Chemotherapie - pixabay
Speiseröhrenkrebs

Gefahr für Speicheldrüsen durch gleichzeitige Radiochemotherapie

1. Februar 2012 Detlef Hoewing 0

Eine Gefahr für die Speicheldrüsen onkologischer Patienten durch eine gleichzeitige Radiochemotherapie erkannten Forscher der Martin-Luther- Universität Halle-Wittenberg. Für ihre Erkenntnisse wurden sie mit dem Wrigley Prophylaxe Preis (2. Platz) ausgzeichnet.Die Arbeitsgruppe der Medizinischen Fakultät der Martin-Luther- Universität war interdisziplinär besetzt. Jeremias Hey (Universitätspoliklinik für Zahnärztliche Prothetik), Dr. Reinhard Gerlach (Universitätsklinik und Poliklinik für Strahlentherapie), Dr. Christian Gernhardt (Universitätspoliklinik für Zahnerhaltungskunde und Parodontologie) und PD Dr. Thomas Kuhnt (ebenfalls Universitätsklinik und Poliklinik für Strahlentherapie) führten klinische Untersuchungen zur Auswirkung einer simultanen Radiochemotherapie im Vergleich zur alleinigen Radiotherapie (Bestrahlung) auf den Funktionsverlust der großen Kopfspeicheldrüsen, den Glandulae parotideae, durch.

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Prof. Dr. med. Bernd Wullich - Quelle: Wahlers-PR
DGU-Kongress 2010

Translationale Medizin in der Urologie

24. September 2010 Detlef Hoewing 0

Prof. Dr. med. Bernd Wullich - Quelle: Wahlers-PRWährend die Mehrzahl der Patienten mit Prostatakarzinom eine gute Prognose aufweist, stellt das metastasierte Prostatakarzinom eine inkurable Erkrankung dar. Allein in Deutschland versterben etwa 11.000 Patienten pro Jahr an diesem Tumor. Nahezu alle Patienten entwickeln nach einem anfänglich guten Ansprechen auf eine Androgenentzugstherapie einen Tumorprogress, der über die Bildung von Metastasen schließlich zum Tod des Patienten führt. Der Begriff des kastrationsresistenten Prostatakarzinoms (CRPC) ersetzt dabei zunehmend die Begriffe „hormonrefraktäres“ und/oder „Androgen-unabhängiges“ Prostatakarzinom.

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Professor Dr. med. Dr. h. c. Manfred Wirth
Chemotherapie

Chemoprävention senkt Prostatakrebs-Risiko um 25 Prozent

22. Juni 2009 Detlef Hoewing 0

Professor Dr. med. Dr. h. c. Manfred WirthProstatakrebs geht alle Männer an. Information und Aufklärung über die bösartige Erkrankung der Vorsteherdrüse sowie über die Möglichkeiten der Früherkennung und der Prävention stehen deshalb immer wieder im Focus Deutscher Urologen. Nun will die Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) Männer mit erhöhtem Prostatakrebs-Risiko über die Option der Chemoprävention aufklären, denn einer aktuellen US-Studie zufolge, kann für Risikopatienten eine Prostatakrebsreduktion von circa 25 Prozent erreicht werden.

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Chemotherapie - pixabay
Chemotherapie

Resistenzen bei der Chemotherapie von Krebs

4. September 2008 Detlef Hoewing 0

Tumorzellen ohne Multidrug-Resistenz - Quelle: AG PD Dr. Johanna WeißViele Krebsarten können nur schlecht mit Medikamenten (Chemotherapeutika) bekämpft werden, da sie gegenüber diesen Wirkstoffen entweder resistent sind oder im Laufe der Therapie resistent werden. Dabei besteht die Resistenz meist gegenüber einer großen Vielzahl von Chemotherapeutika (sogenannte Multidrug- Resistenz). Die Arbeitsgruppe um Johanna Weiß am Universitätsklinikum Heidelberg untersucht molekulare Grundlagen dieser Multidrug-Resistenz mit dem Ziel, die Chemotherapie von Krebspatienten zu optimieren bzw. zu individualisieren.

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Strahlentherapie - Quelle: Deutsche Krebshilfe
Deutsche Krebshilfe

Forscher wollen Strahlentherapie effektiver machen

19. August 2008 Detlef Hoewing 0

Strahlentherapie - Quelle: Deutsche KrebshilfeHamburg (ng) – Lungenkrebs ist die dritthäufigste Krebserkrankung in Deutschland. Eine der wichtigsten Behandlungsmethoden – neben der Operation und Chemotherapie – ist die Bestrahlung. Dabei müssen die hochenergetischen Strahlen exakt auf den Tumor ausgerichtet werden, um die Krebszellen wirksam zu zerstören. Die Lunge und damit auch der Tumor bleiben aufgrund der Atmung jedoch nicht an einer festen Position, so dass leicht auch gesundes Gewebe durch die Strahlen geschädigt wird. Wissenschaftler am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf wollen jetzt konkrete Empfehlungen erarbeiten, wie Lungentumoren trotz der Atembewegung optimal bestrahlt werden können. Die Deutsche Krebshilfe fördert das Forschungsprojekt mit 117.600 Euro.

