Der Deutsche Krebskongress 2016

Logo des Krebskongress 2016
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Mehr als 10.000 Experten werden in Berlin erwartet

Berlin, 3. November 2015. – Vom 24. bis 27. Februar 2016 findet im CityCube Berlin der 32. Deutsche Krebskongress (DKK) statt. Erwartet werden mehr als 10.000 Experten. Unter dem Motto „Krebsmedizin heute: präventiv, personalisiert, präzise, partizipativ“ diskutieren sie die jüngsten wissenschaftlichen Ergebnisse der Krebsmedizin und gesundheitspolitische Aspekte der Krebsversorgung in Deutschland. Der DKK 2016 wird gemeinsam von der Deutschen Krebsgesellschaft und der Deutschen Krebshilfe ausgerichtet.

„Im Kongressmotto des DKK 2016 greifen wir die Leitgedanken der P4-Medizin nach Leroy Hood auf“, erklärt Prof. Dr. Angelika Eggert, Kongresspräsidentin des DKK 2016. Hood, ein Pionier der biomedizinischen Forschung, entwickelte schon frühzeitig die Vision einer modernen Medizin, die wirksam Krankheiten vorbeugt und molekulare Werkzeuge nutzt, um präzise Diagnosen zu stellen und maßgeschneiderte, auf das individuelle Krankheitsgeschehen abgestimmte Therapien zu entwickeln. Hinzu kommt die aktive Mitwirkung der Patienten, insbesondere bei Therapieentscheidungen ‒ auch dieser Punkt kann für den Therapieerfolg wichtig sein.

„Diese vier Grundaspekte unseres Mottos ziehen sich wie ein roter Faden durchs Programm des Kongresses. Allen, die an der Optimierung der Behandlung und Versorgung von Krebspatienten arbeiten, bietet der DKK 2016 eine exzellente Informations- und Diskussionsplattform“, betont Prof. Eggert.

Der Deutsche Krebskongress zeichnet sich durch ein hohes Maß an Interdisziplinarität aus: Von der onkologischen Chirurgie, der Radioonkologie und der medizinischen Onkologie bis hin zur Palliativmedizin und Pflege sind nahezu alle Fachrichtungen vertreten, die bei der Versorgung von Krebspatienten zusammenwirken. Neu ist dieses Mal der Schwerpunkt „Translationale Onkologie“, der sich mit zahlreichen Sitzungen über alle vier Kongresstage erstreckt.

Weitere thematische Schwerpunkte sind die Supportiv-, Palliativ- und Komplementärmedizin sowie Konzepte für die Betreuung älterer Krebspatienten und Langzeitüberlebender; dazu kommen Plenarsitzungen zur Diagnostik und Therapie verschiedener Krebsarten. Interaktive Tumorkonferenzen und Sitzungen zu aktuellen Leitlinien bieten die Chance, moderne Strategien der Krebsmedizin praxisnah, fächerübergreifend und aus der Sicht der Ärzte in Kliniken und Praxen zu diskutieren.

Der Tag der Jungen Medizin auf dem Kongress wendet sich speziell an den wissenschaftlichen Nachwuchs und stellt das onkologische Berufsfeld detailliert vor. In den gesundheitspolitischen Sitzungen geht es unter anderem um die Fortschritte und Aufgaben im Nationalen Krebsplan, beim Aufbau klinischer Krebsregister oder bei der Finanzierung der personalisierten Medizin. Das Vorprogramm für den DKK 2016 kann auf der Webseite www.dkk2016.de abgerufen werden.

Der Deutsche Krebskongress 2016 – aktuelle Informationen für Medienvertreter
In den kommenden Wochen werden wir in einem elektronischen Newsletter näher über ausgewählte Veranstaltungen auf dem DKK 2016 informieren. Wenn Sie diesen Newsletter abonnieren wollen, melden Sie sich bitte unter presse@dkk2016.de an. Allgemeine Informationen für Medienvertreter, einschließlich Akkreditierung, sind unterwww.dkk2016.de/presse.html zusammengefasst.

