppern. Am 15. und 16. September 2011 gilt dann: „Werde Urologin/Urologe für einen Tag!“


Blasenkrebs-Mobil beim DGU-Kongress

Wie bereits in den letzten Jahren auch sind wir  in diesem Jahr zum DGU-Kongress im CCH vom 14.09. – 17.09.2011 mit unserem Blasenkrebs-Mobil vor Ort. Dieses Jahr krönt unsere zweite Deutschlandtour durchs nördliche Deutschland den Kongress des größten deutschen Urologenkongresses.


Urologen informieren auf 63. DGU-Kongress über PREFERE-Studie

Hamburg. Prostatakrebs: Mehr als jeder 10. Mann dürfte im Laufe seines Lebens mit dieser Diagnose konfrontiert werden. Jährlich sind es über 60 000 Betroffene. Der Großteil von ihnen hat ein lokal begrenztes Prostatakarzinom und muss sich für eine von vier geeigneten Behandlungsmethoden entscheiden. Mithilfe einer bundesweiten Studie soll nun erstmals nach den Maßstäben der evidenzbasierten Medizin verglichen werden, ob eine dieser in Betracht kommenden Alternativen den anderen in irgendeiner Weise überlegen oder unterlegen wäre. Der Studienbeginn der PREFERE genannten „präferenzbasierten randomisierten Studie beim Niedrigrisiko-Prostatakarzinom“ ist für Anfang 2012 vorgesehen. Auf dem 63. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) vom 14. bis 17. September 2011 in Hamburg wird das in zahlreicher Hinsicht einzigartige Projekt von der Fachwelt diskutiert und im Rahmen der Eröffnungs-Pressekonferenz der breiten Öffentlichkeit vorgestellt.


Urologen propagieren Paradigmenwechsel zum Organerhalt bei Nierenkrebs

Hamburg. Nierenkrebs im Focus der Deutschen Urologen: Mit rund 16 000 Neuerkrankungen im Jahr ist das Nierenzellkarzinom der dritthäufigste urologische Tumor und eines der zentralen Themen auf der 63. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) vom 14. bis 17. September 2011 im Congress Center Hamburg. Neueste Erkenntnisse zur organerhaltenden Nierenkrebs-Chirurgie stehen dabei im Mittelpunkt.