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Chemotherapie - pixabay
Chemotherapie

Neuer Ansatz bei Chemotherapie-Resistenz

11. Juni 2008 Detlef Hoewing 0

Würzburg, 10.06.2008. Krebszellen, die resistent gegen eine Chemotherapie werden, sind eines der größten Hindernisse in der Krebstherapie. Einige Krebsarten wie Hautkrebs reagieren auf eine Behandlung nur sehr eingeschränkt. Wissenschaftler um PD Dr. Margarete Schön und Prof. Dr. Michael Schön vom Rudolf-Virchow-Zentrum und der Hautklinik der Universität Würzburg und Göttingen konnten jetzt im Tiermodell die Resistenz überwinden. Die Tiere wurden wieder empfindlich für die Chemotherapie. Ihre Ergebnisse beschreiben sie heute in der Online-Veröffentlichung der renommierten Fachzeitschrift „Journal of the National Cancer Institute“.

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NeoControl wirkt bis zu 8-20cm tief in den Beckenboden - Quelle: NeoControl de
Therapie

Therapie-Erfolge bei der Inkontinenzbehandlung

28. Mai 2008 Detlef Hoewing 0

NeoControl wirkt bis zu 8-20cm tief in den Beckenboden - Quelle: NeoControl de

Magnetstimulationstherapie: So heißt die große Hoffnung für Inkontinenzpatienten. Nach Schätzungen der Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU) leiden allein in Deutschland sechs Millionen Menschen an einer Drang- oder Belastungsinkontinenz (früher auch als Streßinkontinenz bezeichnet). Wie erste Erfahrungsberichte aus der Praxis zeigen, kann vielen von ihnen mit der ExMi-Methode (Extracorporal Magnetic Innervation) geholfen werden.

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Hochleistungs-Trapezlaser auf Wärmesenke - Foto: FBH/schurian.com
Therapie

Neue BPH-Lasertherapie

23. Mai 2008 Detlef Hoewing 0

biolitec AG berichtet auf dem Jahrestreffen 2008 der American Urological Association (AUA) in Orlando/ Florida von Erfahrungen bei der ambulanten BPH-Behandlung mit dem Urologielaser Evolve™ 150 – Behandelnde Ärzte zeigen sich sehr zufrieden mit den Resultaten – biolitec ist in den USA Marktführer bei der Behandlung der gutartigen Prostatavergrößerung im ambulanten Bereich.

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Links: Intakter Zellkern, rechts: Zerfall des Zellkerns unter radioaktiver Bestrahlung - Bild: UK Ulm
Brustkrebs

Nur Teile der Brust bestrahlen

27. Mai 2005 Detlef Hoewing 0

Die so genannte Teilbrustbestrahlung, bei der während und nach der Operation ausschließlich das Tumorbett und nicht mehr die ganze Brust bestrahlt wird, kann die Behandlungsergebnisse weiter verbessern, wenn sie zusätzlich zur herkömmlichen Bestrahlung eingesetzt wird. Ob sie als alleinige Bestrahlungsart eingesetzt werden kann, ist noch unklar. Nötig sind Langzeitergebnisse, die zeigen, dass die Heilungschancen der Frauen dadurch nicht beeinträchtigt werden, betonen Experten auf der Jahresversammlung der Radioonkologen.

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Wie tragen die adenoviralen Proteine zur Transformation einer Zelle bei? - Quelle: Timo Sieber
Therapie

Viren in der Krebstherapie

13. Februar 2005 Detlef Hoewing 0

Laufende klinische Studien rücken Viren als neue Waffe der Krebstherapie ins Blickfeld, insbesondere bei Tumoren, bei denen herkömmliche Ansätze der Chirurgie, Strahlen- oder Chemotherapie versagen oder nur begrenzt wirksam sind, z. B. bei bestimmten Hirntumoren oder Bauchspeicheldrüsenkrebs. Unter den Parvoviren identifizierte Professor Jean Rommelaere, Abteilung Tumorvirologie, Deutsches Krebsforschungszentrum, Virustypen mit deutlicher Wirkung gegen Krebszellen ohne relevante Nebenwirkungen.

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