Hirntumor - Quelle: NGFN
Deutsche Krebshilfe

Neue Strategien gegen Hirntumoren

11. November 2004 Detlef Hoewing 0

Tübingen (nh) – Jährlich erkranken in Deutschland etwa 5.000 Menschen neu an einem bösartigen Hirntumor. Bei der Behandlung dieser Krankheit stehen die Ärzte auch heute noch oft mit dem Rücken zur Wand. Die Heilungschancen haben sich in den letzten Jahrzehnten kaum verbessert. Die Deutsche Krebshilfe hat daher einen Forschungsverbund initiiert, um diese Situation zu ändern: Seit dem 1. Oktober 2004 forschen Wissenschaftler an neun universitären Standorten in Deutschland daran, neue Behandlungsstrategien gegen diese tückische Krankheit zu finden. Die Deutsche Krebshilfe fördert das Verbundprojekt zunächst für drei Jahre mit rund vier Millionen Euro.

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Brustkrebszellen - Quelle: Dr. Lutz Langbein, Deutsches Krebsforschungszentrum
Brustkrebs

Orakel im Mikrosatellit

9. November 2004 Detlef Hoewing 0

Dr. Peter J. Wild von der Universität Regensburg sucht Wege, um die Therapieplanung von Brustkrebspatientinnen besser zu gestalten. Nun wird er mit einem Stipendium der Novartis-Stiftung ausgezeichnet. Für die Patientinnen wäre es ein Segen: Wenn Mediziner wüssten, welche Frauen mit Brustkrebs auf eine Chemotherapie oder ein anderes Verfahren erfolgreich ansprechen, könnte man die Behandlung sinnvoller einsetzen – und umgekehrt vielen Betroffenen die belastende Therapie ersparen. Tatsächlich hat Dr. Peter J. Wild vom Universitätsklinikum Regensburg in den Tumorzellen der Patientinnen bestimmte Erbgut- Sequenzen entdeckt, die sich als das gesuchte molekulare Orakel erweisen könnten. Für seine Arbeiten bekommt der angehende Pathologe ein Graduierten-Stipendium der Nürnberger Novartis-Stiftung für therapeutische Forschung.

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Wissenschaftler untersuchen, wie Antikörper gesundes Gewebe von Leukämiepatienten am besten schützen können. © Dirk Mahler/Fraunhofer
Leukämie

Neues Diagnoseverfahren in der Leukämie-Therapie ausgezeichnet

28. Oktober 2004 Detlef Hoewing 0

Der von der TUI AG, Hannover, gestiftete und mit 15.000 Euro dotierte Rudolf-Schoen-Preis für besondere Leistungen in der Medizin geht an Privatdozentin Dr. med. Eva Mischak-Weissinger, Abteilung Hämatologie, Hämostaseologie und o­nkologie der Medizinischen Hochschule Hannover (Direktor: Professor Dr. Arnold Ganser). Mit ihrer Forschungsarbeit konnte sie zeigen, dass mittels einer neuen Untersuchungsmethode, der Proteomanalyse, die rechtzeitige Erkennung einer lebensbedrohlichen Komplikation in der Leukämie-Therapie zuverlässig möglich ist. Die Arbeit wurde in der international renommierten Zeitschrift „Blood“ publiziert.

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Bild 1 / Quelle: Universitäts-Kinderklinik.
Krebs bei Kindern

Ich habe Krebs, aber mein Leben geht weiter!

26. Oktober 2004 Detlef Hoewing 0

Bild 1 / Quelle: Universitäts-Kinderklinik.Neue interaktive CD-Rom hilft Kindern und Jugendlichen, mit der Krankheit und ihren Folgen umzugehen. Verständliches Fachwissen, Experten auf Video und Spiele. „Was passiert bei einer Chemotherapie?“ „Was sage ich meinen Freunden, wenn die Haare ausfallen?“ „Was ist eine Knochenmarkspunktion?“ Diese und andere Fragen werden auf kindgerechte Weise in einem bundesweit einzigartigem Projekt beantwortet: Die Abteilung Pädiatrische O­nkologie der Universitäts-Kinderklinik Heidelberg (Ärztlicher Direktor: Professor Dr. Andreas Kulozik) hat in Zusammenarbeit mit dem Elternverband krebskranker Kinder die CD Rom „Ich bin ein Onkokid“ entwickelt. Unterstützt wird das Projekt von der Firma Medac-Schering Onkologie.

