Medizin

Jeder Mensch ist anders – Nutzen der individualisierten Medizin

Jeder Mensch ist anders – Nutzen der individualisierten Medizin

Am Donnerstag, dem 31. Mai 2012, findet im Greifswalder BioTechnikum der 62. BioCon-Valley-Treff zum Thema „Nutzen der individualisierten/personalisierten Medizin“ statt. Ziel der Veranstaltung ist es, über die aktuellen Wirtschaftsdaten zur Medizinischen Biotechnologie in Deutschland, die Anwendungsfelder der personalisierten Medizin und Chancen dieses Konzepts sowie über die notwendigen Rahmenbedingungen für eine weitere erfolgreiche Entwicklung ins Gespräch zu kommen. Der von der Deutsche Industrievereinigung Biotechnologie des VCI und BioCon Valley organisierte Branchentreff richtet sich an alle Interessierte aus Wissenschaft, Wirtschaft.


Chinesische Medizin mit Dreifach-Wirkung gegen Krebs

Chinesische Medizin mit Dreifach-Wirkung gegen Krebs

Gerolzhofen, Mai 2012. Wer die Schreckensdiagnose Krebs erhält, stellt meist schnell fest, dass nach der Operation die Therapie noch lange nicht endet. Betroffene unterziehen sich meist über viele Jahre den Behandlungen. Zwar gestalten sich Chemotherapien, Bestrahlungen oder andere medikamentöse Behandlungen heute sehr viel schonender als vor einigen Jahren, die Lebensqualität vieler Patienten leidet aufgrund von Nebenwirkungen dennoch – manchmal auch noch Jahrzehnte nach Therapieende. Ergänzend zur Therapie stellt die chinesische Medizin eine Alternative mit drei positiven Effekten dar. Neben einer Minderung der Nebenwirkungen führt sie zum Wiederaufbau der Funktionen des Immunsystems und Stoffwechsels sowie zur Beeinflussung des Tumorwachstums.


DFG fördert Projekt zur verbesserten Tumortherapie

Wenn pharmazeutische Wirkstoffe sich unspezifisch im Körper verteilen, geht das für den Patienten oft mit unerwünschten Nebenwirkungen einher. Häufig müssen Krebstherapien aufgrund zu starker Nebenwirkungen abgebrochen werden. Eine zielgerichtete Verteilung und spezifische Aktivierung von Wirkstoffen zu erreichen und dabei gleichzeitig die Wirksamkeit und Sicherheit der Wirkstoffe zu erhöhen, ist Ziel eines Projekts an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU). Das Vorhaben wird die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) in den nächsten drei Jahren mit knapp 400 000 Euro fördern.


Nebenwirkung Sterberisiko

Veröffentlichung neuer Studienergebnisse unter Beteiligung von Forschern der Uniklinik Köln in The Lancet bestätigen den Verdacht eines erhöhten Sterberisikos künstlicher Erythropoetinen, die vor allem in der Krebstherapie begleitend eingesetzt werden.


Naturheilkundliche Medikamente bei Krebs

Heidelberg (humannews) – Längst gehören auch naturheilkundliche Heilmethoden zum Standard bei vielen Krebstherapien. Sie werden meist ergänzend zu den klinischen Maßnahmen eingesetzt. Ihre positive Wirkung ist unbestritten. Doch der Staat, die Ärzteverbände und die Krankenkassen gehen mit dieser Tatsache noch nicht angemessen um. Unklare gesetzliche Regelungen, welche naturheilkundlichen Medikamente von den Krankenkassen erstattet werden, verunsichern Ärzte und Patienten. Zudem hält sich der Staat bei der Förderung der Naturheilkunde zurück. Forschungsgelder fließen äußerst spärlich. Für die meisten Betroffenen ein nicht nachvollziehbarer Zustand.


erektile Dysfunktion als „Frühwarnsystem“ der Gesundheit

Freiburg (ISG) – Sexualität und Gesundheit gehen Hand in Hand miteinander und bedingen sich wechselseitig. Was die Liebe stark macht, fördert auch die Gesundheit. Leidet die Gesundheit, wird meist auch die Liebe empfindlich gestört. Sexuelle Probleme sind Zeichen unserer Gesundheit und weisen oft auf ein Organleiden hin. Mit anderen Worten, Liebe und Lust funktionieren als Frühwarnsystem des Körpers und helfen, körperlich-organische Erkrankungen frühzeitig zu erkennen und zu behandeln – was stets eine Chance ist.


Der Solidargedanke in der Medizin der Zukunft zwischen Anspruch und Finanzierbarkeit

Berlin, 24.04.2008. Medizinischer Fortschritt ist in Zukunft zu vertretbaren Kosten zu finanzieren. Das kann dann gelingen, wenn Innovationen aus der Diagnostik und der Therapie eine personalisierte Medizin möglich machen, die zielgenau wirkt und Nebenwirkungen vermeidet. Gleichwohl wird nach Expertenauffassung ein gesamt­gesellschaftlicher Diskurs über Prioritätensetzungen im deutschen Gesundheitswesen notwendig sein, wobei allerdings strittig bleibt, wer konkret über Prioritäten oder gar explizite Rationierung entscheiden soll.