Einladung zur DGU-Pressekonferenz am 29. September 2016 in Leipzig

Logo des 68. DGU-Kongress 2016
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68. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V.

In Sachsens größter Stadt werden in wenigen Tagen über 7000 internationale Fachbesucher zur 68. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) erwartet. Der DGU-Kongress ist die wichtigste Wissenschafts- und Fortbildungs-Plattform der Urologie in Deutschland und weltweit die drittgrößte urologische Fachtagung. Vertreter der Fachpresse und der Publikumsmedien sind herzlich zur Eröffnungs-Pressekonferenz am 29. September 2016, 13.00 bis 14.30 Uhr im Congress Center Leipzig, Raum 11, Ebene 2 eingeladen.

DGU-Pressesprecher Prof. Dr. med. Christian Wülfing freut sich, die Medienvertreter im CCL zu begrüßen und wird die Pressekonferenz moderieren.

Vor Ort wird zunächst DGU- und Tagungspräsident Prof. Dr. med. Kurt Miller, der den diesjährigen Kongress der Fachgesellschaft unter das Motto „Ökonomie – Medizin – Qualität“ gestellt hat, ebendieses Dilemma beleuchten. Außerdem wird der Direktor der Urologischen Klinik und Poliklinik Charité auf der Pressekonferenz die Verleihung des Medienpreises Urologie 2016 vornehmen.

Nachfolgend steht Neues zur Nierenlebendspende auf dem Programm: Erste roboter-assistierte Transplantationen in zwei deutschen Transplantationszentren sorgten jüngst für Aufsehen. Darüber hinaus kann der 2. DGU-Vize-Präsident, Univ.-Prof. Dr. med. Paolo Fornara, als Mitglied der Ständigen Kommission Organtransplantation der Bundesärztekammer Aktuelles zur geplanten Richtlinie zur Lebendspende berichten.

Kontrolliertes Abwarten, Totaloperation oder Bestrahlung? Im Schnitt alle neun Minuten muss ein Prostatakrebspatient in Deutschland, gemeinsam mit seinem Urologen, eine Therapieentscheidung treffen. Die neue internetbasierte „Entscheidungshilfe Prostatakrebs“ der PatientenAkademie der Urologen unterstützt bei der Entscheidungsfindung. Projektleiter PD Dr. med. Dr. phil. Johannes Huber präsentiert in Leipzig erste Evaluationsergebnisse, wie das Beratungsportal bei Patienten und Urologen ankommt.

Mit der amerikanischen „PLCO-Studie“ hat sich in diesem Sommer eine der wichtigsten Studien zur Früherkennung des Prostatakarzinoms als fehlerhaft erwiesen: Vor allem in der Öffentlichkeit bedarf es nun einer Neueinschätzung des bisher so umstrittenen PSA-Testes, wie DGU-Generalsekretär Prof. Dr. med. Oliver Hakenberg auf der Pressekonferenz erläutern wird.

Die Themen der DGU-Pressekonferenz im Überblick:
Donnerstag, 29. September 2016, 13.00 bis 14.30 Uhr, CCL, Raum 11, Ebene 2

Nierenlebendspende: Was gibt es Neues?
Roboter-assistierte Transplantationen und Richtlinie Lebendspende
Univ.-Prof. Dr. med. Paolo Fornara, Halle

Wie kommt die „Entscheidungshilfe Prostatakrebs“ bei Patienten und Urologen an?
Erste Evaluationsergebnisse zum neuen Beratungsportal der PatientenAkademie
PD Dr. med. Dr. phil. Johannes Huber, Dresden

Aktuelle Erkenntnisse zur PLCO-Studie erfordern Neueinschätzung des PSA-Testes
Prof. Dr. med. Oliver Hakenberg, Rostock

Darüber hinaus erwartet die Medienvertreter vor Ort ein Statement zur Berufspolitik von Dr. med. Axel Schroeder, dem Präsidenten des Berufsverbandes der Deutschen Urologen e.V.