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Links die normale Lage der Nebennieren (gelbe Pfeile) im Körper, rechts ein Nebennieren-karzinom in einer kernspintomographischen Darstellung. Bild: Medizinische Klinik
Nierenkrebs

Nachsorge allzu oft vernachlässigt

26. Oktober 2004 Detlef Hoewing 0

Links die normale Lage der Nebennieren (gelbe Pfeile) im Körper, rechts ein Nebennieren-karzinom in einer kernspintomographischen Darstellung. Bild: Medizinische KlinikDie Betreuung von Patienten mit Nebennierenkarzinomen ist verbesserungsbedürftig. Um auf diesem Gebiet Fortschritte zu erzielen, haben das Tumorzentrum und die Medizinische Klinik der Uni Würzburg gemeinsam ein bundesweites Register zur Erfassung dieser Tumoren eingerichtet. Die Deutsche Krebshilfe (Bonn) fördert das Projekt. Das Nebennierenkarzinom ist ein bösartiger Tumor, der bevorzugt bei jungen Erwachsenen, oft auch bei Kindern auftritt. Die Genesungschancen stehen häufig schlecht. Da die Krankheit recht selten ist – auf eine Million Einwohner kommen ein bis zwei Fälle pro Jahr – sind sich die behandelnden Ärzte oft unsicher darüber, wie die korrekte Diagnostik und die optimale Therapie durchzuführen sind. Zudem gebe es bisher keine einzige wissenschaftlich fundierte Behandlungsstudie für diese Erkrankung, sagt Professor Bruno Allolio von der Würzburger Medizinischen Uniklinik.

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Interviews: Das Netzwerk Darmkrebs
Darmkrebs

Auftaktveranstaltung des Vereins Netzwerk gegen Darmkrebs

21. Oktober 2004 Detlef Hoewing 0

Das Netzwerk gegen Darmkrebs e.V. legt die konkrete Projektplanung für 2005 fest. Minister Schnappauf unterstützt die Arbeit des Vereins. Das im Juni 2004 gegründete Netzwerk gegen Darmkrebs e.V. trifft erstmals am 21.10.2004 im Klinikum rechts der Isar, München, zusammen. Auf der Veranstaltung werden von über 60 anwesenden Mitgliedern und Partnern die Ziele und Projekte für das Jahr 2005 definiert sowie der Beirat des Vereins von den Mitgliedern bestätigt.

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Mikroskopische Aufnahme eines Gewebsschnitts durch einen Dickdarmtumor mit Spezialfärbung: Die blau angefärbten Zellen produzieren den Wachstumsfaktor Epiregulin. Es handelt sich zum Großteil um Bindegewebszellen (Tumorfibroblasten). - Foto: Dr. Clemens Neufert
Darmkrebs

Die EDV als ärztliches Instrument

20. Oktober 2004 Detlef Hoewing 0

Verbesserung der Diagnosequalität und Behandlung des Rektumkarzinoms. Darmkrebs – Krebserkrankungen des Dickdarms, des Mastdarms und des Anus – ist mittlerweile für beide Geschlechter die zweithäufigste Krebserkrankung. Die Zahl der jährlichen Neuerkrankungen in Deutschland wird für Männer auf über 32.000, für Frauen auf über 34.000 geschätzt. Männer erkranken im Mittel mit 68, Frauen mit 73 Jahren – also vergleichsweise spät. Darmkrebs ist darüber hinaus sowohl für Frauen und Männer die zweithäufigste Krebstodesursache. Im Vergleich mit den Erkrankungsraten anderer EU-Länder steht Deutschland an erster Stelle in Europa.

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Histologischer Schnitt durch eine Prostata mit normaler Drüsenstruktur (links) und Tumorzellherden (rechts). Farblich unterscheidbar sind Zellkerne (braun), Bindegewebe (blau) und Drüsenlumen (weiße Bereiche). Maßstab/ Vergrößerung: 200-fach Quelle: NGFN
Prostatakrebs

Neue Forschungsansätze im Kampf gegen Prostatakrebs

18. Oktober 2004 Detlef Hoewing 0

Welche genetischen Voraussetzungen erhöhen das Risiko, an Krebs der Vorsteherdrüse zu erkranken? Welche molekularen Veränderungen begleiten Entstehung und Ausbreitung dieses Tumors? Welche krebsfördernden Gene sind aktiviert, welche tumorhemmenden ausgeschaltet? Diesen und anderen Fragen versuchen die Mitglieder des Deutschen Prostatakarzinom-Konsortiums (DPPK) – ein interdisziplinärer Verbund von Wissenschaftlern aus den Bereichen Urologie, Pathologie, klinischer Chemie, Genetik und Grundlagenforschungseinrichtungen (Deutsches Krebsforschungszentrum, Max-Planck-Institut) sowie Patientenvertretern – gemeinsam auf den Grund zu gehen.

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So wirkt der EGFR-Blocker - Publics Vital PR
Lungenkrebs

Bessere Chancen bei Lungenkrebs und Darmkrebs dank EGFR-Blockade

11. Oktober 2004 Detlef Hoewing 0

Seit im Jahr 2003 die neuartigen Krebsmedikamente der Klasse der EGFR-Blocker in den USA zugelassen wurden (sehr bekannt ist das Gefitinib), haben Ärzte weit über 100 000 Patienten damit behandelt und berichteten auf dem amerikanischen Krebskongress von den Erfahrungen, die sie damit gesammelt haben. Die meisten Studien bleiben vorerst freilich auf den Lungenkrebs, den Darmkrebs und die Kopf-Hals-Tumoren beschränkt.

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