Röntgenkongress 2009

Bildgebung bei der Diagnostik des Prostatakarzinoms

Prof. Dr. Arnulf Stenzl und Prof. Dr. Schlemmer während der PressekonferenzBerlin, Mai 2009 – „Wir brauchen die Radiologen in allen Diagnose- und Behandlungsphasen des Prostatakarzinoms“, resumiert Prof. Stenzl und unterstreicht damit die Wichtigkeit der Zusammenarbeit beider Disziplinen bei der Bekämpfung dieser häufigen und gefährlichen Krebserkrankung. „Bildgebung ist der Schlüssel für die Behandlung des Prostatakarzinoms“, sagte Prof. Dr. Arnulf Stenzl, Ärztlicher Direktor der Tübinger Universitätsklinik für Urologie. Während der Pressekonferenz, anlässlich des 90. Deutschen Röntgenkongress erklärte er, welche bildgebenden Verfahren in den verschiedenen Krankheitsstadien zum Einsatz kommen.

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Radiologie – das Fach für den zweiten Blick

Broschüre - Durchblicker -Berlin, Mai 2009 – Auf 60 Seiten beleuchtet der „Durchblicker“ die verschiedenen Facetten der Radiologie, so etwa die Rolle der Radiologen in der modernen Herzdiagnostik oder die Frage, was einen guten Notfallradiologen auszeichnet. Auch über die Schwerpunktbereiche des Faches, die Kinderradiologie und die Neuroradiologie, informiert diese Broschüre. „Wie faszinierend die Radiologie ist, erfährt man erst, wenn man genauer hinsieht“, sagt Prof. Dr. Michael Laniado, Präsident der Deutschen Röntgengesellschaft. Um diesen Blick zu schärfen, hat die Gesellschaft eine Informationsbroschüre herausgegeben, die sich an fortgeschrittene Medizinstudenten und junge Ärzte wendet, die vor der Wahl der Facharztweiterbildung stehen.


Schädelbasistumoren – Radiologie bildet therapeutische Vorhut

Prof. Michael Forsting, bei der Pressekonferenz zum 90. Deutschen RöntgenkongressSie wachsen an hochsensiblen Orten des menschlichen Organismus, sind schwierig zu diagnostizieren und noch schwerer zu therapieren – Die Tumoren der Schädelbasis. Der Radiologe Prof. Dr. Michael Forsting, Uniklinik Essen, hat minimalinvasive Behandlungswege entwickelt, die das Wachstum dieser gefährlichen Wucherungen eindämmen und zugleich eine wichtige Etappe vor dem eigentlichen chirurgischen Eingriff darstellen.

90. Deutscher Röntgenkongress erörtert die Rolle der Radiologie für die Onkologie

Berlin, Mai 2009 – Die Schädelbasis ist ein feingegliedertes Knochengerüst. Sie wird von den großen Nervenbahnen durchzogen, die das Gehirn mit dem Rückenmark verbinden und ist Eintritt- beziehungsweise Austrittsstelle wichtiger Blutgefäße. „Für den Chirurgen, der hier operieren muss, ist das ein sehr komplexes Umfeld mit vielen verletzlichen Strukturen auf sehr engem Raum“, erklärt der Spezialist für Neuroradiogie, anlässlich der Auftaktpressekonferenz zum 90. Deutschen Röntgenkongress in Berlin.


Paradigmenwechsel in der Krebsheilkunde

Prof. Dr. Caus Claussen und Frau Dr. Wesselmann während der Pressekonferenz„Radiologen begleiten Krebspatienten oftmals über Jahre hinweg und liefern fortwährend wichtige Informatinen für den Behandlungsprozess“, sagte Prof. Dr. Claus Claussen, Professor des Universitätsklinikum Tübingen und Präsident des 90. Deutschen Röntgenkongresses. Ersmals in der Geschichte des traditionsreichen Kongresses wird das Programm in Kooperation mit der Deutschen Krebsgesellschaft gestaltet. Prof. Claussen erläuterte auf der heutigen Auftaktpressekonferenz, warum die Radiologie für die Onkologie so wichtig ist – und was er unter dem Paradigmenwechsel in der Krebsheilkunde versteht.


90. Deutscher Röntgenkongress mit Schwerpunkt Krebs

Berlin, Mai 2009 – Vom 20. bis 23. Mai findet in Berlin der 90. Deutsche Röntgenkongress statt. Auch in diesem Jahr erwartet die deutsche Röntgengesellschaft als Ausrichter dieses größten deutschsprachigen Kongresses der Radiologie rund 7.000 Teilnehmer, die aktuelle Themen der Bildgebung in der Medizin diskutieren. Schwerpunkte des traditionsreichen Fachkongresses sind in diesem Jahr Diagnosewege und Therapieverfahren der Onkologie.