Engagierte junge Menschen mit Krebs

Podiumsdiskussion "Was hält uns zusammen? Engagement, Erfahrungen und Stärken junger Krebspatienten." Deutsche Stiftung für junge Erwachsene mit Krebs, Frauke Frodl
Podiumsdiskussion "Was hält uns zusammen? Engagement, Erfahrungen und Stärken junger Krebspatienten." Deutsche Stiftung für junge Erwachsene mit Krebs, Frauke Frodl

Deutsche Stiftung für junge Erwachsene mit Krebs auf der 8. Berliner
Stiftungswoche

Berlin, 27. April 2017. „Was hält uns zusammen? Engagement, Erfahrungen und Stärken von jungen Krebspatienten.“ war der Titel der Podiumsdiskussion der Deutschen Stiftung für junge Erwachsene mit Krebs am Dienstag (25. April 2017) in der Google-Repräsentanz Deutschland in Berlin. Die im Jahr 2014 gegründete Stiftung nahm bereits zum zweiten Mal an der Berliner Stiftungswoche teil.

„Das ehrenamtliche Engagement der jungen Frauen und Männer, die an Krebs erkrankt sind oder waren, ist außerordentlich groß. Dass sie sich trotz ihrer schweren Erkrankung und neben Ausbildung und Berufsleben für andere Betroffene einsetzen, ist für die Gesellschaft ein großer Gewinn. Gemeinsam mit ihnen haben wir in den vergangenen zwei Jahren verschiedene Projekte für andere Betroffene entwickelt, die sehr erfolgreich angelaufen sind“, so Prof. Dr. med. Mathias Freund, Kuratoriumsvorsitzender der Stiftung.

Prof. Dr. med. Diana Lüftner, Vorstandsmitglied der DGHO Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie e. V. und Oberärztin an der Berliner Charité, kritisierte die Diskriminierung von jungen Krebspatienten im Berufsleben scharf: „Dass bspw. ein Arbeitgeber im öffentlichen Dienst den bereits zugesagten Ausbildungsplatz für einen meiner Patienten nach Bekanntwerden einer geheilten Krebserkrankung zurückgezogen hat, ist beschämend.“
Lea Marlen Woitack, Schauspielerin und erste Botschafterin der Deutschen Stiftung für junge Erwachsene mit Krebs hob die Notwendigkeit hervor, das Thema von jungen Erwachsenen mit Krebs in die Öffentlichkeit zu transportieren. Nur durch eine entsprechende Sensibilisierung für die besonderen Fragestellungen im Rahmen von Krebserkrankungen bei jungen Erwachsenen könnten Verbesserung im Bereich der medizinischen und psychosozialen Versorgung erreicht werden.

Benjamin Köhler, Fußballspieler beim 1. FC UNION BERLIN, der an Krebs erkrankt war, geht offen mit seiner Erkrankung um und will andere motivieren, dass sich der Kampf gegen den Krebs lohnt. „Ich wollte so schnell wie möglich wieder auf dem Platz stehen“, so Köhler, der die besondere Unterstützung und der Mannschaft und der Fans betonte. Der 24-jährige Timur, der als Rhodes-Stipendiat Politikwissenschaften in Oxford studiert, war vor drei Jahren an Hodenkrebs erkrankt, engagiert sich seit anderthalb Jahren für die Deutsche Stiftung für junge Erwachsene mit Krebs und hat unter anderem an der Entwicklung und Umsetzung des Stiftungsprojekts „Jung & Krebs – Erste Hilfe – Tipps von Betroffenen“ mitgearbeitet.

Im Rahmen der Podiumsdiskussion wurde das neue Projekt TREFFPUNKT präsentiert. Junge Menschen, die an Krebs erkrankt sind, suchen in Deutschland oft vergeblich nach persönlichem Austausch und Vernetzungsmöglichkeiten mit gleichaltrigen Betroffenen. Um das zu ändern, sollen bundesweit TREFFPUNKTE der Stiftung entstehen. (https://www.junge-erwachsene-mit-krebs.de/projekte/treffpunkt/)

Vom 18. bis 28. April 2017 machen mehr als 100 in der Hauptstadt ansässige Stiftungen mit verschiedenen Veranstaltungen und Projekten auf ihr bürgerschaftliches Engagement innerhalb der Stiftungswoche unter dem diesjährigen Motto „Was uns zusam-menhält“ aufmerksam. Themen der vergangenen sieben Jahre waren unter anderem „Aufbruch zu mehr Demokratie“, „Digitales Leben in der analogen Welt“ bis hin zu „Von der Würde des Menschen“.

Die Deutsche Stiftung für junge Erwachsene mit Krebs ist im Juli 2014 von der DGHO Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie e. V. gegründet worden. Ihre Arbeit ist als gemeinnützig anerkannt und wird ausschließlich durch Spenden finanziert. Jährlich erkranken ca. 15.000 Menschen im Alter von 18 bis 39 Jahren an Krebs.

