Hirntumoren

Hirntumore: Millimeter um Millimeter zu einer besseren Prognose

Seit einigen Jahren gewinnt eine Methode in der Neurochirurgie immer stärker an Bedeutung: die navigierte transkranielle Magnetstimulation (nTMS). Sie wird unter anderem verwendet, um Gehirntumore vor der Operation bestmöglich zu kartieren und um zu testen, ob wichtige Hirnbereiche zum Beispiel für Bewegung oder Sprache betroffen sind. Mediziner der Technischen Universität…

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Pflanzlicher Wirkstoff gegen Hirntumore

Silibinin aus der Mariendistel als neue, nicht-invasive Behandlungsstrategie gegen Morbus Cushing Silibinin ist für Menschen ausgesprochen gut verträglich und wird derzeit zur Behandlung von Lebervergiftung durch den Knollenblätterpilz verwendet. Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Psychiatrie in München haben nun in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern des Halmholtz Zentrums München entdeckt, dass Silibinin sowohl…


PET-MRT: Neues Bildgebungsverfahren verbessert die Treffsicherheit der Diagnostik bei Hirntumoren

Bedeutung der PET-MRT für die individualisierte Therapie – Intensive Diskussion auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Neuroradiologie e.V. Köln, 23. Oktober 2014. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts versterben pro Jahr in Deutschland über 5.500 Patienten an Hirntumoren. Die individualisierte Krebstherapie hat aber auch in diesem Bereich große Fortschritte gemacht…


Therapiekonzepte bei Hirntumorpatienten werden zunehmend individualisierter

Therapiekonzepte bei Hirntumorpatienten werden zunehmend individualisierter Neue Ansätze zur individualisierten Therapie von Hirntumoren bilden einen Themenschwerpunkt der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Neuroradiologie e.V. Köln, 23.Oktober 2014. Diffuse, hirneigene Tumoren, sogenannte Gliome, treten mit einer Häufigkeit von 5-6/100.000 in Deutschland lebender Menschen auf und sind somit eine sehr seltene Erkrankung….


Neues therapeutisches Ziel bei Tumoren des Hörnervs, Genexpressinnsanalyse liefert wichtige Hinweise

Prof. Dr. Boris Krischek, Oberarzt an der Klinik für Allgemeine Neurochirurgie der Uniklinik Köln, hat gemeinsam mit einem internationalen Forscherteam an der molekularen Genese eines gutartigen Hirntumors geforscht. Die Studie, die neue therapeutische Ziele für eine medikamentöse Therapie bei Vestibularis-Schwannomen aufweist, wurde heute (23.09.2014) im Journal of Neurosurgery veröffentlicht. Das…


Ausgezeichnete Doktorarbeit: Stammzellen bekämpfen Hirntumor

Preisträgerin Dr. Kristin Stock  Foto: privatDen Nachwuchswissenschaft-
lerinnen-Preis 2013 des Forschungsverbundes Berlin e.V. erhält Dr. Kristin Stock für ihre Dissertation am Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC). In ihrer Arbeit hat sie aufgeklärt, wie körpereigene Stammzellen Hirntumore bekämpfen. Dieses Verständnis kann als Basis für einen neuen Therapieansatz dienen. Der Preis ist mit 3000 Euro dotiert und wird am 6. November feierlich überreicht.

Das Glioblastom ist einer der häufigsten und bösartigsten Hirntumore. Diese Krebsart tritt überwiegend in höherem Alter auf. Dr. Kristin Stock konnte in ihrer Dissertation zeigen, wie der hirneigene Schutzmechanismus im jungen Gehirn funktioniert, der auf der Aktivität von neuralen Stamm- und Vorläuferzellen basiert. Dabei ummanteln die Stammzellen den Tumor und treiben die Tumorzellen in den Zelltod.

