Gesundheitspolitik – Artikelserie


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Create Date18. November 2014
Last Updated9. Januar 2016
Gesundheitspolitik

© 2013 von Detlef Höwing über Gesundheitspolitik. Dieses Buch einer Artikelsammlung der Online-Zeitung Mensch & Krebs, www.krebszeitung.de ist frei verfügbar für den privaten Gebrauch. Alle Texte und Bilder dürfen nur dann weiter bearbeitet oder verwendet werden, wenn meine schriftliche Genehmigung dazu vorliegt. Eine kommerzielle Nutzung des Buches oder Texte oder Bilder sind untersagt. Alle Rechte liegen bei mir und den entsprechenden Autoren.


Krebszeitung

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  • Krebssymbol - pixabay
    Krebsthemen

    Mehr Langzeitüberlebende dank der Fortschritte in Vorsorge und Therapie

    Der Kampf gegen Krebs zeigt Erfolge. Obwohl die Anzahl der Erkrankungen weiter zunimmt, sterben immer weniger Menschen an Krebs. Aktuell können mehr als die Hälfte aller Krebspatientinnen und -patienten geheilt werden. Vor 30 Jahren war es gerade mal ein knappes Drittel. „Diese Zahlen machen Mut und zeigen, dass die Krebstherapie in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht hat“, sagt Prof. Peter Michael Schlag, Direktor des Charité Comprehensive Cancer Centers anlässlich des Weltkrebstages am 4. Februar.

    Immer mehr an Krebs Erkrankte dürfen auf eine längere Lebenszeit hoffen. „Wir können Krebs im fortgeschrittenen Stadium zwar meist nicht heilen, aber wir können ihn dank der Kombination vieler Verfahren mittlerweile sehr häufig zu einer chronischen Langzeiterkrankung machen“, sagt Krebsexperte Prof. Schlag. Aussicht auf Heilung haben vor allem Patientinnen und Patienten, bei denen der Krebs frühzeitig entdeckt wird. Für häufige Krebserkrankungen wie Brust-, Darm-, Prostata- oder Hautkrebs gibt es Programme zur Früherkennung, die von den Krankenkassen getragen werden. So hat sich die Sterberate bei Gebärmutterhalskrebs halbiert, seit Anfang der 1980er Jahre gesetzliche Vorsorgeuntersuchungen eingeführt wurden, mit denen Vorstufen von Gebärmutterhalskrebs diagnostiziert werden können. Auch Impfprogramme gegen diese Krebsart haben zu der positiven Entwicklung beigetragen. Sie könnten zukünftig auch bei anderen Tumorarten Bedeutung erlangen. Weitere Fortschritte erwarten sich die Krebsforscher von der Entwicklung spezifischer Bluttests, bei denen sogenannte Biomarker zur Krebsfrüherkennung eingesetzt werden.

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  • Histologischer Schnitt durch eine Prostata mit normaler Drüsenstruktur (links) und Tumorzellherden (rechts). Farblich unterscheidbar sind Zellkerne (braun), Bindegewebe (blau) und Drüsenlumen (weiße Bereiche). Maßstab/ Vergrößerung: 200-fach Quelle: NGFN
    Prostatakrebs
    Berlin, den 21. April 2015 – In einer konzertierten Aktion wollen Ärzte, Patienten, Krankenkassen und Deutsche Krebshilfe die weltweit größte Studie zum Prostatakrebs zu einem Erfolg machen. Ziel der 2013 gestarteten PREFERE-Studie ist es, zu [...mehr lesen]

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