Das sogenannte Fiber Tracking liefert neuartige Bilder von den Nervenbahnen. Diese Bilder sind in der neuen Planungssoftware des UKJ implementierbar. Foto: UKJ
Hirntumoren

Behandlung von Gehirntumoren noch präziser

22. Juni 2009 Detlef Hoewing 0

Das sogenannte Fiber Tracking liefert neuartige Bilder von den Nervenbahnen. Diese Bilder sind in der neuen Planungssoftware des UKJ implementierbar. Foto: UKJJena. Das Universitätsklinikum Jena (UKJ) setzt einen Meilenstein in der Verbesserung der Strahlentherapie von Gehirntumoren. Zum Ende des Jahres 2008 führte die Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie eine neue Software für eine besonders exakte Bestrahlung (intensitätsmodulierte Präzisionsbestrahlung) von Tumoren im Schädel- und Kieferbereich ein. Nach der Behandlung der ersten zehn Patienten mit dieser Art der Strahlentherapie zieht die Klinik ein erstes positives Fazit über die neuartige Verbesserung der Bestrahlungsplanung.

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Prof. Michael Forsting, bei der Pressekonferenz zum 90. Deutschen Röntgenkongress
Hirntumoren

Schädelbasistumoren – Radiologie bildet therapeutische Vorhut

20. Mai 2009 Detlef Hoewing 0

Prof. Michael Forsting, bei der Pressekonferenz zum 90. Deutschen RöntgenkongressSie wachsen an hochsensiblen Orten des menschlichen Organismus, sind schwierig zu diagnostizieren und noch schwerer zu therapieren – Die Tumoren der Schädelbasis. Der Radiologe Prof. Dr. Michael Forsting, Uniklinik Essen, hat minimalinvasive Behandlungswege entwickelt, die das Wachstum dieser gefährlichen Wucherungen eindämmen und zugleich eine wichtige Etappe vor dem eigentlichen chirurgischen Eingriff darstellen.

90. Deutscher Röntgenkongress erörtert die Rolle der Radiologie für die Onkologie

Berlin, Mai 2009 – Die Schädelbasis ist ein feingegliedertes Knochengerüst. Sie wird von den großen Nervenbahnen durchzogen, die das Gehirn mit dem Rückenmark verbinden und ist Eintritt- beziehungsweise Austrittsstelle wichtiger Blutgefäße. „Für den Chirurgen, der hier operieren muss, ist das ein sehr komplexes Umfeld mit vielen verletzlichen Strukturen auf sehr engem Raum“, erklärt der Spezialist für Neuroradiogie, anlässlich der Auftaktpressekonferenz zum 90. Deutschen Röntgenkongress in Berlin.

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Kein Bild
Hirntumoren

Invasion von Tumorzellen im Gehirn

26. Mai 2008 Detlef Hoewing 0

Glioblastomzelle unter dem MikroskopDer aggressivste und gleichzeitig auch häufigste Hirntumor, an dem Menschen erkranken, ist das Glioblastom. Die meisten betroffenen Patienten versterben innerhalb der ersten 18 Monate nach Operation des Tumors. Ein wesentlicher Grund dafür liegt in der diffusen Invasion einzelner Tumorzellen bis weit in das umgebende Hirngewebe hinein, was eine komplette Entfernung des Tumors unmöglich macht. Die Arbeitsgruppe von Dr. Volker Senner und Professor Werner Paulus vom Institut für Neuropathologie des Universitätsklinikums Münster sucht nun auf molekularer Ebene nach bisher unbekannten Schaltern, die die Invasion von Glioblastomzellen steuern. Dies hilft nicht nur beim weiteren Verständnis dieser Tumorerkrankung, sondern kann auch neue Angriffspunkte für zukünftige Therapieansätze identifizieren. Unterstützt wird diese Arbeit von der Wilhelm-Sander-Stiftung.

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Gliom (rote Pfeile; obere Reihe), das bereits zum Zeitpunkt der ersten Operation begonnen hatte zu entarten. Untere Reihe: Nachgewachsener, jetzt sehr bösartiger Tumor (gelber Pfeil). © Foto: M. Simon/Neurochirurgie/UKB
Hirntumoren

DNA-Impfung gegen Gliome

18. Mai 2008 Detlef Hoewing 0

Die neue Ausgabe des International Journal of Cancer (IJC) berichtet, dass eine DNA-Impfung das Immunsystem zur Bekämpfung von Gliomen, Tumoren des zentralen Nervensystems, anregt. Geimpfte Mäuse bildeten Immunzellen, die den Tumor attackierten. Weitere Themen im aktuellen Heft sind der Zusammenhang zwischen einer Infektion mit dem Aidserreger und Krebs in der afrikanischen Bevölkerung sowie ein neues Verfahren zum Nachweis möglicher Biomarker bei Krebserkrankungen. Die Druckversion des IJC, Band 122 (10), erscheint am 15. Mai 2008.