Hinweis: Während des gesamten DGU-Kongresses vom 28. September bis 1. Oktober 2016 haben Journalisten Gelegenheit zur Recherche und für Interviews mit den Vertretern der deutschen Urologie. Auf dem traditionellen Pressegespräch am Freitag, 30. September, 13.00 bis 14.00 Uhr stellen sich DGU-Präsident Prof. Miller, DGU-Pressesprecher Prof. Wülfing und der auf dem Kongress neu gewählte DGU-Generalsekretär den Fragen der Journalisten.

Weitere Informationen:
DGU-Kongress-Pressestelle
Bettina-C. Wahlers
Sabine M. Glimm
Grandkuhlenweg 5-7
22549 Hamburg
Tel.: 040 – 79 14 05 60
Mobil: 0170 – 48 27 28 7


Weitere Informationen:

https://www.dgu-kongress.de/akkreditierung.html (Akkreditierung für Medienvertreter)
http://www.urologenportal.de
http://www.dgu-kongress.de

69. DGU-Kongress: Urologen stellen neue Entwicklungen der Inkontinenz-Therapie vor


Krebszeitung

--Download Einladung zur DGU-Pressekonferenz am 29. September 2016 in Leipzig als PDF-Datei --


  • Strahlentherapie eines Patienten in der Charité Berlin
    Lymphome

    Berlin-Buch, 14.09.2005. Zur Therapie einer bestimmten Form von „Lymphdrüsenkrebs“ (B-Zell-Non-Hodgin-Lymphom, follikulärer Typ) setzt die Klinik für Nuklearmedizin des HELIOS Klinikums Berlin-Buch mit der Radioimmuntherapie ein innovatives Verfahren ein. „Die Therapie ist sehr Erfolg versprechend“, berichtet Privatdozent Dr. med. Stefan Dresel, Chefarzt der Klinik für Nuklearmedizin, der eng mit dem Internisten und o­nkologen Prof. Dr. med. Wolf-Dieter Ludwig (Robert-R össle-Klinik des HELIOS Klinikums Berlin-Buch) kooperiert. Die erste Patientin, die in Berlin-Buch von dem neuen Therapieansatz profitiert, ist eine 75-jährige Frau. Die Radioimmuntherapie wird bisher nur von wenigen deutschen Krankenhäusern – insbesondere von Universitätskliniken – angeboten.

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  • Kegelstrahl-CT der Brust - Quelle: Deutsche Röntgengesellschaft
    Brustkrebs

    Berlin – Um bei Brustkrebspatientinnen zu prüfen, ob der Tumor bereits Krebszellen in das umliegende Gewebe gestreut hat, untersuchen Ärzte benachbarte Lymphknoten und entfernen sie. In den letzten Jahren zeigte sich, dass die Entnahme einer ganzen Reihe von Achsellymphknoten, auch axilläre Dissektion genannt, keinen Vorteil in Bezug auf das Überleben der Patientinnen bietet. Eine neue Studie weist jetzt aber darauf hin, dass eine zusätzliche Bestrahlung der Lymphknotenstationen den Frauen Überlebensvorteile bringt. Experten der Deutschen Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO) diskutieren die Ergebnisse der EORTC-Studie anlässlich des Europäischen Krebskongresses in Amsterdam.

    In den letzten Jahren wurde die operative Entfernung der Lymphknoten bei Brustkrebs immer weiter eingeschränkt, da die Eingriffe das Leben der Frauen nicht verlängerten. Professor Dr. med. Wilfried Budach, Direktor der Klinik und Poliklinik für Strahlentherapie und Radioonkologie am Universitätsklinikum Düsseldorf und Mitglied der DEGRO-Arbeitsgruppe Mammakarzinom: „Indirekte Hinweise ließen uns aber vermuten, dass eine Bestrahlung der Lymphknotenstationen für bestimmte Patientinnengruppen Überlebensvorteile bringt.“ Die lang erwarteten Ergebnisse einer europaweiten Studie der European Organisation for Research and Treatment of Cancer (EORTC- 22922-10925) mit über 4000 Patientinnen und 43 beteiligten Zentren scheinen dies nun zu bestätigen: Danach führt die zusätzliche Bestrahlung zu einem statistisch signifikanten besseren Gesamtüberleben, erklärt der Experte aus Düsseldorf.

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