Dem Krebs davonlaufen – Sport hilft beim Kampf gegen Krebs

NCT Patientensportprogramm Joggen - Quelle: Medienzentrum des Universitätsklinikums Heidelberg

Jüngste klinische Studien zeigen, dass Sport Krebspatienten hilft, die Nebenwirkungen einer Therapie messbar zu reduzieren. Außerdem werden Leistungsfähigkeit und Selbstbewusstsein gestärkt – was die Lebensqualität deutlich verbessern kann. Doch dies nicht allein: Körperliche Aktivität hat auch direkten Einfluss auf die Entstehung von Krebs sowie den Verlauf einer Krebserkrankung.

Berlin, 2. Januar 2014 – Wer regelmäßig Sport treibt, beugt einer Krebserkrankung vor. Man geht heute davon aus, dass sportlich aktive Menschen ihr Risiko, an Krebs zu erkranken, durchschnittlich um 20 bis 30 Prozent reduzieren können. Wenn dennoch Krebs auftritt, haben Patienten, die vor ihrer Erkrankung regelmäßig Sport getrieben haben, nachweislich ein geringeres Rückfallrisiko. Aber auch bislang eher inaktive Patienten können noch von einer Änderung ihres Lebensstils profitieren: Körperliche Aktivität nach einer Tumorerkrankung reduziert nachweisbar die Gefahr eines Rückfalls und erhöht die Wahrscheinlichkeit für eine dauerhafte Heilung. Dieser Effekt kann sich je nach Tumorart im gleichen Maße vorteilhaft auswirken wie eine Chemo- oder Hormontherapie. Besonders gut erforscht ist dies bisher für Brust-, Darm- und Prostatakrebs.

Aber auch für Leukämie- und andere Krebspatienten wurden in Studien schon positive Effekte gezeigt. Auf welche Weise Sport einen Einfluss auf Krebs hat – und was der Einzelne konkret tun kann – dies erläutert Dr. Freerk Baumann, Wissenschaftler an der Deutschen Sporthochschule Köln und Autor des Buches „Sport und körperliche Aktivität in der Onkologie“, im Experteninterview des Internetportals der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG). Das Gespräch sowie hilfreiche Tipps und Hinweise zum DKG-Monatsthema im Januar sind ab sofort abrufbar unter www.krebsgesellschaft.de/thema_januar2014.

Hinweis: Der Abdruck des Monatsthemas oder von Teilen des Artikels ist unter Angabe der Quelle „www.krebsgesellschaft.de“ möglich. Bei Publikation oder Teilpublikation in Online-Medien ist darauf zu achten, dass die Quellenangabe auf www.krebsgesellschaft.de verlinkt. Bitte senden Sie ein Belegexemplar (pdf) ihres Artikels an kirsten.herkenrath@dkg-web.de.

Die Reihe „Thema des Monats“ in der Patientenrubrik des DKG-Internetportals richtet sich an Patienten, Angehörige und interessierte Leser. Sie widmet sich 12 Mal im Jahr aktuellen Fragestellungen in den Bereichen Krebserkrankung, Prävention, Vorsorge und Nachsorge.

Die Deutsche Krebsgesellschaft e.V. (DKG) ist das größte onkologische Netzwerk von Experten im deutschsprachigen Raum und zählt mehr als. 7.000 Mitglieder. Das Internetportal www.krebsgesellschaft.de hat im Monat mehr als eine Million Besucher und ist Deutschlands größtes Wissensportal zum Thema Krebs.

Pressemitteilung Internetportal der Deutschen Krebsgesellschaft e.V. dkg-web gmbh Presse: Kirsten Herkenrath

Aktiv trotz Brustkrebs


Krebszeitung

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    Forschung
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  • Plakatmotiv Ich bin dabei - Kooperationsgemeinschaft Mammographie | Urs Kuckertz Photography
    Brustkrebs

    Wie kann Ultraschall die Brustkrebsfrüherkennung verbessern?

    Mammografie-Früherkennungsuntersuchungen finden im Deutschen Screening-Programm für GKVKassen- Patientinnen alle zwei Jahre statt. Leider lassen sich im Screening mit der Mammografie nie alle Tumore entdecken. Einige Karzinome sind einfach nicht sichtbar (okkult), andere sehen so harmlos aus, dass keine weitere Abklärung vorgenommen wird (minimale Zeichen), weitere werden aus technischen oder Untersuchergründen übersehen (falsch-negative). Insbesondere wachsen jedoch auch nach einer unauffälligen Mammografie-Screening-Untersuchung neue Brustkrebse heran (echte Intervallkarzinome).

    Wenn ein Brustkrebs vor dem regulären nächsten Screening-Termin durch Zufall aufgrund eines Tastbefundes oder durch eine andere bildgebende Untersuchung wie der Sonografie diagnostiziert wird, spricht man von einem Intervallkarzinom. Nach den Europäischen Leitlinien soll die Häufigkeit dieser Intervallkarzinome im ersten Jahr nach einer unauffälligen Mammografie- Screening-Untersuchung weniger als 30 Prozent und im zweiten Jahr weniger als 50 Prozent aller in dem Zeitintervall neu diagnostizierten Brustkrebse betragen (sogenannte Hintergrundinzidenzrate). Diese Zielwerte liegen in anderen deutschen Modellprojekten oder europäischen Screening- Programmen etwa bei 30 Prozent beziehungsweise 60 Prozent.

    […mehr lesen]

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