Forschung gegen Krebs – Artikelserie


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Create Date18. November 2014
Last Updated9. Januar 2016
Forschung gegen Krebs

© 2013 von Detlef Höwing über Forschung gegen Krebs. Dieses Buch einer Artikelsammlung der Online-Zeitung Mensch & Krebs, www.krebszeitung.de ist frei verfügbar für den privaten Gebrauch. Alle Texte und Bilder dürfen nur dann weiter bearbeitet oder verwendet werden, wenn meine schriftliche Genehmigung dazu vorliegt. Eine kommerzielle Nutzung des Buches oder Texte oder Bilder sind untersagt. Alle Rechte liegen bei mir und den entsprechenden Autoren.


Krebszeitung

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  • Überregulation der βTrCP Expression des β-Catenin/Tcf Signalwegs - Quelle: ScienceDirect.com
    Leukämie

    Auf der Suche nach neuen Krebstherapien stellen speziell die das Tumorwachstum fördernden Gene, im Fachbegriff „Onkogene“, einen Schwerpunkt der Forschung dar. Eines dieser Gene, das Onkogen „beta- Catenin“, steht jetzt im Mittelpunkt eines Forschungsprojektes des Münsteraner Universitätsklinikums (UKM) bei der Suche nach neuen Wegen in der Krebsbehandlung. Bei der akuten myeloischen Leukämie („AML“) ist dieses O­nkogen abnormal reguliert. Daher suchen nun die Forscher der Arbeitsgruppe „Molekulare Hämatologie und Onkologie“ des UKM unter der Leitung von Dr. Lara Tickenbrock/Prof. Dr. Carsten Müller-Tidow Wege, diese Funktion des Onkogens in leukämischen Zellen gezielt zu blockieren.

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  • Gewebeschnitt durch ein Melanom. Bild: KGH, Wikimedia Commons
    Hautkrebs

    Vorteile beim Gesamtüberleben, aber auch Nachteile in Form von Nebenwirkungen

    Der humanisierte Antikörper Ipilimumab (Handelsname Yervoy®) ist seit August 2011 zugelassen zur Behandlung von erwachsenen Patientinnen und Patienten mit fortgeschrittenem Melanom (schwarzer Hautkrebs), die bereits zuvor eine Behandlung erhalten haben. Fortgeschritten bedeutet hier, dass das Melanom nicht mehr operativ entfernt werden kann oder Metastasen gebildet hat. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat den Zusatznutzen des Wirkstoffs gemäß AMNOG überprüft. Demnach stehen erhebliche Vorteile des Wirkstoffs in Bezug auf das Gesamtüberleben einem erheblichen Schadenspotential in Form von Nebenwirkungen gegenüber. In der Gesamtschau ergibt sich ein beträchtlicher Zusatznutzen von Ipilimumab.

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