 


Glioblastom-Therapie: Virostatika sind keine Therapieoption

Empfehlungen, Patienten mit Hirntumoren (Glioblastom) mit dem Virostatikum Valganciclovir zu behandeln, entbehren jeder Grundlage, warnt Prof. Dr. Michael Weller von der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) angesichts eines fragwürdigen Leserbriefes an die Fachzeitschrift New England Journal of Medicine. „Warum man diesen Beitrag überhaupt veröffentlicht hat, kann ich nicht nachvollziehen“, kritisiert der Direktor der Klinik für Neurologie am Universitätsspital Zürich, der bereits eine Vielzahl von großen klinischen Studien zum Glioblastom geleitet hat.

Hintergrund des Leserbriefes sind Spekulationen über eine Beteiligung des Zytomegalovirus (CMV) bei der Entstehung von Tumoren, insbesondere dem Glioblastom. Eine Arbeitsgruppe des schwedischen Karolinska-Institutes um die beiden Forscher Cecilia Söderberg-Nauclér und Giuseppe Stragliotto reklamierte, dass sowohl DNA als auch Proteine von CMV fast immer in Glioblastomen nachweisbar seien – nicht aber im normalen Gewebe.


Antikörper bremst Hirntumor

Ein Frankfurter Wissenschaftler hat einen Antikörper identifiziert, mit dem die Ausbreitung von Hirntumoren eingeschränkt werden kann. Dafür erhält der Nachwuchsforscher den Förderpreis des Burse e.V. für herausragende wissenschaftliche Leistungen. Glioblastome sind die häufigsten bösartigen Hirntumore bei Erwachsenen. Die Heilungschancen für Betroffene sind bisher sehr schlecht. Die Überlebensrate der Patienten, bei…


Hirntumoren: Appetit auf Aminosäuren fördert Aggressivität

Ein Enzym, das den Abbau bestimmter Aminosäuren ermöglicht, macht Hirntumoren besonders aggressiv. Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum entdeckten damit eine neue Zielstruktur für Therapien gegen die gefährliche Erkrankung. Die Ergebnisse sind in der Zeitschrift Nature Medicine veröffentlicht.
 
Tumoren, insbesondere die sehr schnell wachsenden, aggressiven, haben einen erhöhten Bedarf an Energie und an Bausteinen für neue Zellbestandteile. Krebszellen verbrauchen daher viel Zucker (Glukose). Einige Tumoren sind außerdem in der Lage, die Aminosäure Glutamin, einen wichtigen Baustein der Proteine, zu verwerten. Eine zentrale Rolle beim Aminosäureabbau spielt das Enzym Isocitrat-Dehydrogenase (IDH). Bei zahlreichen Hirntumoren wurden vor einigen Jahren Mutationen im Gen für die IDH entdeckt. Die sehr bösartigen Hirntumoren – die sogenannten primären Glioblastome – sind mit einem intakten IDH-Gen ausgestattet. Bei den langsamer wachsenden dagegen liegt meist ein Defekt dieses-Gens vor.
 


Großes Interesse am Welthirntumortag 2013

Leipzig, 10. Juni 2013 – Mit über 20 teilnehmenden Kliniken und mehreren hundert Besuchern bundesweit hat der Welthirntumortag 2013 alle Erwartungen übertroffen. Den Start machten bereits am 5. Juni das Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke, welches seinen Besuchern u.a. einen Einblick in den neurochirurgischen OP-Saal gewährte, sowie am 6. Juni das Neurologische Therapie Centrum Köln mit einer Arzt-Patienten-Fragerunde.

Am 8. Juni. Dem eigentlichen Welthirntumortag, mussten sich Patienten und Angehörige, aber auch Ärzte zwischen zwölf ganz unterschiedlichen Veranstaltungen im gesamten Bundesgebiet entscheiden. Egal ob Vortrag, Film, OP-Demonstration oder Klinikbesichtigung – alle Angebote stießen auf großes Interesse und wurden dankbar angenommen. Auch in den kommenden Tagen wird es weitere Aktionen rund um den Welthirntumortag geben, zu denen Interessierte herzlich eingeladen sind.