Der zweite Atem – Leben mit Lungenkrebs

Anwendungsbeispiel einer Photodynamischen Therapie mittels Ala und Laserlicht beim Lungenkrebs - Grafik: D.Höwing

Unter dem Motto „Der zweite Atem – Leben mit Lungenkrebs“ und der dazugehörigen Website www.lungenkrebszentrale.de können sich Patienten und deren Angehörige über medizinische Hintergründe und mögliche Hilfestellungen bei Lungenkrebs informieren. Eine Besonderheit bei Lungenkrebspatienten ist die zumeist kurze Lebensspanne, die den Patienten bei Diagnosestellung bleibt. Daher finden sich auch kaum krankheitsspezifische Netzwerke von Selbsthilfegruppen, die sich die Interessen von Lungenkrebs Betroffenen zur Aufgabe gemacht hätten.

Neue außergewöhnliche Informationsmaterialien ab sofort erhältlich

Die Situation ist eine völlig andere als bei beispielsweise für Patienten mit Brust- oder Darmkrebs, die mittlerweile auf gut funktionierende Informationsnetzwerke zurückgreifen können, wo Rat und Hilfe geboten werden. Die Kampagne „Der zweite Atem – Leben mit Lungenkrebs“, die von der Roche Pharma AG unterstützt wird und seit Oktober 2005 läuft, möchte das Krankheitsbild Lungenkrebs auch der breiten Öffentlichkeit bekannt machen und Patienten eine Möglichkeit zu geben, aus ihrem Schattendasein herauszukommen.

Dafür setzt sich auch Dieter Kürten ein, Sportjournalist und ehemaliger Sportstudio-Moderator, der Schirmherr der Kampagne ist. Im Mittelpunkt von „Der zweite Atem – Leben mit Lungenkrebs“ steht das aktuell neu erschienene gleichnamige DVD-Set mit zwei Patienteninformationsfilmen, das kostenlos abgegeben wird.

Im Film „Leben mit Lungenkrebs“ berichten kompetente Experten über die neuesten medizinischen Erkenntnisse und beantworten wesentliche Fragen zur Erkrankung. Darüber hinaus geben Betroffene Auskunft über ihren persönlichen Umgang mit der Diagnose Lungenkrebs und die Lebensveränderungen, die damit verbunden sind.

Der Film „Schritt für Schritt durch die Therapie“ begleitet Mediziner in der Klinik durch alle Stationen der Lungenkrebsbehandlung und erklärt detailliert die einzelnen Schritte der Diagnose, Therapie und Nachsorge. Denn wenn Patienten wissen, was auf sie zukommt und was mit ihnen in den Untersuchungen geschieht, können häufig schon viele Unsicherheiten und Ängste genommen werden.

Alle Themen können auf den DVDs als Einzelpunkte angeklickt werden, so dass das persönlich Wichtige herausgefiltert werden kann. Durch beide Filme führt Dieter Kürten, der durch die jahrelange Begleitung von Leistungssportlern wichtige Erfahrungen im Umgang mit Extremsituationen und der Bewältigung von schwierigen Lebenssituationen sammeln konnte.

Auch die Diagnose Lungenkrebs stellt eine große Herausforderung dar. Um diese bewältigen zu können, braucht man den bekannten „zweiten Atem“, den auch mancher Sportler in schwierigen Situationen zu entwickeln vermag.

Die beiliegenden Begleitbroschüren bieten über die Filme hinausgehende Informationen, wertvolle Tipps für den Umgang mit der Erkrankung und weiterführende Adressen, die eine Anlaufstelle für Ratsuchende sein können. So kann das im Film Gesehene in Ruhe vertieft werden.

Im Rahmen von Patientenveranstaltungen soll in ganz Deutschland Lungenkrebs in all seinen Facetten Patienten und der Öffentlichkeit näher gebracht werden. Auch die Veranstaltungen, die neben Information auch Unterhaltung bieten, werden von Dieter Kürten moderiert. Seit 2005 hat die Kampagne schon 20 Städte besucht, und auch in 2008 werden wieder neun Veranstaltungen durchgeführt.

Die Informationsmedien zu „Der zweite Atem – Leben mit Lungenkrebs“ können auf den Veranstaltungen und über die Webseite www.lungenkrebszentrale.de  kostenlos bestellt werden. Auf der Webseite findet sich auch Wissenswertes über Lungenkrebs und aktuelle Hinweise zu den Veranstaltungen.

Das Informationsmaterial: 

 DVD-Set mit zwei Filmen und Begleitbroschüren
Erfahrungsberichte von Lungenkrebspatienten und Angehörigen: „Mit meinen Worten“

Pressemitteilung der Lungenkrebszentrale, Diana Atanassova


Krebszeitung

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  • Foto von der Regatta in Mainz am 24. Juni 2012
    Kongresse

    Foto von der Regatta in Mainz am 24. Juni 2012Mainz, 12. Juli 2012 – Die bundesweiten Benefizregatten “Rudern gegen Krebs” finden dieses Jahr an insgesamt elf Austragungsorten statt. Ärzte, Pfleger und Therapeuten sitzen gemeinsam mit Krebspatienten und anderen Ruderbegeisterten im Boot, um sich für einen guten Zweck in die Riemen zu legen. Alle Ruderer unterstützen mit ihrer Teilnahme medizinisch betreute Sportprogramme für Krebspatienten und ermöglichen ihnen damit, an Bewegungsprogrammen teilzunehmen, die an die individuellen Bedürfnisse und krankheitsbedingten Limitationen angepasst sind. Es ist wissenschaftlich belegt, dass eine sportliche Betätigung die Lebensqualität der Erkrankten nachweisbar verbessern kann.

    „Onkologische Kliniken, Forschungsinstitute oder Therapieeinrichtungen sind unsere jeweiligen Partner vor Ort, die die Veranstaltung organisieren und in der Regel die Patienten-Sportprogramme durchführen“, sagt Professorin Elke Jäger, Vorstandsmitglied der Stiftung Leben mit Krebs und Chefärztin am Krankenhaus Nordwest in Frankfurt. „Damit können sie beispielsweise die Stelle eines Sporttherapeuten oder Sportgeräte für den Patientensport finanzieren. Vor allem aber bestätigen uns Ärzte, Pfleger und Therapeuten, dass es eine besonders überzeugende Erfahrung ist, wenn sie zusammen mit ihren Patienten rudern.“

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  • Prof. Dr. med. Michael Stöckle - Quelle: Wahlers PR
    DGU-Kongress 2013

    Deutschlands Urologen und die europäischen urologischen Grundlagenforscher der EAU Section of Urological Research (ESUR) beendeten heute ihre gemeinsame Jahrestagung. Rund 7300 Teilnehmer aus aller Welt besuchten den 65. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) unter der Leitung von DGU-Präsident Prof. Dr. Michael Stöckle vom 25. bis 28. September 2013 in der Messe Dresden.

    Wissenschaftsaustausch in allen Gebieten der Urologie stand in mehr als 100 Einzelveranstaltungen auf der Agenda. Dazu zählen Volkskrankheiten wie Harnsteinerkrankungen und die gutartige Vergrößerung der Prostata sowie urologische Krebserkrankungen der Prostata, der Blase, der Nieren und der Hoden. Letztere machen zusammen rund ein Viertel aller Krebserkrankungen in Deutschland aus.

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