Einladung zur DGU-Pressekonferenz am 2. Oktober 2014

Offene Krebskonferenz in Hamburg
Offene Krebskonferenz in Hamburg

Düsseldorf. Die Vertreter der Fachpresse und der Publikumsmedien sind herzlich eingeladen: zur Eröffnungs-Pressekonferenz der 66. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) am Donnerstag, den 2. Oktober 2014 von 15.00 – 16.00 Uhr im Raum 111 im Congress Center Düsseldorf (CCD). Der DGU-Kongress ist die weltweit drittgrößte urologische Fachtagung, zu der vom 1. bis 4. Oktober 2014 über 7000 Fachbesucher in Nordrhein-Westfalens Landeshauptstadt erwartet werden.

DGU- und Tagungspräsident Prof. Dr. Jan Fichtner hat den diesjährigen Kongress seiner Fachgesellschaft unter das Motto „Demografischen Wandel gestalten“ gestellt und wird ebendieses Thema in seinem Beitrag auf der Pressekonferenz beleuchten. Die Prognosen sind alarmierend: Rund 20 Prozent mehr urologische Patienten in den nächsten zehn Jahren werden die urologische Versorgung, vor allem auf dem Land, vor große Herausforderungen stellen.

Prostatakrebs ist die häufigste Tumorerkrankung des Mannes. Nun ist die S3-Leitlinie zur Früherkennung, Diagnostik und Therapie des Prostatakarzinoms aktualisiert worden: Prof. Dr. Oliver Hakenberg stellt die wichtigsten Neuerungen vor und erklärt, was Männer heute über die Früherkennung wissen sollten. Neue Zahlen und Fakten über Deutschlands größte Prostatakrebsstudie PREFERE hält der DGU-Generalsekretär ebenfalls für die Journalisten bereit. Außerdem thematisiert er die gutartige Prostatavergrößerung – auch zu diesem Volksleiden gibt es eine neue Leitlinie.

Warum funktionieren Nierentransplantate bei Frauen besser als bei Männern? Warum haben Frauen mit einem Harnblasenkarzinom schlechtere Krankheitsverläufe als Männer? Antworten gibt DGU-Vize-Präsident Prof. Dr. Stephan Roth, der in Düsseldorf aktuelle Erkenntnisse aus der Gendermedizin präsentiert.

Die Themen der DGU-Pressekonferenz im Überblick:

Donnerstag, den 02. Oktober 2014, 15.00 bis 16.00 Uhr, Raum 111 im CCD

20 Prozent mehr Patienten
Urologie unter demografischem Wandel
DGU-Präsident Prof. Dr. Jan Fichtner, Oberhausen

Neues zum Prostatakarzinom: S3-Leitlinie, PREFERE und mehr
DGU-Generalsekretär Prof. Dr. Oliver Hakenberg, Rostock

Der kleine Unterschied
Gendermedizin in der Urologie: Welchen Einfluss hat das Geschlecht auf die Behandlungsergebnisse?
DGU-Vize-Präsident Prof. Dr. Stephan Roth, Wuppertal

Darüber hinaus erwartet die Medienvertreter auf der Pressekonferenz ein Statement zur Berufspolitik von Dr. Axel Schroeder, dem Präsidenten des Berufsverbandes der Deutschen Urologen e.V. (BDU). DGU-Pressesprecherin Prof. Dr. Sabine Kliesch freut sich, die Medienvertreter im CCD zu begrüßen und wird die Pressekonferenz moderieren.

Hinweise:
Im Congress Center Düsseldorf steht während der gesamten 66. Jahrestagung ein voll ausgestattetes Pressezentrum bereit. Akkreditierungen sind bereits jetzt online möglich.

Schon am 1. Oktober von 11.00 bis 12.00 Uhr lädt die DGU zu einem Pressegespräch im CCD in Raum 111 mit Kongresspräsident Prof. Dr. Jan Fichtner und DGU-Generalsekretär Prof. Dr. Oliver Hakenberg sowie BDU-Präsident Dr. Axel Schroeder ein.

Weitere Informationen:
DGU-Pressestelle
Bettina-C. Wahlers
Sabine M. Glimm
Stremelkamp 17
21149 Hamburg
Tel.: 040 – 79 14 05 60
Mobil: 0170 – 48 27 28 7
E-Mail: redaktion@bettina-wahlers.de
Internet: www.urologenportal.de
www.dgu-kongress.de

Pressemitteilung von DGU-Pressestelle Bettina-C. Wahlers, Sabine M. Glimm

Weltmännertag 2014: Männergesundheit beginnt beim Jungen


Krebszeitung

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  • Krebssymbol - pixabay
    Krebsthemen

    Tochterorganisation Delete Blood Cancer UK startet in Großbritannien

    London/Tübingen, 25. Februar 2013 – Es war eine Begegnung mit Symbolcharakter: Zum Startschuss der neuen Stammzellspenderdatei Delete Blood Cancer UK, einer 100-prozentigen Tochtergesellschaft der gemeinnützigen DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei, traf die 13-jährige schottische Patientin Chloe in London nun zum ersten Mal ihren deutschen DKMS-Lebensspender Roland Häussler (50).

    Delete Blood Cancer UK nimmt ab sofort die Arbeit im Vereinigten Königreich auf. Ziel der neu gründeten Organisation mit Sitz in London ist es, so viele neue Stammzellspender wie möglich zu registrieren und damit die Lebenschance von Blutkrebspatienten weltweit deutlich zu erhöhen. Die Geschichte von Chloe und Roland zeigt, wie Hilfe über Ländergrenzen hinweg aussehen kann: Bei Chloe wird im Jahr 2008 akute Leukämie diagnostiziert. Nur eine Stammzell-spende verspricht der damals Neunjährigen und ihren Eltern Hoffnung auf Heilung. Schließlich wird für die Schülerin nicht nur in Großbritannien, sondern weltweit nach einem passenden Spender gesucht. Der kann glücklicherweise bei der DKMS in Deutschland gefunden werden – Roland Häußler aus Ansbach.

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  • Brustkrebszellen - Quelle: Dr. Lutz Langbein, Deutsches Krebsforschungszentrum
    Brustkrebs

    Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum und vom NCT Heidelberg wiesen im Blut von Brustkrebspatientinnen erstmals Krebszellen nach, die Metastasen auslösen können. Die Metastasen-induzierenden Zellen weisen Merkmale von Krebs-Stammzellen auf und sind durch drei Oberflächenproteine charakterisiert. Patientinnen, in deren Blut eine große Anzahl dieser Zellen nachweisbar ist, zeigen einen ungünstigeren Krankheitsverlauf. Das Muster der drei Moleküle kann daher als Biomarker für den Verlauf der Erkrankung dienen. Die Wissenschaftler wollen nun die charakteristischen Oberflächenmoleküle als Zielstrukturen für spezifische Therapien von fortgeschrittenem Brustkrebs prüfen.

    Einzelne Krebszellen, die sich vom Tumor abgelöst haben und in der Blutbahn zirkulieren, gelten als verantwortlich für die Entstehung von Metastasen. Diese gefürchteten Absiedlungen des Tumors sind Hauptursache für die Krebssterblichkeit. Lassen sich im Blut eines Krebspatienten zirkulierende Tumorzellen (engl.: circulating tumor cells; CTCs) nachweisen, ist dies zwar mit einer schlechteren Prognose verbunden – trotzdem fehlte der experimentelle Beweis, ob sich unter den CTCs im wahrsten Sinne des Wortes die „Keimzellen“ der Metastasen befinden.

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