(Die angegebene Genderform vertritt beide Geschlechter.)
Weitere Informationen finden Sie unter
https://www.junge-erwachsene-mit-krebs.de/news/aktuelle-news/engagierte-junge-menschen-mit-krebs/

Pressemitteilung
Deutsche Stiftung für junge Erwachsene mit Krebs, Frauke Frodl, 27.04.2017

Weitere Inormationen:

https://mensch-und-krebs.de/category/krebsthemen/


Krebszeitung

--Download Engagierte junge Menschen mit Krebs als PDF-Datei --


  • Beteiligung von Plexin-B1 an der Bildung von Metastasen: die Lungen von Mäusen ohne Plexin-B1 bleiben weitgehend frei von Metastasen.- MPI f. Herz- und Lungenforschung
    Brustkrebs

    Bei besonders aggressiven Brustkrebsformen können sich Krebszellen in andere Organe absiedeln und dort Metastasen bilden. Beteiligung von Plexin-B1 an der Bildung von Metastasen: die Lungen von Mäusen ohne Plexin-B1 bleiben weitgehend frei von Metastasen.- MPI f. Herz- und LungenforschungHaben sich solche Metastasen erst einmal gebildet, sind echte Heilungen nur noch selten. Daher ist es enorm wichtig, die Metastasierung der Brustkrebszellen zu verhindern, was mit den bestehenden Therapieformen allerdings nur teilweise gelingt. Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Herz- und Lungenforschung in Bad Nauheim haben nun entdeckt, dass sie die Bildung von Metastasen verhindern können, wenn sie das Rezeptorprotein Plexin B1 blockieren. Sie hoffen, damit einen neuen Ansatz gefunden zu haben, um die Metastasierung von aggressiven Brustkrebsformen zu unterbinden und damit die Prognose der Patientinnen zu verbessern.

     

    […mehr lesen]

  • Biopsie-Gerät Quelle: NCT Heidelberg
    dkfz

    Nationales Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) lädt ein zum 30. Heidelberger Frühjahrssymposium

    Unter dem Motto „Highlights in der Onkologie“ steht am 2. Februar das Heidelberger Frühjahrssymposium des NCT. Die wissenschaftliche Konferenz behandelt bedeutende Entwicklungen und Erfolge der Krebsforschung und -therapie. Die Veranstaltung ist die 30. ihrer Art und wird daher als Jubiläum begangen. Veranstaltungsort ist das Kommunikationszentrum des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), Im Neuenheimer Feld 280, in Heidelberg.

    „Highlights in der Onkologie“ – das sind für Ärzte und Wissenschaftler Fortschritte und Erfolge in der Krebsforschung und -medizin, die zu einer signifikanten Verbesserung von Diagnostik und Therapie von Tumorerkrankungen geführt haben. Inwieweit haben molekulare und immunologische Diagnostik individueller Tumorerkrankungen zu einer spezifischeren und wirksameren Therapie beigetragen? Welche Maßnahmen sind wirksam in der Prävention von Krebserkrankungen? Wo geht die Entwicklung in der Onkologie hin? Diese und andere Fragen werden im Rahmen dieses Jubiläumssymposiums diskutiert.

    […mehr lesen]

Google News – Gesundheit

  • Zahl der Ebola-Toten steigt Behörden bestätigen Opfer im Kongo
    am 26. Mai 2018 um 16:25

    Zahl der Ebola-Toten steigt Behörden bestätigen Opfer im Kongo  Kölnische RundschauDeutschland unterstützt Kampf gegen Ebola-Ausbruch im Kongo  Yahoo Nachrichten DeutschlandDrei Patienten fliehen aus Klinik in Mbandaka  SPIEGEL ONLINE„Es kam zur Katastrophe, weil politisch versagt […]

  • Meine Gelddruckmaschine
    am 26. Mai 2018 um 14:42

    Meine Gelddruckmaschine  wallstreet-onlineFull coverag […]

  • Mit neuer Antibiotika-Alternative bakterielle Infektionen bekämpfen
    am 26. Mai 2018 um 14:33

    Mit neuer Antibiotika-Alternative bakterielle Infektionen bekämpfen  Heilpraxisnet.deFull coverag […]

  • WHO warnt vor Nipah-Erreger
    am 26. Mai 2018 um 12:29

    WHO warnt vor Nipah-Erreger  tagesschau.deRisiko einer Infektion mit den Nipah-Virus für Touristen gering  Ärzte ZeitungNipah-Virus 2018: Killer-Virus! Droht uns jetzt eine Pandemie?  news.deFull coverag […]

  • Schwerste Grippewelle im Südwesten seit Jahren ist vorüber
    am 26. Mai 2018 um 07:22

    Schwerste Grippewelle im Südwesten seit Jahren ist vorüber  Süddeutsche.deUngewöhnlich schwere Grippewelle - mehr als 1600 Tote  SPIEGEL ONLINERobert Koch-Institut: Bilanz: Ungewöhnlich starke Grippewelle - mehr als 1600 Tote  FOCUS OnlineGrippewelle fiel ungewöhnlich stark […]