Europas größter Krebskongress

Kongress - pixabay
Kongress - pixabay

Im Rahmen von ECCO 15-ESMO 34 informieren ausgewiesene Experten über den aktuellen Stand der Krebsmedizin sowie über zukünftige Behandlungsmöglichkeiten in Deutschland und Europa. Dazu findet eine deutsch-sprachige Pressekonferenz statt und zwar am: Montag, 21.September 2009, 11 bis 12 Uhr Im ICC Berlin, Raum 42 (Ebene 1.5)

15.000 Experten diskutieren in Berlin bei Europas größtem Krebskongress ECCO 15 -ESMO 34 vom 20.-24.September 2009

Thema ist:

Wie die Krebsmedizin von morgen die Lebensqualität sichert Der aktuelle Stand der Krebschirurgie, der Strahlentherapie und der Medizinischen Onkologie sowie ein Ausblick auf die zukünftige Krebsmedizin zwischen Biologie und Technologie

Berlin, Deutschland: Etwa 28 Millionen Menschen leben weltweit mit der Diagnose Krebs. Krebs ist somit nach wie vor eine der komplexesten und schwerwiegendsten Erkrankungen. Europas größter Krebskongress, der ECCO 15 -ESMO 34, ist eines der zentralen internationalen Foren für den Austausch unter Ärzten, Wissenschaftlern und weiteren  Akteuren in der Krebsmedizin. Der ECCO 15-ESMO 34 findet von Sonntag, 20. September bis Donnerstag, 24. September 2009 im ICC Berlin statt.

Etwa 15.000 Experten der Krebsdiagnostik und -behandlung aus 120 Ländern werden in Berlin erwartet. In mehr als 2000 Präsentationen werden aktuelle Erkenntnisse und Forschungsergebnisse der Krebsmedizin vorgestellt und diskutiert. Der internationale Austausch ist dringend notwendig, um gemeinsam neue Wege in Diagnostik und Therapie zu entwickeln und die gesundheitspolitischen Vorgaben mitzugestalten.

Schließlich schätzen Experten, dass die Zahl der Erkrankten im Jahr 2030 auf ca. 75 Millionen steigen wird.

Während bislang vor allem eine generelle weitere Verbesserung des Überlebens der Krebspatienten das zentrale Ziel der Krebstherapie war, nehmen Wissenschaftler und Ärzte nun verstärkt die Lebensqualität der Patienten während und nach der Behandlung in den Blick. Die zentrale Frage der zukünftigen Krebsbehandlung heißt: Wie kann die Therapie in ihrer Qualität fortlaufend verbessert und zielgenau auf den einzelnen Patienten ausgerichtet werden, damit dieser nach der Behandlung weitere Lebensjahre in Selbstständigkeit sowie ohne Schmerzen und Beschwerden genießen kann?

Im Rahmen von ECCO 15-ESMO 34 informieren ausgewiesene Experten über den aktuellen Stand der Krebsmedizin sowie über zukünftige Behandlungsmöglichkeiten in Deutschland und Europa. Dazu findet eine deutsch-sprachige Pressekonferenz statt und zwar am:
Montag, 21.September 2009, 11 bis 12 Uhr Im ICC Berlin, Raum 42 (Ebene 1.5)

Die Experten sind:

Professor Dr. Dr. h.c. Peter Michael Schlag (Facharzt für Allgemeine und Viszerale Chirurgie mit Schwerpunkt Chirurgische Onkologie, Vorsitzender des Nationalen Organisationskomitees des ECCO 15 -ESMO 34, Direktor des Charité Comprehensive Cancer Center, Berlin)

Professor Dr. Michael Hallek (Facharzt für Innere Medizin mit Schwerpunkt Hämatologie und Internistische Onkologie, Mitglied im Nationalen Organisationskomitee des ECCO 15 -ESMO 34, Direktor der Klinik I für Innere Medizin an der Universität Köln, Direktor des Centrums für Integrierte Onkologie Köln / Bonn)

Professor Dr. Michael Baumann (Facharzt für Strahlentherapie und Radioonkologie, Mitglied im Nationalen Organisationskomitee des ECCO 15 -ESMO 34 und vom 1. Januar 2010 an neuer ECCO-Präsident, Direktor des Universitäts KrebsCentrum Dresden sowie Direktor OncoRay -Zentrum für Strahlenforschung in der Onkologie)

Professor Dr. Otmar Wiestler (Facharzt für Neuropathologie, Mitglied im Nationalen Organisationskomitee des ECCO 15 -ESMO 34, Wissenschaftlicher Stiftungsvorstand des Deutschen Krebsforschungszentrum Heidelberg)

Der Kongress in Berlin ist der erste gemeinsame Kongress der beiden Non-Profit-Organisationen ECCO („European CanCer Organisation“) und ESMO („European Society of Medical Oncology“). ECCO ist aus der früheren „Federation of European Cancer Societies“ hervorgegangen und vertritt heute mehr als 20 verschiedene europäische Vereinigungen in der Krebsmedizin. 2008 haben ECCO und ESMO vereinbart, alle zwei Jahre einen gemeinsamen Kongress zu veranstalten. Es ist der einzige europäische Kongress, der das gesamte Spektrum der Krebsmedizin abdeckt und somit die Klinische Onkologie, die translationale und grundlagenorientierte Forschung, die Pflege und Rehabilitation sowie weitere Formen der Unterstützung für Krebspatienten und deren Angehörige sowie Krebsprävention umfasst.