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Krebsforschungszentrums KID - Quelle: Tobias Schwerdt, Deutsches Krebsforschungszentrum
Hirntumoren

Ionen gegen Krebs

12. Februar 2008 Detlef Hoewing 0

Heute vor zehn Jahren wurde zum ersten Mal ein Patient mit einem Gehirntumor mit Ionenstrahlen an der Gesellschaft für Schwerionenforschung (GSI) behandelt, die zur Helmholtz-Gemeinschaft gehört. Mit dem weltweit einmaligen Verfahren wurden seitdem 400 Patienten bestrahlt, mit einer hervorragenden Heilungsquote. Nun steht die Therapie kurz vor der klinischen Anwendung.

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Hirntumor - Quelle: NGFN
Hirntumoren

Neues Verfahren zur Behandlung bösartiger Hirntumoren

19. April 2005 Detlef Hoewing 0

Am Universitätsklinikum Rostock können jetzt Patienten mit extrem bösartigen Hirntumoren durch ein neues Behandlungssystem therapiert werden: Bei der interkavitären Radiotherapie erfolgt die Bestrahlung durch eine radioaktive Substanz, die am Ort des zuvor entfernten Tumors wirksam wird. Auf diese Weise soll ein Nachwachsen des Tumors nachhaltig verhindert, die Überlebensdauer der Patienten verlängert werden. In Deutschland stand diese Therapie bislang nur an zwei Kliniken zur Verfügung. Das Universitätsklinikum Rostock ist die erste universitäre Einrichtung europaweit, die dieses Verfahren als Standardtherapie einsetzt.

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MRT - FET/PET bei Hirntumoren - Foto: Forschungszentrum Jülich
Hirntumoren

Bessere Diagnostik von Hirntumoren

2. April 2005 Detlef Hoewing 0

Jülich, 31. März 2005 – Einem interdisziplinären Team von Wissenschaftlern aus dem Forschungszentrum Jülich und dem Universitätsklinikum Düsseldorf ist es gelungen, eine verbesserte Diagnostik von Hirntumoren mit einem neuen Verfahren nachzuweisen. Eine im Jülicher Institut für Nuklearchemie entwickelte kurzlebige radioaktive Aminosäure erlaubt in Anwendung mit Bild gebenden Verfahren deutlich genauere Angaben über Hirntumore und deren Ausbreitung als bisher. Die Ergebnisse erschienen kürzlich in der der internationalen Fachzeitschrift „Brain“ (Pauleit et al.) und im „Journal of Neurosurgery“ (Floeth et al.)

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Darstellung eines Hirntumors mit Computer- und Positronenemissions- Tomographie. Die farbigen Konturen dienen zur Planung einer Strahlentherapie - Quelle: dkfz
Hirntumoren

Neues Krebsmedikament in klinischer Erprobung

15. Dezember 2004 Detlef Hoewing 0

Eine der am häufigsten auftretenden Formen von Hirntumoren sind die so genannten „Glioblastome“, an denen allein in Deutschland jährlich bis zu 5.000 Menschen erkranken. Die Behandlungsmöglichkeiten hierfür sind gegenwärtig noch sehr beschränkt, an wirksamen Medikamenten wird intensiv geforscht. Einer Gruppe von Wissenschaftlern am Lehrstuhl II für Organische Chemie der TU München (Prof. Horst Kessler) gelang es in Zusammenarbeit mit dem Darmstädter Pharma-Konzern Merck bereits 1995 ein Eiweißmolekül („Cilengitide“) zu synthetisieren, das zur Bekämpfung aggressiver Krebszellen eingesetzt werden kann. Nach erfolgreich abgeschlossenen klinischen Vorstudien ist der Wirkstoff „Cilengitide“ kürzlich in die klinische Studie II aufgenommen worden.

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Hirntumor - Quelle: NGFN
Hirntumoren

Aktivierung des Immunsystems hemmt Wachstum bösartiger Hirntumoren

30. November 2004 Detlef Hoewing 0

Operation, Strahlen- und Chemotherapie sind bei der Behandlung von bösartigen Hirntumoren meist wenig erfolgreich. Deshalb verfolgt die Arbeitsgruppe Neuroonkologie um Prof. Michael Weller aus der Neurologischen Universitätsklinik Tübingen seit mehreren Jahren auch alternative Konzepte zu deren Therapie. Maligne Hirntumorzellen haben die besondere Eigenschaft, das Immunsystem betroffener Patienten zu schwächen. Dadurch entziehen sich die Tumorzellen einer wirksamen Immunabwehr.

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Hirntumor - Quelle: NGFN
Deutsche Krebshilfe

Neue Strategien gegen Hirntumoren

11. November 2004 Detlef Hoewing 0

Tübingen (nh) – Jährlich erkranken in Deutschland etwa 5.000 Menschen neu an einem bösartigen Hirntumor. Bei der Behandlung dieser Krankheit stehen die Ärzte auch heute noch oft mit dem Rücken zur Wand. Die Heilungschancen haben sich in den letzten Jahrzehnten kaum verbessert. Die Deutsche Krebshilfe hat daher einen Forschungsverbund initiiert, um diese Situation zu ändern: Seit dem 1. Oktober 2004 forschen Wissenschaftler an neun universitären Standorten in Deutschland daran, neue Behandlungsstrategien gegen diese tückische Krankheit zu finden. Die Deutsche Krebshilfe fördert das Verbundprojekt zunächst für drei Jahre mit rund vier Millionen Euro.

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