Die Ausrichter – starke Partner im Kampf gegen Krebs
Die Deutsche Krebsgesellschaft e. V. (DKG) – eine Nachfolgeorganisation des 1900 gegründeten „Comité für Krebssammelforschung“ – ist die größte wissenschaftlich-onkologische Fachgesellschaft im deutschsprachigen Raum. In der DKG vertreten sind über 7.400 Einzelmitglieder in 24 Arbeitsgemeinschaften, die sich mit der Erforschung und Behandlung von Krebserkrankungen befassen; dazu kommen 16 Landeskrebsgesellschaften und 35 Fördermitglieder. Die DKG engagiert sich für eine Krebsversorgung auf Basis von evidenzbasierter Medizin, Interdisziplinarität sowie konsequenten Qualitätsstandards und ist Mitinitiator des Nationalen Krebsplans. www.krebsgesellschaft.de

Am 25. September 1974 gründete Dr. Mildred Scheel die Deutsche Krebshilfe. Ziel der gemeinnützigen Organisation ist es seit Beginn, Krebserkrankungen in all ihren Erscheinungsformen zu bekämpfen. Nach dem Motto „Helfen. Forschen. Informieren.“ fördert die Organisation Projekte zur Verbesserung der Prävention, Früherkennung, Diagnose, Therapie, medizinischen Nachsorge und psychosozialen Versorgung, einschließlich der Krebs-Selbsthilfe. Die Deutsche Krebshilfe ist der wichtigste private Geldgeber auf dem Gebiet der Krebsforschung in Deutschland. www.krebshilfe.de

Pressekontakt Deutsche Krebsgesellschaft e. V.
Kuno-Fischer-Str. 8
14057 Berlin

Renate Babnik
Tel.: +49 (0)30 322 9329-25
presse@krebsgesellschaft.de

Dr. Katrin Mugele
Tel.: +49 (0)30 322 9329-60
presse@krebsgesellschaft.de

Pressekontakt Stiftung Deutsche Krebshilfe
Buschstr. 32
53113 Bonn

Dr. med. Svenja Ludwig, M.A.
Tel.: +49 (0)228 72990-270
ludwig@krebshilfe.de

Christiana Tschoepe
Tel.: +49 (0)228 72990-273
tschoepe@krebshilfe.de

Krebskongress 2016 – Die Chancen moderner Krebsmedizin


Krebszeitung

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    Deutsche Krebshilfe
    Deutsche Krebshilfe, Krankenkassen und -versicherungen beenden Förderung vorzeitig Bonn/Berlin – Die Deutsche Krebshilfe, die gesetzlichen Krankenkassen und privaten Krankenversicherungen werden die PREFERE-Studie zur Bewertung der gängigen Behandlungsoptionen bei Frühformen von Prostatakrebs nicht fortführen und die [...mehr lesen]
  • Bild Dr. Andreas Benesic: Cyclophosphamid und Ifosfamid sowie dessen Abbauprodukte Chloroacetaldehyd und Acrolein schädigen eine bestimmte Struktur in den Nieren (gelber Pfeil). Dadurch gehen dem Körper mit dem Urin wertvolle Stoffe verloren
    Krebs bei Kindern

    Bild Dr. Andreas Benesic: Cyclophosphamid und Ifosfamid sowie dessen Abbauprodukte Chloroacetaldehyd und Acrolein schädigen eine bestimmte Struktur in den Nieren (gelber Pfeil). Dadurch gehen dem Körper mit dem Urin wertvolle Stoffe verlorenBei krebskranken Kindern werden zur Behandlung von Knochen- und Muskeltumoren die Medikamente Cyclophosphamid und Ifosfamid eingesetzt. Die Heilungsrate bei dieser Chemotherapie ist hoch, bis zu 70 Prozent. Allerdings sind Nebenwirkungen möglich – unter anderem Nierenschäden, die sich zum Teil erst Jahre nach der Behandlung bemerkbar machen. Wie es dazu kommt, wird an der Uni Würzburg erforscht. Es ist vor allem die Therapie mit Ifosfamid, die sich negativ auf die Nieren auswirkt. Die Kinder sind dann zwar von ihrer Tumorerkrankung geheilt, scheiden aber mit dem Urin zu viele Elektrolyte und Aminosäuren aus. Das kann schwerwiegende Konsequenzen haben: Verliert der Körper zu viel Kalzium und Phosphat, so entwickelt sich eine Rachitis mit abnormalem Knochen- und Körperwachstum.

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