DVD „Lungenkrebs“ hilft Patienten und Angehörigen

Lungenkrebszelle bei der Teilung Quelle: Dr. Felix Bestvater, Deutsches Krebsforschungszentrum

Neuer Patienten-Informationsfilm der Deutschen Krebshilfe

Bonn (gb) – Obwohl Lungenkrebs die dritthäufigste Krebserkrankung in Deutschland ist, kommt die Diagnose meist unerwartet. Für die rund 55.600 jährlich neu Betroffenen in Deutschland ist sie ein Schock, der das bisherige Leben und zukünftige Planungen auf den Kopf stellt. Um den Patienten und ihren Angehörigen Mut zu machen und ihnen Hoffnung zu geben, hat die Deutsche Krebshilfe in ihrer Reihe „Die blaue DVD“ nun den Patienten-Informationsfilm „Lungenkrebs“ veröffentlicht. Der Film kann ab sofort kostenlos bei der Deutschen Krebshilfe unter der Telefonnummer 02 28/ 7 29 90-0 und unter www.krebshilfe.de angefordert werden.

In dem Patienten-Informationsfilm erklären Experten, wie sich Lungenkrebs behandeln lässt und welche Nebenwirkungen dabei auftreten können. Betroffene berichten von ihren Erfahrungen und wie sie ihren Alltag mit der Erkrankung erleben. Sämtliche Informationen zu medizinischen Sachverhalten und Therapiemöglichkeiten werden allgemein verständlich und umfassend vermittelt. Ergänzend zum Hauptfilm enthält diese DVD kurze Bonusfilme – unter anderem zu den Themen Chemotherapie, zusätzliche Heilmethoden, Patienten und Ärzte als Partner, Palliativmedizin sowie Hilfen für Angehörige.

Neben dem Patienten-Informationsfilm „Lungenkrebs“ sind DVD-Ratgeber über Brustkrebs, Darmkrebs, Prostatakrebs, Fatigue, Hautkrebs, Palliativmedizin, Hodgkin Lymphom und Krebs bei Kindern verfügbar. Weitere Informationen erhalten Interessierte auch in der Broschüre „Lungenkrebs“ aus der Reihe „Die blauen Ratgeber“. Diese und viele weitere Titel sind kostenlos erhältlich bei der Deutschen Krebshilfe, Postfach 1467, 53004 Bonn, unter der Telefonnummer 02 28/ 7 29 90-0 sowie als Download im Internet.

Hintergrund-Informationen: Lungenkrebs

Jedes Jahr erkranken in Deutschland 500.000 Menschen neu an Krebs, darunter rund 55.600 Menschen an einem Bronchialkarzinom. Mit etwa 36.000 Neuerkrankungen sind Männer deutlich häufiger betroffen als Frauen. Allerdings steigt die Zahl der Neuerkrankungsfälle bei den Frauen stetig. Die Ursache: Immer mehr Frauen rauchen. Etwa 90 Prozent aller Lungenkrebsfälle sind auf das Rauchen zurückzuführen. Zigarettenrauch enthält zahlreiche krebserzeugende Substanzen. Ein erhöhtes Risiko liegt auch beim Passivrauchen vor. Substanzen wie Radon in Wohnhäusern, Asbest, Dieselruß, ionisierende Strahlung, Quarzstäube, polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe und ionisierende Strahlung können die Entstehung von Lungenkrebs ebenfalls begünstigen.

Pressemitteilung der Deutschen Krebshilfe

Abgestimmte Lungenkrebstherapie


Krebszeitung

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  • Düsseldorfer Gymnasiastinnen und Gymnasiasten haben die Möglichkeit, mit einem Schüler-Programm an der 62. DGU-Jahrestagung im Congress Center Düsseldorf teilzunehmen.
    DGU-Kongress 2010

    Düsseldorfer Gymnasiastinnen und Gymnasiasten haben die Möglichkeit, mit einem Schüler-Programm an der 62. DGU-Jahrestagung im Congress Center Düsseldorf teilzunehmen.Globalisierung ist heute mehr als ein Wort – auch in der Urologie! Nationale urologische Fachgesellschaften, wie die Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU), arbeiten nicht nur miteinander, sondern auch unter dem Dach der Europäischen Gesellschaft für Urologie eng zusammen. In jedem Herbst etwa initiiert die European Association of Urology (EAU) die „Urology Week“. Auch in diesem Jahr werden in der „Urologischen Woche“ vom 13. bis 17. September 2010 zahlreiche Aktionen in vielen Ländern Europas für mehr Aufmerksamkeit für Prostata, Blase, Niere und Co. sorgen.

    Aufmerksamkeit für Prostata, Blase, Niere und Co.

    Öffentliche Aufklärung ist nach wie vor notwendig, denn urologische Erkrankungen sind, anders als vielfach angenommen, zahlreich und weit verbreitet. Alt und Jung, Männer und Frauen, aber auch Kinder können betroffen sein. Urologinnen und Urologen behandeln rund ein Viertel aller Krebserkrankungen in Deutschland. Allen voran das Prostatakarzinom, der, mit circa 60 000 Neuerkrankungen pro Jahr, häufigsten Krebserkrankung des Mannes. Blasenkrebs ist mit jährlich circa 27 000 Neuerkrankungen der zweithäufigste urologische Tumor. Volksleiden wie Harnsteinerkrankungen, die gutartige Prostatavergrößerung und Harninkontinenz sind millionenfach verbreitet. So leiden mehr als fünf Millionen Menschen in Deutschland unter einer Blasenschwäche mit unwillkürlichem Harnverlust. „Hier gilt es noch immer, viele Tabus zu überwinden, denn trotz des hohen Leidensdrucks schweigen die meisten Betroffenen aus Scham. Nur etwa 15 Prozent von ihnen werden fachkundig betreut, obwohl die Harninkontinenz in den meisten Fällen sehr gut zu behandeln ist“, sagt DGU-Pressesprecherin Professor Dr. Sabine Kliesch.

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  • Dickdarm Aquarell Quelle: dkfz
    dkfz

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    Um die Wirksamkeit von Früherkennungsuntersuchungen zu belegen, gelten – ähnlich wie bei der Beurteilung neuer Therapien – randomisierte kontrollierte Studien als Goldstandard. Bei diesem Studiendesign werden die Teilnehmer nach dem Zufallsprinzip der Untersuchungs- oder der Kontrollgruppe zugeteilt.  

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