Nierenkrebs – Artikelserie


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Create Date18. November 2014
Nierenkrebs

© 2013 von Detlef Höwing über Nierenkrebs. Dieses Buch einer Artikelsammlung der Online-Zeitung Mensch & Krebs, www.krebszeitung.de ist frei verfügbar für den privaten Gebrauch. Alle Texte und Bilder dürfen nur dann weiter bearbeitet oder verwendet werden, wenn meine schriftliche Genehmigung dazu vorliegt. Eine kommerzielle Nutzung des Buches oder Texte oder Bilder sind untersagt. Alle Rechte liegen bei mir und den entsprechenden Autoren.


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  • Schmerz - pixabay
    Krebs bei Kindern
    Am Weltkindertag, dem 20. September 2014, stehen die Rechte der Kinder im Mittelpunkt. Das Recht auf Gesundheit gehört zweifellos zu den wichtigsten. Es umfasst auch den Schutz vor Risiken, die später einmal zu einer Krebserkrankung [...mehr lesen]
  • Molekülmodell des neu identifizierten Wirkstoffs (gelb), gebunden an ein epigenetisches Leseprotein aus der BET-Familie (grau). Der Wirkstoff verhindert die Bindung des Leseproteins an ein Histonprotein (türkis). Quelle: AG Pharmazeutische Bioinformatik
    Leukämie

    Freiburger Wissenschaftler haben eine Substanz entdeckt, die Leukämiezellen an der ungebremsten Zellteilung hindert

    Molekülmodell des neu identifizierten Wirkstoffs (gelb), gebunden an ein epigenetisches Leseprotein aus der BET-Familie (grau). Der Wirkstoff verhindert die Bindung des Leseproteins an ein Histonprotein (türkis). Quelle: AG Pharmazeutische BioinformatikWissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Albert-Ludwigs-Universität und des Universitätsklinikums Freiburg aus dem Sonderforschungsbereich Medizinische Epigenetik (SFB 992) haben einen neuen Wirkstoff entdeckt, der die Zellteilung von Leukämiezellen unterdrückt und bei der Bekämpfung von Krebs eine wichtige Rolle spielen könnte. Juniorprofessor Dr. Stefan Günther leitete das Forschungsprojekt, außerdem sind die Arbeitsgruppen um Prof. Dr. Manfred Jung vom Institut für Pharmazeutische Wissenschaften, Prof. Dr. Oliver Einsle vom Institut für Biochemie sowie um Prof. Dr. Roland Schüle vom Universitätsklinikum Freiburg im Rahmen des SFB 992 Medizinische Epigenetik daran beteiligt. Die Ergebnisse hat das Team in der Fachzeitschrift „Angewandte Chemie International Edition“ veröffentlicht.

    Der Wirkstoff XD14 blockiert die Funktion einiger Proteine aus der BET- Familie, die auch als epigenetische Leseproteine bezeichnet werden: Sie erkennen epigenetische Veränderungen an sogenannten Histonproteinen und geben dieses Signal weiter, um zum Beispiel eine Zellteilung auszulösen. Im Falle von Leukämie kann es durch genetische Mutationen zu einer Störung in der Signalkette kommen: Die Zellen teilen sich ungebremst weiter und schädigen so den gesamten Organismus.

    […mehr lesen]

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