Impfen gegen Gebärmutterhalskrebs - Quelle: 16.05.13_foto sanofi pasteur msd
Gebärmutterkrebs

Bessere Risikoeinschätzung von Gebärmutterkrebs mittels Ultraschall

14. Juli 2014 Detlef Hoewing 0

Berlin –– Blutungen nach den Wechseljahren können ein Frühsymptom von Gebärmutterkrebs sein. Um die Ursache zu klären, sollten betroffene Frauen unbedingt einen Gynäkologen aufsuchen, raten Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM). Mit Hilfe einer vaginalen Ultraschalluntersuchung kann der Arzt die Ursache der Blutung in vielen Fällen eingrenzen und das Risiko für einen Gebärmutterkrebs ermitteln. Spezialisierte Untersucher können hierbei unter Zuhilfenahme der Farbdopplertechnik und des Kontrastmittelultraschalles weitere wertvolle Informationen zur Abklärung der Blutung liefern: Neun von zehn an Gebärmutterkrebs Erkrankten würden so korrekt erkannt, wie eine neue Studie aus Dänemark zeigt. Um die Diagnose ganz sicher zu stellen, sei jedoch eine Gewebeentnahme notwendig, betonen die Experten der DEGUM. An einem Gebärmutterkrebs oder „Endometriumkarzinom“ erkranken in Deutschland etwa 11 500 Frauen jährlich. Das Durchschnittsalter zum Zeitpunkt der Diagnose liegt bei 69 Jahren. Wird der Krebs frühzeitig erkannt, stehen die Heilungschancen gut. „Ein wichtiger Anhaltspunkt, um bei Blutungen das Risiko für ein Endometriumkarzinom einzuschätzen, ist die im Ultraschall gemessene Dicke der Gebärmutterschleimhaut“, erklärt DEGUM-Experte Privatdozent Dr. med. Markus Hoopmann, Oberarzt an der Universitäts-Frauenklinik in Tübingen. Studien zeigen: Ist die Schleimhaut fünf Millimeter oder dicker, haben Frauen mit „postmenopausalen“ Blutungen ein vergleichsweise hohes Risiko für Gebärmutterkrebs: Jede vierte von ihnen […mehr lesen]

Über die Oberschenkelarterie (Arteria femoralis) führt der Radiologe den Katheter bis an die Gefäße heran, die das Myom mit Blut versorgen. D. Klemm 1998
Gebärmutterkrebs

Kunststoffkügelchen lassen Myome schrumpfen

6. Juli 2008 Detlef Hoewing 0

Berlin im Juli 2008. Etwa jede dritte Frau in Deutschland leidet – meist unbemerkt – unter harmlosen Wucherungen an der Gebärmutter, den Myomen. Bei circa 20 Prozent der Betroffenen führen sie jedoch aufgrund ihrer Größe oder Anzahl zu Beschwerden. Die Folgen sind schmerzhafte, verstärkte und verlängerte Menstruation bis hin zu Sturzblutungen, Druck auf Blase oder Darm sowie Unfruchtbarkeit. Neben monatelangen Hormontherapien und komplizierten operativen Eingriffen galt bisher die komplette Entfernung der Gebärmutter, die Hysterektomie, als erfolgreichstes Verfahren zur Behandlung von Myomen.

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