Strahlenschutztechniker Thomas Lenders beim Justieren eines Ionenstrahl-Optikelements.
Radiologie

Tumorstammzellen gezielt töten

19. April 2008 Detlef Hoewing 0

Strahlenschutztechniker Thomas Lenders beim Justieren eines Ionenstrahl-Optikelements.Europaweit einzigartig ist der Beschleuniger, den die Ruhr-Universität Bochum vor kurzem in Betrieb genommen hat. Mit seiner Hilfe lassen sich in Zukunft neue spezielle radioaktive Implantate für die Krebsbehandlung herstellen. Die Anlage arbeitet mit bis zu 100.000 Volt Beschleunigungsspannung und ermöglicht es zum Beispiel, das radioaktive Isotop Phosphor (32 P) in winzige Drähte hineinzuschießen.

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ARTISTE Solution - Quelle: medical - siemens . com
dkfz

Bildgesteuerte Strahlentherapie mit „ARTISTE“

17. März 2008 Detlef Hoewing 0

Mit „Artiste“, einer Kombination aus Linearbeschleuniger (Bestrahlungsgerät) und Computertomographen, können Ärzte während der Strahlentherapie Lage, Ausdehnung und Bewegung eines Tumors kontrollieren und die Position des Patienten gegebenenfalls nachjustieren. An der Entwicklung des Geräts, das von Siemens Healthcare hergestellt und vertrieben wird, waren Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum maßgeblich beteiligt.

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Strahlentherapie - Quelle: Deutsche Krebshilfe
dkfz

Nachhilfe für die Strahlentherapie

21. Oktober 2005 Detlef Hoewing 0

Immer mehr Krebspatienten können heute durch Strahlentherapie – allein oder in Kombination mit Chirurgie oder Chemotherapie – geheilt werden. Im Deutschen Krebsforschungszentrum suchen Wissenschaftler der Klinischen Kooperationseinheit Strahlentherapie unter der Leitung von Professor Dr. Dr. Peter Huber nach Möglichkeiten, die Wirksamkeit dieser Behandlungsform weiter zu verbessern. Eine Achillesferse des Tumors, die die Forscher dabei anvisieren, ist die Neubildung von Blutgefäßen, Angiogenese genannt.

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Kein Bild
Radiologie

Neues ZIK OncoRay in Dresden

28. Juni 2005 Detlef Hoewing 0

Das am 28. Juni offiziell eröffnete „Zentrum für Innovationskompetenz für medizinische Strahlenforschung in der O­nkologie“ – kurz „ZIK o­ncoRay“ – erforscht Methoden, Krebs wirkungsvoller und für den Patienten dennoch schonender zu bekämpfen. In dem neuen Zentrum der Medizinischen Fakultät Carl Gustav Carus arbeiten insgesamt 21 Experten der Medizin, Biologie, Physik und Mathematik an wissenschaftlichen Projekten, mit denen sie sich im weltweiten Vergleich auf einem Spitzenniveau bewegen.

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Links: Intakter Zellkern, rechts: Zerfall des Zellkerns unter radioaktiver Bestrahlung - Bild: UK Ulm
Brustkrebs

Nur Teile der Brust bestrahlen

27. Mai 2005 Detlef Hoewing 0

Die so genannte Teilbrustbestrahlung, bei der während und nach der Operation ausschließlich das Tumorbett und nicht mehr die ganze Brust bestrahlt wird, kann die Behandlungsergebnisse weiter verbessern, wenn sie zusätzlich zur herkömmlichen Bestrahlung eingesetzt wird. Ob sie als alleinige Bestrahlungsart eingesetzt werden kann, ist noch unklar. Nötig sind Langzeitergebnisse, die zeigen, dass die Heilungschancen der Frauen dadurch nicht beeinträchtigt werden, betonen Experten auf der Jahresversammlung der Radioonkologen.