Die englisch-sprachige Auftaktpressekonferenz unter Vorsitz von Kongresspräsident Prof. Dr. Alexander M.M. Eggermont findet statt am:
Sonntag, 20.September 2009, 16 bis 17 Uhr Im ICC Berlin, Raum 42 (Ebene 1.5)

Weitere englisch-sprachige Pressekonferenzen sind dann an folgenden Kongresstagen, am Dienstag, 22.September, um 11.15 Uhr sowie am Mittwoch, 23.September, ebenfalls 11.15 Uhr, geplant.

Detaillierte Informationen hierzu sowie zum Kongress auf der Homepage www.ecco-org.eu.

Pressekontakt vor und nach dem Kongress:

Susanne Werner (German Press Officer, Berlin)
Tel. +49 (0) 30  8573 1893
Fax: +49 (0) 30 8560 3594
Mobil: +49 170 54 18 204
E-Mail: info@susannewerner.net

Pressebüro bei ECCO 15 – ESMO 34: (Sonntag, 20. September – Donnerstag, 24. September) Emma Mason, Mary Rice, Emma Ross, Susanne Werner
Tel: +49 30 3038 1006 und +49 30 3038 1007
Fax: +49 30 3038 1024

Pressemitteilung Berliner Krebsgesellschaft e.V., Susanne Werne


Krebszeitung

--Download Europas größter Krebskongress als PDF-Datei --


  • Brustkrebszellen - Quelle: Dr. Lutz Langbein, Deutsches Krebsforschungszentrum
    Brustkrebs

    Wie erfolgreich ist die interdisziplinäre Behandlung von Brustkrebs? Das Brustzentrum am Universitätsklinikum Heidelberg hat seit 2003 bei mehr als 3.000 Patientinnen den Verlauf der Erkrankung systematisch begleitet und als erstes Zentrum in Deutschland diese aussagekräftigen prospektiven Ergebnisse veröffentlicht: 86 Prozent überlebten die ersten fünf Jahre nach Therapiebeginn; bei 80 Prozent kehrte der Krebs in dieser Zeit auch nicht zurück. Die Auswertung wurde im Februar 2012 online in der Fachzeitschrift „The Breast“ veröffentlicht.

    Sehr gute Behandlungsergebnisse belegen hohe Versorgungsqualität am Universitäts-Brustzentrum Heidelberg / Deutschlandweit erste Veröffentlichung prospektiv erhobener Daten

    „Die Prognose von Brustkrebs hat sich aufgrund neuer Therapieoptionen und der konsequenten interdisziplinären Behandlung weiter verbessert“, sagt Professor Dr. Christof Sohn, Ärztlicher Direktor der Universitäts- Frauenklinik und Leiter des Brustzentrums. Die Heidelberger Ergebnisse belegen dies: Eine Auswertung deutscher Krebsregister durch das Robert Koch Institut im Jahr 2010 ergab für die Zeitspanne von 2000 bis 2004 für Brustkrebspatientinnen eine Wahrscheinlichkeit von 79,6 Prozent, die ersten fünf Jahre nach Therapie zu überleben. Eine aktuelle Arbeit des Deutschen Krebsforschungszentrums, in der Daten elf deutscher Krebsregister aus den Jahren 2002 bis 2006 analysiert wurden, kommt auf rund 84 Prozent. In den USA lag diese Wahrscheinlichkeit laut US- amerikanischem National Cancer Institute zwischen 1999 und 2006 bei 89 Prozent.

    […mehr lesen]

  • Logo: Tag des Sonnenschutzes - Quelle: Haut.de
    Hautkrebs
    Gemeinsame Pressemitteilung des Bundesamtes für Strahlenschutz und des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit Sonnenbrände im Kindesalter gehören zu den Hauptursachen von Hautkrebs. Doch obwohl Sonnenbrände leicht vermeidbar sind, steigt die Zahl der Hautkrebsfälle [...mehr lesen]

Google News – Gesundheit

  • Künstliche neuronale Netze beschleunigen die Kartierung des Gehirns
    am 18. Juli 2018 um 04:00

    Künstliche neuronale Netze beschleunigen die Kartierung des Gehirns  derStandard.atFull coverag […]

  • Amt rät zur Impfung gegen Masern
    am 18. Juli 2018 um 01:55

    Amt rät zur Impfung gegen Masern  Kölner Stadt-AnzeigerSteigende Zahl der Masern-Infektionen – Selbst geimpfte Personen erkranken vermehrt  Heilpraxisnet.deFrauengesundheit > Impfschutz & Impfungen > Impfungen in der Schwangerschaft  Frauenaerzte im NetzFull coverag […]

  • Zeckenrekord im Sommer 2018
    am 18. Juli 2018 um 01:16

    Zeckenrekord im Sommer 2018  SWPZunahme von FSME-Erkrankungen Deutschland droht ein Rekord-Zeckenjahr  Kölnische RundschauZecken: Wie groß ist die Gefahr für Menschen im Sauerland?  WestfalenpostFull coverag […]

  • Alzheimer durch Herpesviren verursacht? Antivirale Therapie senkt das Risiko
    am 18. Juli 2018 um 00:33

    Alzheimer durch Herpesviren verursacht? Antivirale Therapie senkt das Risiko  Heilpraxisnet.deHerpes-Viren könnten an Alzheimer beteiligt sein  aponet.deFull coverag […]

  • Hepatitis-A-Ausbruch in Berlin noch immer nicht beendet
    am 18. Juli 2018 um 00:14

    Hepatitis-A-Ausbruch in Berlin noch immer nicht beendet  Heilpraxisnet.deHepatitis A: Weiterhin viele Fälle in Berlin  Deutsches ÄrzteblattBerliner Behörde warnt: Hepatitis-A-Welle noch nicht vorbei  Queer.deFull coverag […]