Pressekonferenz über Palliativmedizin beim DKK 2012

Neue Impulse in der Palliativmedizin

22. Februar 2012

Pressekonferenz über Palliativmedizin beim DKK 2012

Ein Kernanliegen der Palliativmedizin ist die Linderung von Schmerzen sowie belastenden Symptomen wie Appetitlosigkeit, Übelkeit, Obstipation, Schwäche oder Atemnot bei Patienten mit einer fortschreitenden und unheilbaren Erkrankung. Durch eine effektive Symptomkontrolle und die Beachtung nicht nur körperlicher, sondern auch psychischer, sozialer und seelsorgerischer Bedürfnisse soll die Lebensqualität dieser Patienten verbessert werden, so dass die verbleibende Zeit des Lebens in größtmöglicher Autonomie und Würde erlebt werden kann. Um den komplexen Anforderungen der Behandlung und Begleitung von Palliativpatienten gerecht zu werden, erfolgt die Versorgung durch ein multiprofessionelles Team, das sich bedarfsorientiert aus Ärzten, Pflegekräften, Physiotherapeuten, Sozialarbeitern, Seelsorgern, Psychologen und Kunsttherapeuten zusammensetzt und durch Ehrenamtliche ergänzt wird. Wesentlich ist hierbei eine offene und einfühlsame Kommunikation mit Patienten und Angehörigen. Angehörige werden auch über den Tod des Patienten hinaus begleitet.

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Zwei Melanomzellen, die grün markiert wurden. - Foto: Dr. Robert Besch, LMU München

Krebs in Deutschland

21. Februar 2012

Nach einer aktuellen Schätzung des Robert Koch-Instituts sind im Jahr 2008 rund 470.000 Menschen in Deutschland neu an Krebs erkrankt, das sind 70.000 bis 80.000 mehr als zehn Jahre zuvor. Für das Jahr 2012 rechnet das Robert Koch-Institut mit knapp 490.000 Erkrankungen. Der wesentliche Grund für den Anstieg ist die zunehmende Zahl älterer Menschen, da die meisten Krebserkrankungen in höherem Alter auftreten. Hinzu kommt ein erwarteter Anstieg beim Brustkrebs in der ersten Phase des bundesweiten Mammographie-Screening-Programms. Brustkrebs macht bei den Frauen etwa ein Drittel aller Fälle aus, bei den Männern ist Prostatakrebs mit einem Anteil von etwa 25% nach wie vor die häufigste Krebsart. Hochgerechnet auf 2012 leben in Deutschland etwa 1,4 Millionen Menschen, bei denen die Diagnose Krebs innerhalb der letzten fünf Jahre gestellt wurde. Durch die Therapiefortschritte ist der Anteil der Todesfälle unter den Krebspatienten weiter gesunken. Vor 1980 starben mehr als zwei Drittel an ihrer Krebserkrankung, heute sind es weniger als die Hälfte.

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Logo des Krebsaktionstag 2012

Krebsaktionstag 2012 im ICC

21. Februar 2012

Logo des Krebsaktionstag 2012Die größte deutsche Publikumsveranstaltung zum Thema Krebs findet alle zwei Jahre im Rahmen des Deutschen Krebskongresses statt. Dieses Jahr bietet der Krebsaktionstag bereits zum 5. Mal patientenverständliche Informationen, Beratungsangebote und Expertenrunden für Betroffene, deren Angehörige und Interessierte an. Der Eintritt ist frei.

Wer sich rund um das Thema Krebs informieren möchte, sollte den Krebsaktionstag am Samstag, den 25. Februar im ICC Berlin nicht verpassen. Welche Therapie ist die richtige für mich? Wo erhalte ich Unterstützung, wenn ich nicht mehr weiter weiß? Krebs wirft viele Fragen auf und der Krebsaktionstag gibt umfassende Antworten darauf, für Bürger, für Patienten, für Angehörige.

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Krebsgene

Qualitätssicherung in der onkologischen Praxis

13. Februar 2012

Das amerikanische QOPI-System wurde für die ambulante Versorgung initiiert.

Herr Professor Blayney, als früherer ASCO-Präsident haben Sie sich sehr für die Umsetzung der ASCO-Qualitätsinitiative QOPI stark gemacht. Können Sie kurz beschreiben, wie QOPI aufgebaut ist und welche Qualitätskriterien dabei eine Rolle spielen?

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nTMS-Kartierung eines Tumors (orange): In pink sind die Nervenbahnen und essentiellen Positionspunkte für Sprachregionen dargestellt, wichtige Punkte des Bewegungsareals sind in grün, Nervenbahnen in gelb abgebildet.

Zu alt für eine Tumortherapie?

10. Februar 2012

PD Dr. Friedemann Honecker, Onkologe am UKE in Hamburg, erläutert Besonderheiten bei der Behandlung älterer Krebspatienten. Ein wichtiger Aspekt bei diesem sehr heterogenen Patientenkollektiv ist die Abklärung der Therapiefähigkeit. Als derzeit praktikable Vorgehensweise nennt Dr. Honecker das geriatrische Assessment. Neben der Prüfung der Organfunktionen und einem Komorbiditäten-Screening werden auf diese Weise auch Aspekte der Alltagsbewältigung und des psychosozialen Umfelds berücksichtigt. Ein standardisierter Therapiealgorithmus ist bisher nicht definiert. Der Experte sieht deshalb eindeutig Bedarf an Studienprotokollen, die auf ältere Patienten zugeschnitten sind oder zumindest eine stratifizierte Randomisierung vorsehen.

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Histologischer Schnitt durch eine Prostata mit normaler Drüsenstruktur (links) und Tumorzellherden (rechts). Farblich unterscheidbar sind Zellkerne (braun), Bindegewebe (blau) und Drüsenlumen (weiße Bereiche). Maßstab/ Vergrößerung: 200-fach Quelle: NGFN

Fragen zur individualisierten Therapie bei Prostatakrebs?

9. Februar 2012

Krebsaktionstag am 25. Februar: Im Expertenforum „Urogenitale Tumoren“ beantwortet Prof. Dr. Petra Feyer zusammen mit anderen Krebsmedizinern alle Fragen rund um Nieren- Blasen und Prostatakrebs.

Berlin, 7. Februar 2012 – Während der Nierenkrebs mit drei bis vier Prozent aller Krebsneuerkrankungen und der c mit zwei bis drei Prozent zu den selteneren c gehören, stellt das Prostatakarzinom die zweithäufigste Tumorerkrankung des Mannes dar, mit steigender Inzidenz: 42 Prozent aller Männer bekommen im Laufe ihres Lebens ein Prostatakarzinom.

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Kongress - pixabay

Der Deutsche Krebskongress 2012

7. Februar 2012

Unter dem Motto „Qualität sichern – Forschung fo(e)rdern“ findet der nächste Deutsche Krebskongress vom 22. bis zum 25. Februar 2012 im Berliner ICC statt; er ist der größte und älteste onkologische Fachkongress im deutsch-sprachigen Raum.

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