Der 6. Krebsaktionstag in Berlin bietet umfassende Informationen für Betroffene und Angehörige.

Kongress - pixabay
Kongress - pixabay

Diagnose Krebs: Gut informierte Patienten sind im Vorteil

Berlin, 18. Februar 2014. Rund 490.000 Deutsche erhalten jährlich die Diagnose Krebs, knapp 1,5 Millionen leben derzeit fünf Jahre oder länger mit ihrer Krebserkrankung. Der Krebsaktionstag am 22. Februar in Berlin hat es sich zum Ziel gesetzt, Patienten und ihre Angehörigen umfassend über die Krankheit und den Umgang damit zu informieren. In mehr als 30 Vorträgen und Workshops geben Ärzte, Psychoonkologen und Vertreter von Selbsthilfegruppen einen umfassenden und laienverständlichen Überblick über die neuesten Entwicklungen in der Tumormedizin. Veranstalter sind die Berliner Krebsgesellschaft, die Deutsche Krebsgesellschaft und die Deutsche Krebshilfe.

Dank des medizinischen Fortschritts ist Krebs mittlerweile in vielen Fällen heilbar. „Dennoch stellt die Erkrankung Patienten und Angehörige vor große Herausforderungen. Patienten möchten heute aktiv in medizinische Entscheidungen einbezogen werden,  deshalb besteht ein großer Bedarf nach patientengerechten, fundierten Informationen“, sagt Prof. Wolff Schmiegel, Präsident der Deutschen Krebsgesellschaft.

„Mit dem Aktionstag tragen wir dazu bei, Krebspatienten in ihrer Kompetenz zu stärken und ihrem Bedürfnis nach Information, Beratung und Unterstützung Rechnung zu tragen“, ergänzt Dr. Franz Kohlhuber, Geschäftsführer der Deutschen Krebshilfe e.V. „Denn in der modernen Krebsmedizin muss der Patient als Teil des Behandlungsteams angesehen werden.“

Der Krebsaktionstag bietet eine gute Gelegenheit für Patienten und ihre Angehörigen, mit ausgewiesenen Krebsexperten und anderen Betroffenen zu sprechen. Er findet im Rahmen des 31. Deutschen Krebskongresses statt; auf dem Programm stehen Vorträge zur Diagnostik, Therapie und Nachsorge bei häufigen Krebserkrankungen. Ein weiterer Schwerpunkt bildet das Thema ‚Erblicher Brust- und Eierstockkrebs‘. Darüber hinaus greift das Programm häufig gestellte Fragen auf, etwa nach komplementären Therapien, nach der richtigen Ernährung bei Krebs oder nach psychosozialen Unterstützungsangeboten. Wer darüber hinaus konkrete Anlaufstellen für eine weitergehende Beratung sucht, kann sich am Nachmittag mit dem Beratungs- und Kursangebot der Berliner Krebsgesellschaft vertraut machen.

„Seit vielen Jahren legen wir besonderen Wert auf die Vermittlung von verständlichen, fundierten Informationen und den Dialog mit Betroffenen. Unsere Krebsberatungsstelle erfüllt in diesem Zusammenhang eine wichtige Funktion“, erklärt der Vorsitzende der Berliner Krebsgesellschaft Prof. Peter M. Schlag „Der Krebsaktionstag ist darüber hinaus eine einmalige Gelegenheit, ausgewiesene Krebsexperten zu treffen und persönliche Fragen zu stellen, die Betroffene unbedingt nutzen sollten.“

Der 6. Krebsaktionstag findet am 22.2.2014 in der Zeit von 10:00 bis 17:00 Uhr auf dem Südgelände der Berliner Messe in der Jafféstraße (S5, Haltestelle Messe Süd) statt. Der Krebsaktionstag richtet sich an Betroffene, deren Angehörige und Interessierte. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung wird nicht benötigt. Zugang zum Programm erhalten Interessierte unter www.krebsaktiontag.de.

Pressekontakt der Deutschen Krebsgesellschaft
Katrin Mugele
Kuno-Fischer-Straße 8
14057 Berlin
Telefon: +49 30 3229329 60
E-Mail: mugele@krebsgesellschaft.de
www.krebsgesellschaft.de

Pressekontakt der Berliner Krebsgesellschaft:
Maren Müller
Kaiserin-Friedrich-Haus
Robert-Koch-Platz 7
10115 Berlin
Telefon: +49 30 283 24 00
E-Mail: mueller@berliner-krebsgesellschaft.de
www.berliner-krebsgesellschaft.de


Krebszeitung

--Download Der 6. Krebsaktionstag in Berlin bietet umfassende Informationen für Betroffene und Angehörige. als PDF-Datei --


  • Gliom (rote Pfeile; obere Reihe), das bereits zum Zeitpunkt der ersten Operation begonnen hatte zu entarten. Untere Reihe: Nachgewachsener, jetzt sehr bösartiger Tumor (gelber Pfeil). © Foto: M. Simon/Neurochirurgie/UKB
    Allgemein
    Würzburg/Leipzig, 24.10.2016 – Am Samstag, den 29. Oktober 2016 findet der überregionale Hirntumor-Informationstag der Deutschen Hirntumorhilfe statt, zu dem die gemeinnützige Organisation interessierte Patienten, Angehörige und Ärzte von 9:30 bis 18.30 Uhr an die Julius-Maximilians-Universität [...mehr lesen]
  • Elektronenmikroskopische Aufnahme der Interaktion von Lymphomzellen mit Epithelzellen der Blutgefäße. Foto: Wilting
    Lymphome

    Die genaue Abgrenzung unterschiedlicher Krebstypen ist von vitaler Bedeutung für die Auswahl geeigneter Therapien. Im Rahmen eines von der Deutschen Krebshilfe geförderten Verbundprojektes ist einer Gruppe von Wissenschaftlern aus siebzehn verschiedenen Arbeitsgruppen, unter ihnen Bioinformatiker des Max-Planck-Instituts für molekulare Genetik in Berlin, jetzt eine molekulare Abgrenzung des Burkitt-Lymphoms von dem morphologisch verwandten diffus großzelligen B-Zell-Lymphom gelungen. Die Erkenntnisse der Forscher werden erheblich dazu beitragen, Diagnose und Therapie des Burkitt-Lymphoms zu verbessern.

    […mehr lesen]

Google News – Gesundheit