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Abb.:Das violette Licht entsteht aus Heliumatomen, die durch intensives Laserlicht angeregt werden. Der Laserpuls breitet sich entlang der Achse des violetten Flügels (horizontal) durch das Heliumgas aus. Den gleichen Weg nimmt der nicht sichtbare Röntgenstrahl gebündelt in einem Durchmesser von nur einigen hundert Mikrometern. - Bild: J. Seres, Technische Universität Wien
Radiologie

Erste ultrakurz gepulste Röntgenstrahlen

16. Februar 2005 Detlef Hoewing 0

Das erste kompakte Gerät, das einen laserartigen Röntgenstrahl für eine Wellenlänge von einem Nanometer erzeugt, haben Physiker vom Max-Planck-Institut für Quantenoptik in Garching unter der Leitung von Prof. Ferenc Krausz in Zusammenarbeit mit Kollegen der Technischen Universität Wien und der Universitäten Würzburg und München entwickelt.

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Legende: A) Normales Gebärmutterhalsgewebe, das viel pro-IL-1β enthält (braun gefärbt) B) Gebärmutterhalskrebs, negativ für pro-IL-1β - Bildquelle: DKFZ/Charité Berlin
Radiologie

Nicht nur in Amerika: Auch in Freiburg wird Frauen minimal invasiv geholfen

27. November 2004 Detlef Hoewing 0

Patientinnen, die an einer gutartigen Wucherung der Gebärmutter (Gebärmuttermyom) erkrankt sind, kann in der Abteilung Röntgendiagnostik des Universitätsklinikums mit viel Erfahrung genauso schonend geholfen werden, wie dies in den USA bei der designierten Außenministerin Condoleezza Rice erfolgreich durchgeführt wurde. Der stellvertretende Sicherheitsberater Jim Wilkinson hatte dies gegenüber der Presse berichtet.

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Schematische Darstellung des Oktaeders in zwei verschiedenen Ansichten mit Indizierung der zwölf Oktaederkanten
Radiologie

Schnellere Bilder, geräuschärmere Messung

27. November 2004 Detlef Hoewing 0

Schematische Darstellung des Oktaeders in zwei verschiedenen Ansichten mit Indizierung der zwölf OktaederkantenMit Hilfe einer neuartigen Spule sollen in Zukunft Messungen des Kopfes im Magnetresonanz-Tomografen schneller oder geräuschärmer werden. Auch die Bildqualität wird profitieren. Ein Team um das „Interdisziplinäre Zentrum für klinische Forschung“ in Leipzig unter der Leitung von Dr. Thomas Riemer, dem „MPI für Kognitions- und Neurowissenschaften“ ebenfalls Leipzig und der „Physikalisch Technischen Bundesanstalt“ in Berlin erhält für die Projektidee den Innovationspreis zur Förderung der Medizintechnik des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Die Arbeiten werden in den kommenden zwei Jahren mit rund 200.000 Euro gefördert.

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Foto: Universitätsbauamt Heidelberg: Modell der Heidelberger Schwerionen-Therapieanlage
Radiologie

Ein weiterer Schritt auf dem Weg zur Therapie unheilbarer Tumoren

22. November 2004 Detlef Hoewing 0

Für die Errichtung des Heidelberg Ionenstrahl-Therapie Centrums (HIT) ist am Montag, dem 22. November 2004, ein weiterer Meilenstein gelegt worden: Das Universitätsklinikum Heidelberg hat die Firma Siemens Medical Solutions mit der Installation wesentlicher Komponenten für die erste kombinierte Ionenstrahltherapieanlage zur Tumorbehandlung mit Kohlenstoffionen und Protonen in Europa beauftragt.

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Uhu Leonardo erklärt die PET/CT
Radiologie

PET/CT: Neue DGN-Patientenbroschüre

22. Oktober 2004 Detlef Hoewing 0

Die neue Patientenbroschüre zur PET/CT der Deutschen Gesellschaft für Nuklearmedizin (DGN) e.V. ist ab sofort erhältlich. Das achte PET/CT-Gerät in Deutschland wird am 29. Oktober 2004 an der Medizinischen Hochschule Hannover eingeweiht. Eine sichere Diagnostik ist Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie. Ein klarer Befund gibt sowohl Ärzten als auch Patienten Sicherheit bei der Planung der weiteren Behandlungsschritte. Die PET/CT, eine Kombination der Positronen Emissions Tomographie (PET) mit der Computertomographie (CT), bietet neue Möglichkeiten für die bildgebende Diagnostik, beispielsweise bei Krebserkrankungen.

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